japanischer Ranzen Teil. 4

Kabucki
Kabucki

mit Verlaub

Schauspielertruppe
Schauspielertruppe
Thunfische
Thunfische
Lehrtafel
Lehrtafel
pinky-art
pinky-art
kleiner Steingarten
kleiner Steingarten
Samurai. nach Spitzwegzeichnung. pinky-art
Samurai. nach Spitzwegzeichnung. pinky-art

japanischer Ranzen

Teil 4 

 

russische Kindsfresser:

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1. Akt

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Taikote Michiko.

34

 

auf der schwarz lackierten Eschenstellwand ( Shoji )

im Hintergrundlicht gezeichnet, ein Boot zur Delphinjagd.

links im Halbschatten auf einem Holz die hoch stehende Zucht der Vogelblume,

ein gut gekleideter Scherenschneider rechts im Dunkeln auf dem Boden sitzt,

eine Hand beleuchtet.

 

die fest und aufmerksame Stimme erzählt, das diese, damals 12, mit ihrem Vater, und älteren Onkel, Jadehändler,

vom Festland einst herüber gekommen,

sie diese in einem Schneesturm verloren und von einer zahnlosen Alten,

die bemalt lackiert geschnitzte gelb sonnige Kürbisgesichter in einem Korb

auf dem Rücken dabei, aufgelesen und in eine größere Unterkunft,

auch als Fütter- und Misträumerin, einfach mitgeschleppt wurde.

 

wo ein Zuniki Mishimo, Eigentümer, 53, auch ein kleines Theater,

dazu mehrere, beheizte und abgeteilte Zimmer, mit warmer Küche ständig betrieb.

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2. Akt

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3 Mädchen, verschieden im Alter und älter noch, zusammen in der rechten Ecke stehend,

in Händen lodernd helles Dochtfeueröl aus lackiert, gebeizt, doch winzigen Schalen,

gepresst, gefügt, geleimt, aus schön gemasertem Walnusswurzelholz,

 

in der Mitte hängend eine Laterne mit kleinem Licht, aufgemaltem Mond,

Stern und einer untergehenden, schon roten Sonne,

die melodisch verruchte, eine verschwörerische Stimme summt mit,

auf und auch gegen den Wind.

 

wo ein älterer, dicklich, glatzköpfiger Mann auf einem niederen Stuhl.

der trinkt, behaglich und lacht leise vor sich hin, am lauschen,

bis das verschmutzt und verklebte, schweißige Leinenhemd

auf seiner mageren und eingefallenen Brust plötzlich auseinander klafft.

 

Regengeräusch

einzelne fallende Tropfen,

 

es tönt ein unbekannter Vogel

erst leise, lauter,

endlich im uralten Gekräh.

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3. Akt

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ein Wassereimer mit Becher am hölzernen Stab, die Stimme: von der älteren

Mishiko, die in der linken eine längere Knotenschnur erzählend durch die Finger

gleiten lässt und zu ihrer Freundin Kopfkissen, Geistermotte,

Hund und kleiner Raupenzucht,

es soll das Knöchelwürfelspiel, sie alles noch beschwörend spricht.

 

mein Vater wird es sehen.

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Ihr Vater, einst wie sie erlebt, Jäger, Sammler und Wurzelgräber, im Fuchskopffell, dann 

gewesen und später Jade Händler, weit gereist, ihre Mutter früh ein Waise, hatte sich in

diesen damals doch verliebt, ist aufgenommen,

daraus sie als Tochter dann geworden.

 

sie im nahen Kieferwald im ruhigen Schritt zur stillen Ruhe kam.

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4. Akt

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Herr Zuniki Mishimo, 63 aus einer Präfektur nahe Kensho,

schaute auf sein Leben, aus dem offenen Fenster, sah

Lasten- Sänftenträger, einen Bauern seine Dame, einen Schreiner Zirkelreißer,

einen Wasserschöpfer, Axtzusammenbinder, kleine Kinder, Samurai,

betrunkene Soldaten, verschiedene Polizei, reitende Puppen, derbe Masken,

Zauber-, hervorgerufen auch durch Rauschpilzdrogenallerlei, hatte in der

Faust, Geisterzeremonie, eine kunstvoll gefaltete, einst eine rein weiße, aus Papier,

Blüte mit einem gefärbten, längeren Stiel

 

darauf ein kleines Haus verbrannt-, einfach verrauchte, und er

bemerkte einen Mann, der hinter der zum Trocknen aufgehängten Wäsche

sich versuchte, zu verstecken, wusste jäh, das

diese, seine? Michiko, eine Geisterfrau doch nun war geworden sei.

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5. Akt

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nun 20

durch eine geschnittene, rechte Sehne am Laufen stark behindert,

Taikote Michiko im Theater, Singspiel Reime sprach, auch welche, die sie selbst

sich auch oft am Tage hatte ausgedacht, wo es um eine Leichenwäscherin und

ihr Freund, ein Berggeist, kamitse no tori, kam und wieder ging.

 

sie bot Yasmin im Tee, Sake und im Dampf gegarten Reis

dem geil staunenden Publikum, sie auf dem Bretterboden

auf sich aufmerksam, machte durch schnelle Fingerübungen,

 

wo sie lebte gelenkig, still und traurig leise in dunkler Welt vor sich,

auf der papiernen Wand in ihrem Rücken gemaltes, ausgeschnitten,

aufgeklebt und splitterförmig, verschiedenes, nun mittendrin.

Angler, Koi´s in einer Pfütze, auch eine schöne Mutter und ihr helles Kind.

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6. Akt

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8 Jahre später

 

der Vater ihres Herrn, auch seine Frau, alle fast gestorben, sie erlebte Leute,

die hingerichtet, aufgehängt und auch das Haus ward umgebaut, erneuert,

sie lange Zeit völlig unbeteiligt blieb.

 

in ihrem Zimmer auf den Tatami sitzend, sie mit einem Bändel Handgelenk,

auch das rechte bindet ab, wo sie hält den Strauß, getrocknete und welke Blumen,

bis die schwere Hand fast taube war,

auch sammelt sie aus verschieden Tier die Augen, träumt dabei,

dass ein blauer Wal sie trägt,

und sie gebogene Giebel aus Karton mit scharfer Klinge arg beschnitt,

und dieses Bezahlte an den Fluss und mit ihrer Seele ausgesetzt,

auch belauscht sie fremde Leute und blendete ihren kleinen grünen Frosch.

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7. Akt

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8. April 1600   9 Uhr 18

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Taikote Michiko. 34. Tatarin,

im Schneesturm einst geborgen und einfach mitgeschleppt,

 

die fraß auf ihrer letzten Reise ihr erwürgtes, frisch Geborene

am Birkenfeuer auf und kehrte dann zurück,

in einen Palast aus tropfend ledernem Wasserbeutel.

 

Ein kleiner Tatarenvogel

am Galgen,

wieder frei gelassen.

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8. Akt

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8. April 1600     12 Uhr 17

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eine raue tiefere Stimme,

aus dem abgedunkelt Hintergrunde spricht:

 

sie ging vom Henker und in Gedanken

weg, nun, wo sie frei, wo will sie hin.

ins große Haus zu Mishimo.

zum Kopfkissen, Theater, Küche,

Stallung, zurück ins elende Bordell?

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im Schneesturm, unter einer Wehe

eingeschneit. und zitternd,

da mit wenig Fell

und Tuch bedeckt,

wird Vater sie noch finden,

der Onkel, beide, für immer weg?

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im Theater, an der papiernen Wand

Fingerspiel zum geilen,

so jung, wie wird das Leben

enden, wer wird sie finden, sie erlösen,

wer sie ernähren, wenn sie einfach fort?

sie muss ins Haus zurück,

dann wird sich finden, sie

sucht nach all der Klage kleines, liebes Wort.

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über die Strasse, entlang der Wege, durch die engen

Gassen, Blicke, Staunen, gierige Münder und

verwegene, auch chines- mongolische Gestalten,

mobile Küchen, Hühnerköpf- und

abgekocht gebrühte Schweinebeine

an hölzern- auch eisernen Haken hängen.

dampfender Reis in Schüsseln, Wasser, Wein,

Gemüse, Weizenfladen, schwarze Augen,

weiß gepuderte und angemalte rote Mäuler,

Laternen, grüne Sträucher, Beeren, Blätter,

Laub entlang der Steine, Bettler,

unbehaarte, fröstelnde Beine, lange Bärte,

geile Männer, kleiner Tisch an Brunnenfront,

ein Beamter, der winzige Zettel schreibt,

mehrere Polizei, verschiedene Soldaten

und ein großer, gut gekleideter, schon älterer Samurai.

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am Haus, die ersten Stufen, Schiebetüre und die Schuhe aus,

auf Knien hinein, über eingewachst polierte Bretter,

die eingerahmte Feuerstelle, Kessel Wasser für den Tee,

Kollegin lacht, dass sie noch am Leben,

hinauf ins kleine Zimmer, wo sie zufrieden ist.

Wie wird es weiter gehen?

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9. Akt   16. April 1600

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sie wird die Tollkirsch im Getränk ihm reichen,

sie hinkend an ihn denkt, damit er weg,

sie das ganze Haus, nur wie?

der Galgen droht, wenn sie erwischt,

oder ihn erstechen, wenn er sie begehrt,

sie auch bei Tag, sie sich erwehrt.

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wird sie ihn den Tieren, er soll als

fressen dienen, dieses arge Vieh.

oder ihn im Schlaf. die Gurgel würgen.

ihn erschlagen mit dem Fleischer Beil.

ihm ne Schlinge legen, dass er fällt

und sich den Hals ausrenkt. das er baumelt

sich erhängt. oder einen Mörder dingen

der ihn…

sie lange übers Schicksal denkt.

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21. April 1600

 

sie riecht den fauligen Atem, sieht in den

gierigen Mund. hält in der Hand

bis dieser. sie muss den Lohn

sich sparen.

in letztem Zucken, seine Lenden beben.

wer weiß. wies weiter. wie der Freier kommt.

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Mittag, die leise raue Erzählerstimme:

der Herr, Zuniki Mishiko

nach oben über die steile Treppe steigt

in der Hand, in einer Schüssel. ein gekochtes Huhn.

was er teilen will. er wird. sie wartet schon.

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10. Akt       23. April 1600

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auf Reispapier in grün gehalten, eine schwarz gerahmte Shoji,

worauf ein Thunfischschwarm gepinselt, mit einem Baum im

Hintergrund am Ufer, der einstmals rote Blüten trug.

 

ein Tosa inu Knochenspiel. aus der Mitte. wachsam steht.

 

links Fünfnadelkiefer. einst mit Bronzedraht geordnet

in einer Schale, die Höhe lebt. hinauf auf

grün moosig erdigem Grund.

 

kleiner flink reger Bienenschwarm.

der durch eine Weiberstimme. hört

man aus der Ferne. lebt.

 

am fein verhängten Fenster. sechzehn tranige Kerzen.

im Luftzug zuckend brennen. die rauschige Stimme

verweht. zurück bleibt leises Locken.

 

ein entkommenes. jähes. Lachen. die Taikote Michiko. 34

tönt und hält in weißer Hand. bemalten Fächer vor sich hin.

der sich von Geisterhand um sich selber.

wird auf und wieder zu gedreht,

und wie im Flug die Zeit vergeht. 9 Männer loben.

darauf der schöne Seidenrock. wird hochgehoben.

und man sieht. eine lustig reine Fesselung.

in blau schwarzer Seide drin.

ausgeblasene Dunkelheit.

dann lautes Lächeln blieb. als diese wieder ging.

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a.)    14. Mai 1600

 

Am Morgen früh, leise und in Gedanken hinkte

Taikote Michiko. 34

die Gassen und auch engeren Strassen durch die Stadt,

hinauf zum Markt, wo heute und morgen alles feil und auch

Ringkämpfe, die nicht selten mit dem Tod Eines endet, ausgehen,

stattfinden sollte, sie war gespannt auf die Waren.

 

Ihr Herr. Zuniki Mishimo war für 3 Tage unterwegs und wenn er

wieder da, musste es geschehen, das Haus wäre Ihr, die Steuer noch,

er endlich tot. in Gedanken schon verwest.

 

Beide Diener, die für den Einkauf verantwortlich, hinter

ihr her. schauten nicht links noch rechts,

alle drei nahmen eigentlich die Menschen unterwegs, kaum war.

 

Vorbei , die Betreiber in den offenen Türen nachgingen,

über, und an Kreuzungen, über kleine Brücken

entlang hoher Büsche und Bäumen, kleine Wiesen entlang,

erreichten sie den Markt,

der oberhalb auf einem größeren Platz auf einem Hügel,

schon geschäftig und auch belebt, sich ausbreitete.

 

alles, was das Land hervor brachte: Reis. Gemüse. Weizen. Viehfutter.

Fisch vom Vortage und auch gesalzen, geräucherte. Pilze. Gewürze.

Kräuter. Korbwaren. Hüte.

Obstverkäuferin
Obstverkäuferin
Pieter Aertsen.
Pieter Aertsen.

Schirme. Tuch und Seilerei. Ölbehälter. Essenzen. Gifte.

Nüsse. Bohnen. Erbsen. Sake auch offen angeboten.

Soja und Tofu. Alraune. Ginseng und andere Wurzeln.

frische, erste Beeren.Tee und Seidentücher. Kraut und Eier,

verschieden und zubereitet. Kleidung. Lampen und Laternen.

frische Kerzen. Eisen und Bronzewaren. Bogen. Pfeile.

Klingen und Harken. Sattel und anderes Zeug.

gemästetes Klein und Federvieh.

Frans Snijders. Küchenbild
Frans Snijders. Küchenbild
Pieter Aertsen
Pieter Aertsen

Ochsen und Kälber.

Lämmer, Ferkel und Sauen. Affen in Käfigen. Hunde. Katzen.

Eichhorn und kleinere Vögel. frisches Fleisch, auch unbekanntes. Sämerei und Holzkohle. kleine Reisigbündel. Hammer und Nagel.

Splinte und Ahlen. Netzware Haken feinere Leinen Köder und Fliegen, auch Würmer, in einem großen Bottich frisch gehälterte Flussfische.

am Brunnen spielend schreiende, sich vergnügende Kinder.

Würfelspiel Holzwerfen Pfeile schießen, auf Topfware geworfener Stoff

und Lederballen, kleiner gekreideter Kreis, wo schon einiges los,

der Sand gerade gerecht und eifrig diskutiert wurde, Wetter und

Schreiber, die Obrigkeit war vertreten, es waren immer besondere Tage,

die halbe Stadt war unterwegs.

 

Taikote Michiko schlendert durch und machte ihre Besorgung

fürs ganze Haus, blieb am überdachten Stand

und sah dem Box und Ringkampf

 

mit Verlaub
mit Verlaub

der gerade begann.

wo der größere mit voller Wucht beide Unterarme im Wirbel

übers Gesicht durch die Deckung und Abwehr. schlug, der

andere ins Taumeln geriet und aus dem Kreis fiel, zu.

 

Es mussten die Vorkämpfe sein, ging es ihr durch den Kopf

und sah, wie der Sieger seine durch Steuer erlaubten zwei

Schwerter um und ein hängte, sich anzog, um mit seinen Freunden und einem Sonnenschirm den Platz zu verlassen, als ihr der frisch rasierte, gut gekleidete,

mit zwei Schwertern um gehängte, schon ältere Beamte auffiel,

der sich freundlich verneigte, was ihr sofort gefiel.

 

Tachumo Mushita

 

wäre er, und wie seine Väter Samurai, mit

einigen Erfolgen, Ausbilder und Lehrer an der Stadtschule,

Bogenschütze und Sumitori

 

und so erfreut, das er die Dame kennen lernen. und

was ihre Begier wäre?

 

Außerdem wäre er Tauben- und Fasanenzüchter,

leider Raucher. kein Christ,

guter Esser, einfacher Koch und

leichten Gemüts, müsse er ihr noch berichten.

 

damit sie ihn auch erkenne, was ihr nicht leid tat,

sie sich verabschiedete und

mit ihrem Gefolge

langsam den Markt verließ, schnell nach Hause liefen.

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Poststation Ageo  

8 a. 9. Januar 1600

 

Am Sattel Pfeil und Bogen, er saß gerade auf und ritt in leichtem Schritt,

den verschlungenen Pfad hinauf ins Hinterland, noch vor den Hügeln,

um sich zu überzeugen, das alles fest geplant und in Bereitschaft, für

die langen Monate, die nun folgen würden, wo das ungeeinte und zerrissene

Land auf dem Weg, danach, hoffentlich in längerem Frieden kam.

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vor dem Dorf Roghifume

17. Febr. 1600

 

Konisei Sunimota war im Bilde,

wusste um den kommenden schweren Krieg.

 

war bestrebt, seine Arbeit zu machen,

über alles zu berichten, was er vermutet,

er- und ausgekundschaftet hat, was er sah

und erlebte, er auch ein jedes

Wichtige schriftlich festhielt.

 

Alles musste ein umfassendes Bild,

um an höherer Stelle ausgewertet,

ergeben

und er ritt an Dörfern, die mit der Strategie der Obrigkeit

nichts zu tun hatten, vorbei,

hielt nur an wichtigen Ortschaften, erkundigte sich ohne

aufzufallen, sah sich fassend und eingehend um,

war seines Weges und

seiner Aufgabe bereit, alles sich hinziehen konnte,

auch schickte er regelmäßig seine Tauben und

konnte Neue im übernächsten, größeren Dorf erhalten,

wohin er unterwegs.

 

Im Schnee jeden Abend, sein Nachtlager,

wo er fror,

das lodernde kleine Feuer mit Stein entfacht,

wärmte nur wenig

und so fiel er in schnellen traumlosen Schlaf,

als er plötzlich.

 

heute, das wusste er, war eine besondere Nacht.

Es war das Fest der Masken

und es war allerhand,

auch Gesindel unterwegs,

er lauschte ob des Geräusches,

das ihn weckte.

 

Durch die halbgeöffneten Lider sah er erst einen,

dann insgesamt 4, die mit Stöcken bewaffnet

und in die Gegend stierten, ihn musterten,

wahrscheinlich wollten sie ihn ausrauben,

wenigstens

seine Vorräte und sein Pferd,

sie konnten gefährlich für ihn werden.

 

Aber,

es waren trunkene Bauern und er rollte sich aus

seinen warmen Decken auf die Füße, sein Tanto in der Hand

und schaute, was diese nach einer Zeit

veranlasste, sich zu entschuldigen, der Körperwuchs war ihnen

nicht geheuer, er war zu groß für sie und so gingen sie in die

Dunkelheit, verließen nacheinander den Platz

und Konisei Sunimota legte und

schlief wieder ein bis zum Frühen, wo die Sonne schon

aufgegangen, er sich auf seinem geräumten Schlafplatz in diese

wohlig streckte, den schönen klaren kalten Morgen begrüßte,

sich im Schnee das Gesicht und den Oberkörper wusch,

das karge Frühstück

aus einem Fladen, Gurke und etwas Tofu genoss,

alles mit klarem Wasser runter und verspeiste.

 

zu Mittag nur noch abgenagte Hühnerknochen zum Ausbraten

und Einkochen mit etwas Reis Salz und Sake zur Hand.

Dann brach er sein Lager ab und ritt durch den hohen Schnee

hinunter an den gerade noch zu erkennenden, der

ihn ins nächste Dorf führen würde, er musste vielen auch

größeren Steinen und verschneiten Büschen ausweichen,

so mancher Ast versperrte den einfachen Weg.

 

Sein Pferd, eine mittelgroße Rasse von zähen auch schnelleren

Läufer, Wallach und rehbraun, schnaubte prustete und stapfte

gut geritten durch die Wildnis, als nach vielen Sung am Rande

der Senke ein Wanderer mit einem großen Hund, einer halbwilden

Mischung mit hochgestellt gekrümmter Rute,

auf einem Schemel saß

und gerade seine Papierwand flickte, worauf eine Geschichte, die

an den Rändern mit Reisig eingespannt, zu sehen war.

Konisei Sunimota interessiert näher ritt.

 

Der fast zahnlose Alte hob die Wand und stellte sie hinter,

setzte sich wieder davor, zeigte die hohle Hand,

lachte dabei und strich über den weißen zittrigen Bart,

ganz im dickeren Fell. Sunimota nicht abgeneigt,

ihm zuzuhören und nach einer Kupfermünze

begann der Reisende zu erzählen, wies zuerst auf die einzelnen

Zeichnungen: eine 6 Teil Stellage, gezeichnet klein farbige Wände,

links ein Fenster mit einer Säule drin, Hintergrund blau.

dann ein rotes Rechteck, ein gefaltetes Rückentuch?

eine Häuserwand in Rosa.

ein Fenster in einer gelben Mauer.

ein Brunnen dann Säulen und davor ein Paar in Grün.

ganz rechts eine schimmernde lila Wand mit 4 blassen Geisterwesen.

davor ein ockerfarb- gepflasterter Weg.

die Mitte in Türkis, vereinzelte Strich.

und über dem Rechteck eine blühende Haselnusskrone.

 

Dazu brummte er ein Bienenlied,

kleine Strophen

musikalisches Summen.

dieses zu einer lauteren Fliege wurde,

Sunimota war es,

als eine in der Nähe des Ohres

nur so herum flog,

als der große Rüde an seinem Braunen hochging

 

pinky-art
pinky-art
paul meyerheim
paul meyerheim

und die letzte Taube runter biss.

dass das Bändel zerriss

und Goji-shin,

wie der Alte ihn rief, fraß nach kurzen

Rupfen diese fast in einem auf.

Sahen sich an, bis der Alte lächelte

und der Kundschafter ans Mittagsmahl,

auf das er noch Zeit brauchte.

 

Das weiße Gesicht des Alten wurde hart

durch die Zähne hieb er wie mit dem Schwert.

und mit den Augen musterte er den Großen,

bis dieser rülpste und das Pferd etwas zurück

gezogen, der Alte zog unter seinem Fell eine Karte,

die eng gezeichnet war,

es waren Zahlenangaben verschiedener

Schafherden, wo diese und die Wege dazu.

eine kleine Karte, die

dem Alten zwei weitere Münzen eintrug.

Dann wollte der Alte seine Geschichte

, als Konisei Sunimota schon weiter. gut,

dieser Alte auf der Hut, gerade weil dieser

die Karte genauer mit Erklärung ausgezeichnet

ihm übergab.

 

Die Kontrollen der voraussichtlichen Parteien

wurden immer rabiater.

Spionage überall. Gerüchte. Gerede und

 

der Weg wurde besser, das größere Dorf nicht mehr weit

und er wollte zu Abend dort ankommen,

dieser Alte war weit rumgekommen, es wird

gefährlich werden, wenn er des Alten Weg zurück.

nach diesem Dorf

wird es sich entscheiden.

alle Informationen waren zusammen getragen, sein

Burgherr gut aufgestellt. als Brunnen stetig Wasser gab.

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8. Februar

 

Kazu Sartori langsam wieder in die Gänge kam,

die Rolle, die überwältigte bald wurmige Leiche,

nun ein Kadaver, alles auf den Wagen, geborgen,

seine vorgesetzte Stelle auch der ferne

Tenno

wird mit ihm zufrieden sein,

der Vorfall mahnt zur Vorsicht, jederzeit

Nippon auf dem Weg. danach geeint.

hoffentlich für länger,

eine wilde Zeit.

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gegen 17 Uhr

 

im Fackellicht er seinen gefrierenden Atem

sehen konnte, der Büffel

gyokodou kawai
gyokodou kawai

seinen lauten Karren in stoischer Ruhe zog,

die gefrorenen Leichen unter einem Fell,

die Waffen bereit und der Spion an der Seite festgezurrt,

saß Kazu Sartori ruhig und doch,

die Füße locker auf der Deichsel. entspannt.

freute sich auf den grünen Tee, die Schüssel Suppe

und Reis mit Zwiebeln

in seiner mehrräumigen, unterkellerten Hütte.

morgen kommen die, die das Wild abholen. denen

würde er

den Toten zeigen und alles übergeben.

 

Er konnte auch mit den Weibern, aber zu Hause hatte er was

gegen die Hitze, die kommen wird, auch musste er seine feinen

Seidenfäden haben, die Wunde blutete noch, war aber

schon gut genäht, die kleine gegossen- gekrümmt- gelochte

Nadel eine Kunst. der größere Spiegelscherben von seinen Ahnen

schon. dann musste er mit feiner Asche, Urin und gräser wurzelsud

die Wunde gut waschen, viel trinken und reinigende kleine Brei auf-,

mit einem Tuche umgelegt, dann hoffentlich sicher schlafen.

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3. auf 4. Februar 1600

Sie nun hinter Sanake Konshu her. 

 

Steckbriefleser. pinky-art
Steckbriefleser. pinky-art

Totschläger. Würfelspieler, 

Fleischer und Mäster.

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Die letzte Information, das dieser

in die nächste Hafenstadt

unterwegs und über Münzen

und Gold oder Silber

verfügte,

beide zur Eile trieb.

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3. Februar 1600

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Öl und Rampen

Lampen und Laternen

Räder Fass Schnitz-

Kerzenzieher- Dochterei.

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Säge- Latten, Bretter,

Bohlen und Kanthölzer

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Am Berg.

Bezirk: Bashi

 

Frau

Dr. Tunsire Muuniii

(wathashi atai)

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19. Februar  

japanisches Bergwerk
japanisches Bergwerk

sie dachte zurück, an ihr kleines. erfolgreiches Leben.

der 2. Mann noch nicht gefunden. den ganzen Betrieb vom

Vater geerbt, der vor kurzem am Wundfieber nach einem

blutigen Riss an der Säge verstorben. ihre übrige Familie

arbeitete mit, wo es ging. die Schwester führte die Bücher.

die Mutter lag im großen Zimmer und hatte die Ruhr.

sie würde…

da war sich die Heilkundige Tunsire Muuniji sicher.

 

Wo so was nur herkommt, fragte sie sich in Gedanken.

Ihre Tochter war mit 7 an der Beulenpest, ihr erster Mann vor

5 Jahren am Blähbauch verstorben, selbst Pilze konnten das

Fieber nicht mehr kurieren, sie selbst nun 36 und gesund.

Sie hatte ihren neuen Tsukesage Kimono an,

den ihr Schneider vom Hof in der Frühe gebracht

und der gut gefiel.

 

Viele Aufträge waren eingegangen,

die Armee brauchte einfach alles,

der gesamte Hof war emsig damit,

alle zu erledigen, als ein Arbeiter 

laut nach der Dr. rief, es war eine

Taube mit einer Botschaft gekommen.

In der Silber Mine im Berg gab es einen

größeren Unfall, die Dr. solle gleich mitkommen,

es wären viele Verletzte, ein Stollen eingestürzt,

die Brocken hätten verschüttet, diese gerade

geborgen, er wolle Holzstecken für die auch

offenen Brüche mit nehmen, das übrige 

Besteck müsse zur Hand sein.

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14.Mai 1600

Außerdem wäre er Tauben und Fasanenzüchter,

leider Raucher. kein Christ, guter Esser und ein

guter Koch. einfachen Gemüts, müsse er ihr

noch berichten.

 

damit sie ihn auch erkenne, was ihr nicht leid tat,

sie sich verabschiedete und

mit ihrem Gefolge

langsam den Markt verließ, schnell nach Hause liefen,

wo sie alles ablud und schnell schlafen ging.

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15. Mai

Taikote Michiko dachte an Tachumo Mushita,

der Lehrer, den sie heute wieder sehen würde,

schon nachher wird

sie auf den Markt

 

Verkauf mit Waage
Verkauf mit Waage

und morgen musste alles zu ihren

Gunsten ausgehen, ihr Herr Zuniki Mishimo musste

in die Falle tappen.

Wenn er tot, das Theater, das ganze Haus wäre ihr.

 

Sie stand nach dem Aufwachen vor ihrer Matte,

legte die Decken sauber zusammen in eine Ecke,

fegte ihr Zimmer mit dem Reisigbesen,

stieg runter in die Küche und bereitete

sich an der Feuerstelle, das schon

heiße Wasser für einen Tee, auch würde sie

ausgiebig Rühreier mit Akashi yaki, später

zu Mittag auf dem Markt ein kleines Kaarage

essen, sie freute sich schon darauf.

 

Sie war alleine, die Mädchen oder die Diener,

niemand war da, sie werden alle noch schlafen,

das Feuer die Alte, die auch das Viehzeug

versorgt, entfacht haben.

Der Tee und ihr Frühstück waren gut, sie ging

nach oben um sich fertig anzuziehen, sie wollte

gut aussehen. Außerdem mussten die Einladungen

an die interessierten Gäste ihres Theaters geschrieben

und ausgetragen werden, übermorgen ihr erster

großer Tag. Frei und machen können, was sie wolle,

wenn das Aas morgen, endlich für immer weg ist.

All die Jahre hatte sie ihn sich so gut es ging, vom Leibe

halten, dann wurde sie schwanger und wäre beinahe an den

Galgen gekommen, nun wird sie ihr Leben neu ordnen,

sie war gesund, es fehlte an nichts.

 

Als sie angezogen und fertig war, rief sie nach dem Hausdiener,

das die beiden Gehilfen sich fertig machen, sie wollte unterwegs,

dann liefen sie durch die Stadt auf bekannten Wegen und Strassen, bis der Markt um die letzte Ecke und alle hielten kurz inne, beobachtete das schon rege Treiben, schaute sich alles genau an. An ihr vorbei liefen einzelne Männer und Frauen, die Einkäufe machen, Kinder und auch Geschäftige, kleine Gruppen und einfache Betrachter der Szenerie, viele liefen auch am Markt vorbei, kamen vielleicht nochmals, um wie sie was einzukaufen, was noch vongestern fehlte, oder morgen kommen, auch wenn das

große, frische Angebot dann fehlen würde, sie setzte sich auf einen

großen Stein, es war ein milder, schon späterer Morgen.

 

Nach einer Zeit stand sie wieder auf und alle liefen hinüber, vorbei an

den ersten Waren, die sie sich sorgfältig, alles wurde genau, sie bei den

frischen Fischen kurz hielt und den schon gefüllten Kampfplatz der

Sumo bemerkte, hinüber schlenderte und neugierig alles betrachtete.

Viele Männer standen in kleinen Gruppen, rechts davon mehrere Sumotori,

die sich aufwärmten oder lebhaft schwatzten, der erhöhte Kampfplatz mit

Kreide markiert, es standen Schüsseln mit Wasser und Salz am

Ring, noch gab es keinen Schiedsrichter, der würde erst morgen

zu den Hauptkämpfen sein Geld verdienen, verloren hatte der,

der aufgab, schwer verletzt oder aus dem Ring geworfen wurde.

Mit großer Geste kam der Erste in den Ring und machte schnelle

Boxergesten, ging auch in die Hocke und verharrte eine Weile,

aus dieser Position konnte man am besten vorwärts stürmen und

mit schnellen Hieben beeindrucken, dann stand er wieder und wartete

auf seinen Gegner, der gerade an den Rand des Kampfplatzes trat,

als Taikote Michiko angesprochen wurde und mit Freude

Tachumo Mushita begrüßte.

 

Nur am Rande sah sie noch den Kämpfern, zu bemerkenswert

machte ihr der Beamte den Hof, beide bekamen nur noch die

vielen Wetter zu Gesicht, die ihnen vor standen und heftig auf

und ab lärmten.

 

Sie erzählte ihm zuerst, dann von ihren Sorgen, das sie wegen

Zuniki Mishimo sein Kind getötet und vom Galgen nach Hause

gehen konnte, das sie am nächsten Tag eine Vorstellung im

Theater geben würde, wo er herzlich eingeladen war, sie konnte

ihm einen schönen Abend mit all den Männern garantieren,

vielleicht… sie lies es bei einer

Andeutung.

Mushita verstand nur, das etwas passieren und sie

danach frei, nicht abgeneigt wäre, ihn zu erhören.

Heirat nicht ausgeschlossen, was er freudig begrüßte, sie

das Gespräch beendete, ihren Begleitern winkte und

nach einer Verbeugung ihres Weges ging, kaufte noch

dies und das, auf nach Hause, es war schon Mittag und

sie musste etwas essen.

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c.)

16. Mai 19 Uhr 45

 

auf der rot- schwarz- grün lackierten Shoji

Japans Sonne, links ein Papagei auf Gestell.

Eine Glyzinienblüte in kleiner tatarischen Vase auf

einem Regal am rechten Balken. In der Mitte

eine teure Matte, glänzende Kopfstütze und ein

niederer Tisch, steht zum Publikum an der

Treppe zur Bühne, die Gäste auf Tatamis.

verteilte, große Kerzen aus Waltran, die lustig

lodert- flackerten, über der Bühne von der

Decke eine Insellaterne hing, die warmes

Licht, die Männer gespannt, es rauchte eine

kleine Opiumpfeife, die durch gereicht wurde,

wer wollte, zog daran. auch hatte ein jeder vom

Diener Sake in kleiner Schale in der Hand, bekam

auf Wink nachgereicht, der Diener ins Halbdunkle

zurück, als Taikote Michiko, heute 35.

der Tag. als sie von der Alten damals ins

Haus verbracht wurde. ihr Geburtstag und

sie sah sehr gut aus. im schwarzen Haar.

worin ein Stab mit Silberspitze Ordnung hielt.

mit ansprechend geschminktem Gesicht aus

fleisch- und farbigem Puder, ein grün geknotetes

Seidenhemd wie die Fischer, wo die Brüste

zu sehen waren und Strümpfe aus roter Seide

bis hoch zum freien Geschlecht, das durch die

Hemdzipfel wenig verdeckt, in Ihren Ba- geta auf

der Bühne und alle lauschten, wenn sie auf dem Holze

lief, vor sich hin murmelte, dann auch sprach, einzelne

Strophen und sogar auf den Fingern pfiff, sie das Hemd

um sich, ihre Scham verdeckte, dann mit brutaler Gestik 

die Männer sinnlos macht. Sie setzte und stand

wieder auf, rollte auf der Matte wie eine Katze

hin und her, trank den Sake wie Wasser,

was die Gäste applaudierten, zeigte den Hintern mit

breiten Bein der Geilschaft, die offene Münder und

aufgerissene, scharfe Augen, manche schon

vom Trunk benebelt, alle bereit, loszustürmen,

was Taikote. Michiko. nun 35, mit auch schrilligen

und lustvollen Seufzern, hektisch Atmen und obszöne

Reden über die Schwänze ihres Lebens noch fast forderte,

und sie wäre nicht so, einer könne kommen, was sofort geschah.

ein großer, schlanker, gut Gekleidet warf mehrere Münzen

in die Schale, gereicht vom Diener aus der Dunkelheit und

nahm die Stufen zur Bühne wo sie ihn mit Sake empfängt

und der gut Gekleidet gierig das Weib aus der Nähe

sehen konnte, sofort

wo Taikote Michiko wie ein Mädchen kichert und mit schnellen

Schrittchen ihm entkommen, was Lomota Sanjo zu verhindern

suchte, als er sie hatte, soll er noch zwei Münzen legen, was er

auch macht und Michiko saß ihm gegenüber und sie würfelten

um ihren Strumpf, den er ausziehen durfte, wenn er gewann.

verlor er die Würfel, musste er eine Münze und der Speichel

lief dem Angetrunkenen über die Unterlippe, so aufgeregt

er geworden, die Zuschauer fieberten jedem Wurf. einer

rief, ob er dazu kommen könne, was sofort begrüßt

und dann waren sie auf der alten, schön gepflegten Matte

zu 7.

Taikote Michiko genoss das vulgäre Reden, das

Trinken, die Blick, die ihren Körper teilten, die Münzen, die

in den Krug. und ihre Hände mal da. mal dort. anmutig saß

sie da und schien hemmungslos in ihrer Wucht, alles

freute sich, die übrigen Gäste johlten mit jedem guten Würfel,

einer onanierte mit der Hand in der Hose. einer seine züngelnd

weit aus dem Munde, ein Äugiger lachte Tränen, so besoffen,

wie dieser wurde.

 

Tachumo Mushita besah alles von seinem Platz in einer

Nische des Theaters, er von der Künstlerin persönlich,

wie alle der Gäste begrüßt worden, er trank in Maßen

und rief nach dem Diener, was es zu essen gab,

ja, gekochte Eier solle dieser bringen. als er auf der Bühne

einen Dicken, der frech seinen Schwanz in der Hand, wo

Michiko Taikote kurz mit der Zunge, in den Händen Geschäft,

sie sich in Position legte und von vorne und von hinten,

die einfühlsamen Zehen ebenfalls, als die Schiebetüre,

die mit dem Loch aufgerissen wurde und ihr Herr Zuniki Mishimo,

der schon eine Weile, wie Taikote Michiko am Schatten, stürmte

auf die Bühne, riss die Freier von ihr, wurde immer wütender, stürzte

sich auf sie und würgte ihren schneefarbenen Hals, bis ihr die Zunge

heraustrat, sie in die Haare griff und den geschärften Haarstab ihm

mit voller Wucht in und durch die Halsschlagader, die zu sehen war, rammte, worauf der Herr los ließ, sich an den Hals fasste,

dann den Stab heraus riss, wie eine Schlachtung verblutete und in Ohnmacht verstarb. 

 

Taikote Michiko würgte immer noch und rief dann den Diener,

das dieser die Obrigkeit holen, und alle müssen bleiben, was

den Gästen gar nicht gefiel, sie rief sie bei Name, was diese

hielt.

Die Polizei nahm den ganzen Vorfall und konnte keine Schuld

außer den Toten und sein Testament feststellen,

gab die Leiche zur Beerdigung frei,

ging mit Münzen für die gesamte Wache wieder zu

ihrem Dienst.

 

17. Mai 1600      2 Uhr 19 

Alle waren weg, sie alleine in ihrem Zimmer, die Bühne war gesäubert,

die Kerzen und die Lampen gelöscht, der Tote im Stall sauber hingelegt,

das Haus schon im Schlaf, als sie im Mondlicht, der genau über ihrem

Fenster stand ihre kleine Tonpuppe, die sie noch von ihrem Vater hatte,

zerbrach und die Splitter in die Dunkelheit, als im Mondschein

Tachumo Mushita zu sehen war, der ihr winkte und ein Papier

um einen Stein gewickelt ihr hinauf warf, den sie vom Boden

aufhob, es war gepinselt um ein Treffen übermorgen im

Asuka Viertel am Brunnen, wo sie. dann legte sie

sich hin und schlief lange nicht ein.