japanischer Ranzen Teil 3

  1. Abt.: Iaido
  2. auf Papier in fester Schrift 
  3. erst mit dem Pinsel, dann mit einem Handabdruck, 
altes Atelier
altes Atelier

der Ballen aufgelegt und durch den Boten überbracht. Es wird gelesen und betracht, auch herzhaft drüber, auch gelacht, doch, die Sache bleibt und es wird irgendwie und irgendwann nachgedacht, vielleicht erkannt, warum eventuell, wieso, man einst, ganz zu Beginn, im ersten Ton, schon hat alles falsch gemacht. man spürt den nahen, leisen Wind, es glaubt, man kommt davon und schon ist die Sekunda da. gegenüber, letzter Blick, mit ein kleiner Schritt und gleich zur Seite wieder weg ins Leere laufen und aus dem kreis in der Öffnung drehen lassen, im schnellen ein Gedanke schon wieder weg und den Finger ausgestreckt. ====================

Klinge wieder eingesteckt.

 

Rosendorn, scharfe, spitze dornenscharf schöne Farbe, bis Blut herunter tropft, aus man sich gestochen hat, es rinnt am Halm herunter, fällt auf das Blatt dann weiter, neigt sich dem Boden, der dunklen Erde zu, wird aufgesogen.

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Rosendorn, kleine Spitze, messerharfe reißt das Auge auf, larvenwunde der ganze Halm, liegt auf der Erde einmal eine Ros gewesen und verfaulen. um neu zu werden. würmerfrass, insektenleben. ===================

Wenn die einstmals farbig schillernd Dornenblume liegt im Sumpf, Moder, Sand oder auf Morast, im Boden, auch auf Scheiter, abgetrennt, gerissen, durchgestochen, blutlos reingestampft und abgeholzt, beweinen. 

 

 

Dann nimm das Blatt zur Hand wenn, eins, das übrig ist, dreh es in deinen Fingern und sieh die Rippen an, wie sie sich verzweigen, wie sie gewachsen und wie schön im grün sie leuchten, sieh dir die Läuse darauf an, wie sie in alle winde drück eine aus und riech daran, die andren lass nicht laufen, nimm dir jede einzeln vor und lass die lange Ewigkeit an deinen Nerven saufen, labe deine Fantasie daran, wie sie in Agonie, in Panik Hektik Schuld und Sühne, wie sie ihre Lust verlieren, ohne augenlicht, zunge ohne ohren, arme abgetrennt alle bäuche auch ihre hälse aufgeschnitten. kleine läuse, kreaturen, ein ausgedrückter fliegendreck.

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Daisy

dackel Pinscher mix,

guter Rahmen, kleine ruhige au.

war dabei beim training voller aufbau 0 auf 10. dan 11.

und zurück ein 5. auf den 6. sah begeistert zu, als aus fast gelähmt schritt für schritt, sie wurde lebte auf im kriegshundetritt. ging ohne leine fast alleine, immer weit von herrchen mit, war selbst in übung, anfangs sehr nervös, wurde nase pfote ohr und auge. erstes licht. Sah das rad 2o meter um sie rum aus einem kleinem tritt es blieb fast stehen, gingen wir zurück uns, japanischer fuß, west´ler wochen, neuer Weg. hörte steine auf den boden fallen wie sie katapultierten wie sie weggetreten und geworfen wie mit wackern wurd gekickt wie holz gebrochen und sie hörte mit geneigtem kopf, war plötzlich nicht nur wachsam ohr. sah die kendoschnitt aus gelbgolden schwarz rotem blauen lila licht, übers auge, durch die stirn über die schulter in die bäuche, aus den händen aus den augen, sah zu wie feste kicks wie die lanze licht kam aus dem fuß sah herrchens leopardenaugen, vom lieben gott, war immer mitten unterwegs, erschrak vom schatten überlasteter menschel.

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herrchen merkte nicht mal seinen argen, den bösen blick sie wollt nicht mehr vertraute aber wieder. sie sah den vögeln und sie sah in deckung zu, in die strasse in den park sah das licht hörte zu bei den gesprächen und es kam ihr jesuslicht mitten aus dem schädel. sah die vom blitz gefällte die abgetretenen blumenköpf die schwerthand aiishi riß der sonnenblumen die beinarbeit den stillen im wäldchen den soldaten weg die würfe aus neandertal die affen einen menschenspan spürte die nervenkörperenergie die zum wehren ist bestimmt, das leere hirn der volle augenblick die sekunde kleiner teil, schmiss sich am neckar hin und wusste ab da, dass sie auch mal sterblich ist. Sie bellt zuviel und frisst sehr gern ist unser liebling, meine unsere kleine aiishi Hündin.

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26.11.2012

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Erinnerung:

Freud. A. u. J. Adler. Jung. Chaleb. Alfred. Chali. Spengler. Mazerath Bush u. Frisch. Nero. Witscherlich. Max Born u. Herzl. Rilke. Holstentor u. Thier. Ali. Cranach. Blande. Schwan. u. Zeitler. Platoon. Cicero u. Mose

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HAUPTTEIL

Sekigahara. 21. Oktober

 

 

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Edo. ( Flusstor) um den 8. Januar 1600

nach deutscher 13 Uhr.

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In einem etwas größeren und umkränzten schönen Hinterhof, dahinter erschloss sich auf den zweiten Blick ein angelegter Laub und Wege Garten, nach Reis und etwas übrig Fisch mit kurz gegarten Streifen grün gemüse, mit sauberem Wasser, war gegessen alles aufgezehrt, als die Verbrecher eingetrieben und vom niederen Tisch die Taten aufgezählt, die Schrift gelesen wurde.

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Zur gleichen Zeit in einer anderen Präfektur nahe der Station Ochiai lief ein Vogelhändler mit einer Schnepfe oder Ralle, am seidenen Band auch verschieden Klingen und manch Gerät, auf dem Rücken im geflochtenen Korb noch anderes, den Kopf bedeckt und mit warmem eingehüllt, in der Hand sein Pinselzeug. auf der Suche nach einem Lager, wo er etwas geschützt bis zum nächsten Tag, als auf dem steinigen Weg, fast wie eine römische Strasse ( via renegata ) ein gezogener Karren entgegen kam.

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am Fluss Kano hob gerade ein Fischer mit Erlaubnis sein am Bambus befestigtes Netz, das mit einem Gegengewicht fast mühelos aus dem Wasser und war gespannt auf den hoffentlich guten Fang, um ihn herum sein Korb, Schnüre, Fädler, Putzer auch verschieden Haken für seine Frau und die Töchter, sein schon älterer Sohn war auf dem Markt, es lag verschiedenes auch sein kleiner tragbarer Schlachtbock. Wäscherinnen schufteten, etwas weiter stand eine kleine Gruppe, alles lag im Schnee, es ist geräumt und sonnig.

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Poststation Ageo es stiegen gerade zwei chinesische Tuchhändler aus und bewegten die müden Glieder, blickten etwas trunken auf die schöne Brücke, dahinter Reis und neben sich sahen sie auf Töpferware und allerlei, in den Gräsern weiter vorne verrichtete ein kleiner Dicker gerade sein Geschäft, als ein Vagabund mit seiner Flöte eine leise Melodie zum betteln stimmte, und eine Dame in bewaffneter Begleitung vorüber lief. ==========

23. Januar 1601

nach der Schlacht

 

Saitama:

in einem solide gebauten schönen aus langem Erbe mehrstöckig,

mit gegraben- und gemauerten Kellerfundament, im normalerweise beschützten Haus

Ikebana
Ikebana

 

im entspannten freudigen Gespräch über das nächste Kirschblütenfest, saßen auf den Tatami neben dem kleinen dampfendem Kessel Wasser Frau Rhiu Oni und ihr Gemahl Boiiashi Saji in bequemer feiner Kleidung und steckten Ikebana, gerade, als ein Rufer sich von außerhalb und auf nahende. einen Reiter hinwies, an den Wänden schöne in verschiedenen auch blauer Malerei, die Ahnen separat, die wohlerzogenen Kinder mit ihren Freunden irgendwo, in den angrenzenden Ställen auch das gesamte Vieh und die wertvoll verteilten Vorräte, im Teich Wasser zum löschen.

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3. Februar 1600

 

im Bambuswald an einem Hang gelegen, in der Nähe einer Raupenzucht saß ein Wanderer mit wirrem Haar vor sich ein Säckchen Bohnen, in klarem Licht des Mondes, mit dem wehrhaften Stock auf dem Boden, auch sein geätztes Tanto umgehängt, und etwas weiter, hinten, an einem Dorn ein Steckbrief hängt, gepinselt, dass ein Gesuchter man gegen Münzen bringen kann, das dann gekochte aus der ehemaligen Präfektur Hirosh, Sunji Rhiu, hieß der Mann, und seine ganze Habe lag geschützt um ihn herum, der freie Knecht Jusu Hige war beschäftigt mit dem Feuerstein, die Pferd gesichert und am Fressen, ein kleines, noch ganz junges geschorenes Schwein lag vorbereitet und verlesen, hatte aber keine Bang. später mit einem Stückchen aus dem Feuer nachgezeichnet und als gelungene Tuscharbeit in der nächsten Stadt an einen traditionellen Pinselmacher verkauft. Beide ritten schon lang in der Jagd nach Verbrechern durch die Provinzen und wussten um das, den wahrscheinlich unausweichlichen kommenden Krieg,

Nihon stand auf dem Spiel.

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Aus der Provinz Yamato:

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4. Kenbushi.

Leutnant

Herr Anasi Jojobo Zanji

Beamter aus der Gegend um Rhisto Katatecumizi,

der gerade in den alten Schriften des Kojiki,

diese nach einem Klang aus den Händen legte

und sich der Dame Funjii Isaka,

aus dem Haus Togwe bei Konsha,

deren Vater,

ein Lehrer Rago Osu Inri mit seiner Familie

als Gäste im Nebenhaus mit weitläufigem Garten

untergebracht waren, sich widmete,

wo diese in höflicher Form auf die beginnende Unruhe,

wie sie alle bemerkten, hinwies und er sie beruhigen

es wäre in Ordnung die Sorge und überall im Land

seien Reiter Redner Schreiber Soldaten und Wagen unterwegs.

auf jeder Abtei. fast jeder Ort. auf allen Inseln.

es werde. was man tun kann. von den Beteiligten.

oder. Gegnern unternommen es würde noch gesprochen.

Tauben fliegen alles laufe ordentlich. durchdacht. gemäßigt.

eben unentwegt.

 

Radu Razwan
Radu Razwan

Grenzbereich:

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Ortszeit

ca. um 13 Uhr

im Dorf (mura)

geleitet von einem Schulzen (shoya),

 

das auf Lackschüsseln, auch eherne Krüge, Scherben und Töpfe,

Feldgerät, mit Schmiede, Färber, Schilfflecht- u. leichter Seilerei,

einer gediegenen Bambus-, auch auf lokale Viehzucht ausgerichtet,

ein Halsgericht.

 

aus d. Burg.

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Polizei.

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dann

Samurai

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sumotori

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ein riechender, der mit verkniffenem und in pfeifender Luft vorgeführte,

leicht hinkende, mit zwei fehlenden Zeh und blankem Nerv

das Bein entlang, gestillt doch tropfend und

in kurz gewickeltem verschmutztem Tuch

auf ansonsten bloßer Haut, mit Schorf und frischer Zahnlücke,

ohne Backenzähne, was man durch die Backe sieht, in halber Lippe,

an der Linken ein mehrfach gebrochener Finger mit gekniffenen Nägel,

Schulterblatt tätowiert, nur rechtes Augenlicht,

ohne Zungenspitze, barfuss und mehrfach erhitzt,

schon vernommen ward, der in Agitation aufgefallen, mit

spionieren, bewaffneter sabotage und wasservergiftungsversuch,

nicht nachgewiesen, Körperverletzung, mehrfacher Diebstahl von Reis,

ohne Leumund, berufslos, wahrscheinlich irgendwann vom Festland

eingewandert, mit übergreifenden übergriff in der Flucht nach tagelangem

Hinterher gestellt, verhaftet und zurück transportiert, wurde auf der Burg

verwahrt verköstigt und bekam zu trinken, er seinen Mist entsorgen konnte,

seine Obhut gestern frisch gereinigt wurde,

man sich dann wieder angenehmerem

zuwandte,

nun der immer noch einen verstockten Eindruck bei den interessierten

Dörfler, fahrend- und benachrichtigten, den Weibern und den Laien

hinterließ, obwohl das dieser Elend überführt und nun,

mitten auf dem Platz

ein großer Kessel schon unter kleinem Feuer stand.

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Bilder der fließenden Welt.

Ukiyo-e

 

schon aus früherer Zeit.

Pflanzen. Tier u. anderes

v.

Militärmaler.

gocho.

 

Herr

Hishikawa Moronubu

der Ältere

a. d. Stadt Ihaisu tori

3. Bezirk.

Strasse:

Sanso kili ishibe

 

Sanft, geschnitten, behütet

auch besorgt und

doch

gepflückter Taumel.

Nihon sich hoffentlich danach erholt.

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Schmied

(Muramasa)

 

Muori Kusakawa

und seine beiden Söhne

Mori und Tunes

 

Wasser Rinne Becken Kohlenfeuer Hämmer Zangen Haken

Windzufuhr, zum Schüren, auch Papier und Federwerk,

Gips zum Formenbau, Greifer, Schalen, Feilen, Raspler,

Sand, Asche, Pulvergemisch, verschiedene Säuren, Basen,

Zinken, Stäbe, Bohrer, Ahlen, Nägel, Kreis und Reißer,

Bretter zum verschalen, in jedem Winkel noch ein Stock.

Sake, Tofu, Bohnen, große Schüssel Reis, Stechernuss und

verschiedene Pilz in Honig eingelegt, alles auf Regal.

Schrein. und Schrift.

Holz und Kohlen gestapelt aufgehäuft. Minerale. verschiedene

Dorn. Salze, auch geheime Zusatzstoff. Chemie und Pigment.

Mitten drin der von oben über geräumig eingefriedet, der gebaut

vom Fachmann, der wichtige Kamin.

Leder, Hand u. Körperschutz, kleine grüne

Apotheke u. Bandagen. Seil zum binden, hängen.

Klammern, Gießbehälter und Auffanger, Lack, Netsuke,

Nägel, Klingen, Harken, Gabeln, Eisenstifte,

kleine Kiefer, Draht verschiedene, in der Ecke vor der Tür,

die in Lederangeln hängt, darüber eine Messingglocke,

Bronzeklöppel, darunter Spinnennetz und

übers offene Fenster

Sonnen, Winter Licht gefächert wie durch eine Harfe

in die geräumige fest gesicherte Werkstatt fällt,

der Meister aus laufend kleinen vorgefertigten Stücker Eisenteil

weißen Klingenschatten, frostig blau und farbiges auch flockenscharf

mit gutem rein- und offenem Klang, der durch den Regen windig übend

und auch schneidend einfach kann.

 

Herr Muori gute Arkebusen, Kugeln, Messer, Schutz, Schwerter,

Hufeisen, Naben, Einfassung- Verkleidungen, Scharniere

und auch das nötige Andere machen muss.

 

Arkebusen und Pistolen um 1600
Arkebusen und Pistolen um 1600
kleine japanische Schmiede
kleine japanische Schmiede

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Öl und Rampen

Lampen und Laternen

Räder und Säge

Kerzenzieher- Dochterei.

 

Am Berg.

Bezirk: Basho

 

Frau

Dr. Tunsire Muuniii

(wathashi atai)

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16. März

auf japanischem Fluss.

( Fuji )

 

Herr.

Sokaii retsomi te Furi

Chief.

 

3. Sokutai.

a. d. Dorf

Mokezumo

 

verh. mit

Masako taira Funiko

Schriftsteller u. Tuscherin.

 

 

Hiroshige
Hiroshige
Hiroshige
Hiroshige

Mannschaft:

Sanjo. Jouri. Prisodi. Kiundo. Raile. Saito. Jori. Fruga.

Munira. Sipphio. Aideral. Sjellio. und andere.

Trommler:

Krophciu und Honda Miszsi.

 

Soldaten.

Proviant.

Ausrüstung.

im Käfig ein Makake ( nihonzaru )

akita inu´s ( kanji - katakana )

 

voraus die Reiterei.

erste Fuß und Truppverlegung.

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Bando. Teisho- Zeit
Bando. Teisho- Zeit
im Bambuswald
im Bambuswald
Kopfgeldjäger. Honore Daumier
Kopfgeldjäger. Honore Daumier

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No Theater

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Bezirk: shanzu katazi

Dorf:   isije thsuni

Gotoku- ji ( Tempel)

maneki- neko

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kaibyo ( Geisterkatze )

 

und

jap. Geißblatt.

jap. Taufliege.

 

3. auf den 4. Februar 1600

 

der freie Knecht Jusu Hige und Sunji Rhiu, Kopfgeldjäger,

saßen nach dem Mahl noch etwas träg ums Feuer rum,

reckten wohl die müden Glieder,

gezeichnet war das aufgegessene kleine Schweinchen schon,

als durch den milden Schein der Glut ihr Blick auf eine Fliege fiel,

die aus der Stille, aus dem Bambus, einfach plötzlich aus Geborgenheit,

über ihren Köpfen schwirrend, alles überflog, die sofort betrachtet und

 

die taumelnd, hin und her versuchte, durch den Wind gebogen,

mitten auf den Boden fiel, still liegen blieb und Jusu Hige

sofort da dachte, sie mit zu nehmen und sie aufzuheben,

dann könnt er diese, am nächsten Wasser, sie als Köder

und durch sie…

 

als die Fliege sich zu rühren, sie sich fing, und begann,

sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen,

Hige Jusu sie wie eine Katze, diese Fliege,

diese durch die Dunkelheit nun gemeinsam anzusehen,

und auch Sunji Rhiu sich die Wange…

und beide leise

auch auf das nahe von einer Lichtung kommende,

auf `s Blätterrauschen achten,

ihre Zeichnung, die neue Jagd sich auf einen Schlag,

vom Dorn aus, mitten in ihr Blickfeld schob.

 

Diese Fliege 

diese kleine, und wie sie ganz alleine nun auf dem Bauche,

sich windet, rollt und überschlägt, wie sie sich fast wild im Kreise dreht,

um dann intensiv, versucht, auch mit der Strömung, durch das heiße alte Feuer,

mit ihren beiden schönen bleichen Flügel, sie möchte,

will einfach nur noch in die Luft, nach oben über den Horizont, zu den Wolken hin,

nur weg, sie aus dieser Falle will gelangen, als aus dem Blick, der

Rhiu Sunji, diese etwas müde, eventuell geblendet Fliege,

sie aus der fließenden Bewegung, fast ohne aufzustehen,

dann aus der leichten Hocke diese

hat auf einmal mit der rechten Hand gefangen,

 

und sie summt und krabbelt hin und her, kitzelt leicht,

sie sich bewegt, beruhigt, sie diese durch die Fingerknochen

sehn und beide diese fette trockne Fliege,

eine kleine Beute Nacht auch in ihrer Gegenwart

und in ihrem Gesichte

beide sie erspüren, war

ihrer Faust schon im baldig großen Krieg,

 

als durch die Schwärze eine kleine Katze mitten auf den Flecken trat,

und interessiert sich auf die Hinterbeine setzte, keinen Ton

in dieser Stille von sich, nur um die kleine Fliege durch die Augen bat,

und beide Männer ganz erstaunt das zahme Tier, den schönen Pelz,

die Krallen an der Pfote, den kupierten Schwanz, und die genau

die Farbe auf dem Hintergrund, die weißen scharfen Zähne

und sie sich fragten, was dieses wilde Tierlein, fast ein Skelett,

aus ihrer Beute machen will,

 

als es begann zu dämmern, die Pferde unruhig wurden

und mit den Hufen scharrten,

die Dämmerung nun nicht mehr fern.

Wie weißer Schatten aus der Erde,

Dampf und kleine Wolke,

weil Sunji Rhiu mit dem letzten Wasser

das fast zu kleine Feuer,

in einem weiten Schwunge löschte,

und zusammen packten,

sie nun hinter Sanake Konshu

Totschläger. Würfelspieler, 

Fleischer und Mäster und

sie noch auf seiner Spur.

 

Affenzüchter
Affenzüchter

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Poststation Ageo am 8.Januar

 

es stiegen gerade zwei chinesische Tuchhändler aus

und bewegten die müden Glieder, blickten etwas

trunken auf die schöne Brücke, dahinter im tiefen Schnee

vermutlich weite, angelegte Felder Reis,

und neben der einspännigen Kutsche, standen,

sahen sie auf gute Töpferware

und so manches andere, auch für die Jagd, auf

über die sich bewegenden, herausragenden Gräser

weiter vorne, wo verrichtete, auf den ersten Blick

ein kleiner Dicker, gerade sein Geschäft,

 

und ein Vagabund mit seiner Flöte eine leise

Melodie zum betteln stimmte, eine Dame

in bewaffneter Begleitung,

vorbei an einem bedeckten Fenster

dann durch die verhängte Türe stieg,

in der Hand, der kräftige Begleiter

eine größere Tasche hielt.

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Poststation Ageo  

8 a. 9. Januar 1600

 

Der Komusu Flötenspieler ohne Tengai, da

blind, mit Eisenfaust und kleinem Dolch,

mit einer am Gürtel hängender, geschützt

und aufgespleißt getränkter Bienenschnur,

zum Insektenfang bei Not falls es wieder

wärmer wird, fing mit leerem Magen

an zu spielen, weil es eine Gnade war,

der Abend fast erreicht.

 

in der Nähe gaki ( hungernde Sünder )

und auch zashiki warashi ( zimmerkinder )

in der Luft,

 

die einfache, doch robuste Dame ( yamauba )

Stephan Eggelke
Stephan Eggelke

mit Erfahrung und gebildet, auch schön geschminkt

und im Schnee gewaschen,

die Haare hochgesteckt und schwarz lackiert,

darin kostbare Blüten aus Gold und Silber,

die letzten Zähne auch in den Ecken

die Löcher ausgefeilt,

die Stäbchen in der Hand, gerade vom Tisch,

mit rotem Mund weist ihren Sohei  

Sohei. Kampfmönch
Sohei. Kampfmönch

auf die

hingestellte Tasche hin,

worin ihr kleines Söhnchen

in einem sauberen Tuche sich…

sie in ihren Kiri Geta stand

und sich leise drehte, weil der Wind,

ruhige Töne, Kana Notation

herüber trug und sie war auf einen Schlag

im Kani Garten, aus den Toga Bergen,

dort wo ihre Ahnen, sie war angelangt.

 

in gefärbtem Tuch, beide Chinesen kamen,

über die Brücke

wie aus Papier, sie diese überschritten,

worunter mal, noch vor dem Schnee

ein tieferer, fischreicher und

nie ganz ausgebeuteter Bachlauf war,

am Bauche beider schwere Klingen

und überall versteckt, selbst in den

seidig ausgeschlagenen, ledernen Stiefeln,

in den Taschen und auf dem Kopf

die Helme, mit tiefen Laschen,

fest ins Gesicht gezogen, auf dem Rücken

schwere Bögen,

die Pfeile dazu im bunten Köcher steckten,

nun schwer betrunken, nach lustigem,

auch derbem Vergnügen

suchten.

 

Der im Bart, auch am leicht bedeckten Rücken

schwer behaarte, rülpsende, schmatzende,

mit Fett verschmierte und in blau auch tätowierte

kleinere, doch große Dicke mit ausrasiertem,

bleichem auf narbigen Gesicht im Schädel,

mit den Waffen in der Hand, in Fell und in Gewebtem ansonsten gut

gekleidet, mit einem Zettel an der Brust, die Zeichen seine Verfügung,

er geschickt, geschmeidig, etwas älter, doch behände, in Beobacht und als

Melder, auf seinem Pferd im kleinen Käfig, drei gute Tauben,

in seiner umgehängten Tasche Pinselzeug und hoher Stempel waren.

 

Am Sattel Pfeil und Bogen, er saß gerade auf und ritt in leichtem Schritt,

den verschlungenen Pfad hinauf ins Hinterland, noch vor den Hügeln,

um sich zu überzeugen, das alles fest geplant und in Bereitschaft, für

die langen Monate, die nun folgen würden, wo das ungeeinte und zerrissene

Land auf dem Weg, danach, hoffentlich in längerem Frieden kam.

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Militärmaler.

 

 

Herr

Hishikawa Moronubu.

gocho

 

3. auf 4. Februar 1600

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Aus den Wolken, dichter Schneefall,

auch über hohe Wellenberge. einst

in Vorbereitung. Mann gegen Mann.

die Reih im Glied in Ordnung steht.

Fahne auf dem Soldatenrücken.

das Schwert und auch die neuen Flinten.

die Faust sich richtet aus und eingedreht.

 

schon die Mongolen und Chinesen.

was bleibt. ist Nippon. Kamikazebild.

 

wie ein Kuckuck und sein Weibchen

picken wir uns. Stück für Stück

die ganze Insel. unsere Welt.

das Land wird ans Aas gewöhnt.

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Am niederen Tisch auf kleinem Stuhl

im Feld, die modernen Karten

vor sich auf den Knien, liegend

besah sich Hishikawa Moronubu

den ganzen plan, noch in der Vorbereitung.

aufmarsch stellung schanz und

noch nicht. endlich ausgemachte. auf geheimer Lage.

die Lunten. die vielen eisenstern als Minen.

wo die ausgehobenen Gruben. die kleinen Fallen.

wie die Mannschaft, auch gemalt. die Sanitäter.

wie die Fackeln, wie die Rinnen voller Öl.

die Feuer, wie die Pfeile, die Lanzenreiter auf-

worauf der Einfache, alle werden eingestellt.

 

Morast und Schlamm, Gras unter tiefem Schnee,

der Winter, der Regen, eventuell auch starker Sturm,

die Nacht, die heiße Sonne ohne Wasser tagelang.

das Messer blutig. die Zähne und die Arme,

der ganze Körper und die Füße langsam lahm.

jeder Halm ein Baum ein Strauch hinter der Wurzel

liegend. jede Deckung ausgenutzt. ein jeder Vogel

jeder Wurm zum essen ist und aus der Etappe

Nachschub kommt, der Hauptmann

 

am kleinen Feuer eine wilde Ente brät,

gedreht von einem Gemeinen, gewürzt

und von der Truppe in kleinen Streifen

aufgegessen wird.

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Reiterei.

Manöver.

Fuß und Truppverlegung.

 

Reiterei, stampfendes sich näherndes Grollen,

hinter und auch nebenher

 

 

Spitzweg.
Spitzweg.

Fußsoldaten mit Bajonett

das Schwert gezückt, in Montur, den Hals,

die Knochen Schienbein Arme, den Kopf

durch einfaches, gefestigtes Leder,

mit Kupfer, Eisenteilen,

durch eingesetztes Blech auch gut geschützt.

sofern die Münzen reichten. der Kaiser.

der Einfache. der Gemeine. der Offizier. Major

vom Leutnant an. alle fest.

wenn der japanische Taifun

im werden,

der Himmel aus der Sonne gnädig ist.

 

die Linie steht, die Ecken und die einzelnen,

die Bogen und die Lanzen, die Werfer und die

aus dem Ganzen. die Fahnen und die Winker.

die Sirenen und die Trompeten heulen. die Schlacht

sich langsam. auf sich zu Gunsten wird entwickelt.

 

Beobachter auf die Szenerie.

auf die Gefahren. auf die Bewegung. der Oberst sich

entscheiden. die granaten und die Pulver sich entladen.

die Pfeile in die Körper schlagen, die Speere in die

Wämse reingedrückt, die Hälse aufgeschnitten, die Arme

abgetrennt, die Füße weggetreten, die Messer reingerammt,

in das Gesicht gebissen, die Adern aufgetrennt.

das ganze Fleisch. einfach alles aufgebissen, die ganzen…

 

die Enten aufgeteilt, ein jeder hat verstanden. jeder Leutnant

weiß, dass diese Schlacht, sofern sie kommt. ums Ganze geht.

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Nahkampf.

 

Übungen und militärisches.

über Stunden und auch Tage.

auch einen Monat lang.

vielleicht ein ganzes Jahr.

schon jahrelang und immer wieder.

atmen. trinken. wenig zu essen.

blutiger Stuhlgang.

bauchgrimm. ohrensausen. augenweh.

in den Gängen laufen. im Dschungel.

auf der Wiese. aus dem Feld.

aus jedem Acker. hinter her und

dauernd wehrhaft sein. auf jeden Ton.

auf jedes kleine wispern.

auf die Blätter. auch in den Wipfeln.

auf die umgebogenen Gräser.

auf die verkratzte Spur. den Abdruck.

auf den ganzen Plan. auf die Strategie.

und laufend auch auf den Kameraden achten.

 

Hören, was die ganze Maschinerie,

die Hierarchie. die militärische.

die politische. die Indoktrinatie.

die Propaganda. die Ordonanz.

die Generäle aus der Führung.

vom Kaiserhaus

an den Geringsten wird gesagt.

 

nimm Dein leben in die Hand. Soldat.

Dein Land. Deine Ehre. Dein Leben.

stirb in der Ewigkeit, satt. auch ungefragt.

sei bereit für´s essen. Es ist leicht zu sterben.

trink dich vorher noch mal satt.

beiß in den Sand. und sehn dich sacht.

du wirst im Wieder leben. Held.

wo niemand fragt. dein Grab ein letztes

bäumen, wenn du nicht aufgefressen,

das Land dich nicht vergessen wird.

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Schlachtordnung.

 

aus der Sicht das ganze, im Verlauf

und aus der Vorhut. die gesamte Offensive

früh, zeitig und auch zügig,

von den leitenden. hinüber zu den fähigsten,

nach den einzelnen Graden,

vorwärts durch die gesamten Reihen,

über den mutigen, einzelnen Gemeinen.

dadurch im Gesamten. alle Soldaten.

über die Klingen. durch die Hiebe. durch die Waffen

einfach umgesetzt.

 

in Tapferkeit, die gegnerische Ordnung

schlagen, im Mut, in Vehemenz, in der reaktiven.

durch die Kanonen unterstützt. im Hagel soll die.

unsere ganze Wucht

in die Hälse, in die Bäuche, in die Ärsche, in den ganzen

in den Körper voll und feste schlagen. mit dem Schwert

und mit der bloßen Faust, mit dem ausgestreckten Finger.

mit dem letzten Zahn. die Augen und die Ohren und

mit dem ganzen magen. und den darm. die Füße und die Arm.

eine einzige Klinge. nur zum. sich erwehren.

gegen den erklärten Feind.

vernichten was zum scheitern, was verloren,

unser Gegner ist.

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Grenzbereich.

3. Februar

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Ortszeit

ca. 13 Uhr 31

im Dorf (mura)

geleitet von einem Schulzen (shoya),

 

dieser überführte und von verschiedenen Samurai betrachtete,

der in der Kälte, mitten auf dem Platz ungefesselt stehende,

immer noch einen diffusen Eindruck machende ehemalige

Agitator, in seiner ganzen Pracht im Dienste,

auf der Burg schon für die Truppe,

 

Herr

Mori Ogai,

Arzt und ( nitohai ) im Stab 

 

Hua Tuo.mori ogai. Arzt
Hua Tuo.mori ogai. Arzt

nun zum weiteren auch waren Kinder, kleine Gruppen, auf studieren,

auch zum üben angekommen, wo um herum die Menschen schwatzten,

tranken, aßen, manche lachten, ein jeder seine kleinen Sorgen hatte,

waren gespannt auf die Technik, auf die Werfer, auf die kleinen Schützen,

auf die Knochenbrecher, Ringer, Reiter und verschiedenen Boxerstile,

auf die ganze Kodexschau und

 

wie der frühere Feldscher wieder flickte, Nähzeug in der Hand und

kleine Klinge, Leinverband, falls es zu arg spritzen sollte, die

militärische ( Kempeitai ), auch aus dem nächsten Koban waren interessiert dabei.

 

Tomasakazu Nishimine, der in den Kreis getreten, dann begann mit leisem Wirbel, auch auf der etwas größeren, gespannten Trommel,

geübte Finger brachen Ton um Ton, auch schneller, härter, wieder steigernd und noch schlimmer, dann ganz arg, wo eine Zeitlang

Finger knackten und alle bis in Trance, und manche weit darüber,

dazu vom Rand des Platzes, lyrisches mit Namban Leier, Frau

Tetsoyumi Kimurasan aus Kyushu

 

 

mit Verlaub
mit Verlaub

vor drei Tagen, und hierher gekommen,

stieg mit einer abgestuften, dann melodisch,

schriller fester tief und hoher, scharf gesprochener,

übers Zwerchfell Laute aus, auch in tragik

von den Bändern kommend,

modulierend, wurde lauter, steigerte sich

bis sie eine Atempause, und

aus der Sekunde der im Hintergrund gelauert,

unser Trommler hakte lauter wieder ein,

das kleine Fest im Grenzgebiet begann,

es konnte lange dauern,

 

die Menge war gespannt, ein Honigsammler mit getränkten Waffeln,

auch Tee in japanischen Tassen, Wasser mit Gewürzen, Essiggurken

und eingesammelte, auch aus dem Wald, aus den Nestern frische gekochte Vogeleier, kleine Flenzes ausgebratenes Gemüse, tönerne aufgefüllte Fleischtöpfe mit und auch gefüllte Fladen, Niederwild

Pieter Aertsen
Pieter Aertsen

auch ganz kleines mit eingekochten Zwiebeln, auch mit Bohnen und

in Lauch Gesottenes, verschiedene Reis in irdenen Schüsseln, geschälte

Nüsse und auch farbige, essbare Blüten, ein nahrhafter Brei mit Insekten,

nur für die Armen, aus den Teichen, Teile von Fröschen die rund ums Dorf

gelegen, gesalzene Fischinnereien, in Lake eingelegte Mägen und

aus der See gestapelter, saftiger Tang, gefüllte, teigige Brösel, im erhitzten, kurzen Schweinedarm, Augen, Flossen ohne Schuppen, frischer Lungenbraten, Fleisch und Lebertran vom Wal,

 

alles seit dem frühen Morgen nun schön aufgetischt und für die Kleinsten

an kurzen Stöcken bunt bemalte Fischleinblasen, Kiemen und frische

Nieren aus verschiedenen Tieren, Blut vermischt und fest gerührt,

kleine Leber, Würmer, aus dem Baum die Käfermaden, Kiefernadeln

für den Geschmack, auch Harz zum kleben und Rinde für Arznei,

Mörser, Kleingestampftes, Seilerei, Flechtwerk, wenig ein und manches allerlei, alles zum studieren, wenn kein oder zuwenig Geld dabei, der Agitat gemustert wird.

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Fluss Kano. 8. Febr. 14 Uhr. Fähre.

 

am Ufer drüben, ein größeres Anwesen, Fischereibetrieb, wo Netze,

über und unter Wasser, wie zu sehen war, einige Wäscherinnen emsig,

kleine Gruppen und auch Einzelne, aus tief verschneitem Wald, ein Weg,

sich von rechts zu links, bis zum Horizont am Wasser lang, geräumt

befand:

 

Herr

Nakaze Torel Yumi.

2. Kokoshan a. Sani b. Takomichi.

Steuerbeamter in Begleitung Reiterei

a. m. Arkebusen. die ans Ufer kamen

Kreuzer. Midway
Kreuzer. Midway

in seinen Satteltaschen edle Münzen, auch Papiere,

Vollmacht sich befand, er konnte auch fast ein jedes Vieh und anderes

sofort, für das Land den Reis, das Holz, das Wild, die Eigenen

am Markt, zur Not alles auch verkaufen,

Leiber waren wert-, die Weiber regel- kaum zu gebrauchen,

Kinder nutzlos und schon früh, der Fisch, das Obst, Salate, Gemüse auch

das Fleisch verschimmelt und oft genug verdorben, die Gewichte

falsch, es kann schnell ein kleiner Galgen aufgestellt,

er konnte an Ort und Stelle gleich bestrafen,

auch Köpfe Arme Finger Ohren, Augen wurden aus-, manchen die

ganze Haut in kleinen Stellen auf und abgetrennt, mit Nägel und

in den, auch über den jungen Bambus locker, immer fest gespannt,

und mit einem Stock feste hingeschlagen,

seine Ohren immer, es konnte ein jeder über jeden

alles sagen, auch wurde restlos abgebrannt,

man brauchte Geld.

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Station Ochiai.

13 Uhr 15

 

nahe der Station Ochiai, der Vogelhändler,

im geflochtenen Korb versteckt brisantes Gut,

 

den Strohhut tief in die hohe Stirn gezogen,

nur die unteren Augen, die Nase und

der blasse Mund war

im Schatten, schwer zu sehen,

 

längs entlang tief verschneit, vereist, auf der geräumten Strasse,

auch über größere Steine, vom Büffel, ein gezogener Karren

entgegen, auf dem Brett die Füße auf der Deichsel, ein Jäger

mit Lizenz, er hatte frisches Wild geladen, aufgebrochen

und einen Vogel, Taubengift, Krähen, einen Affen und

Kaninchen durch die Fallen, mit dabei und war immer auf der Hut

 

 

 

gyokudou kawai
gyokudou kawai

sah, wie der Händler wäre fast im stolpern auch noch ausgerutscht,

und Pinselzeug aus der Hand vor ihm auf den Boden fiel,

vielleicht ein Schreiber, dieser noch im bücken,

der abgedeckte Korb dem Jäger

etwas blitzte auf, die Mittagssonne und er fragte freundlich,

ob er helfen, was er für den machen könne,

im Dialekt dieser sich, seine Obrigkeit in Sorge

 

und er zügelte den Büffel, der mit einem Seil mit ihm verbunden,

der schlanke bärtige in langem Haar mit gelben Fingern durch das

rauchen, mit geschnittenen Nägeln dran, fleckiges Tuch an den Füßen

hochgebunden, mit kleinen Makel in der Kleidung, doch irgendwie gepflegt,

die Vögel auch schon älter, das seidige auffällige Band, daran die Klingen,

das Gerät verrutscht und alles frisch geschliffen, der mittelgroße Mann

wollte an dem Karren schnell vorbei des Weges gehen,

im Korb eine dicke Rolle

beschriebenes geschöpftes Papier zu sehen war.

 

 

japanische Steinzeitjäger
japanische Steinzeitjäger

Satori Kazu nahm den Bogen in die Hand, legte einen Pfeil und

forderte den Fremden auf, der solle stehen bleiben, was dieser

nach kurzem Zögern sofort tat, er sich langsam drehen und den Korb

vom Rücken, die Hände nach der Seite ausgestreckt, vorher den Hut

vom Kopfe nehmen.

 

sah, wie der Korb gestellt, nachdem die Arme ausgestreckt,

Kazu langsam aber leicht von der Deichsel stieg, bereit genau

der Schnee vertraut im Stand, dass zwei Shaku lange Schwert

zügig aus der Scheide zog und der solle langsam rückwärts gehen,

bis Sartori Kazu war am Korb, die ganze Rolle, das teure Papier das er mit der Spitze, dann mit der Hand verschiedene Gebiet, die Wege, dazu

Aufmarsch, Stärke, Arsenal und Lager, sogar gebrochenes Silber,

verschiedene Münzen, Blasrohr, als der Fremde an ihm, er eine Klinge

durchs Gesicht, er getreten und geschlagen, sich jäh am Tode sah,

Kazu, Boden, einen Geri und mit dem wie wild um sich,

so schnell wie möglich auf dem Eis versuchte, der Vogler ihm das

Schwert aus beiden Händen trat und wieder von ihm lies,

geschliffenes fest in seiner Hand, überall der Schnee mit Blut versaut.

 

der Vogler wartete, es niemand sah und Satori keine Zeit, er musste vorwärts gehen, die offene aus seiner Mitte knapp vor dem Vogler blieb

er stehen, jederzeit konnte jemand, was auch geschah, es kamen

hinter aus der Tiefe junge Damen 

Hiroshige
Hiroshige

riefen laut um Hilfe, Kazu seine

Chance sah, am Fremden und im Wirbel diesen auf den Boden, er

seine Hände um den Hals und eisern drückte, auch wie eine Schlange

mit über sein Gewicht, der Vogler sich und wie wild auf dem Eis versuchte, sich heraus zu winden, bis er erschöpft, zu zucken fing und ganz langsam nach und nach der Speichel, seine belegte Zunge aus dem Mund und die verfaulten Zähne, zu sehen war.

 

Kazus Blut herunter lief, des Voglers Augen nun gebrochen

und der Vagant, Spion getötet war, dann rollte Kazu sich vom Toten runter, nahm sein Papiertuch aus der Tasche und die Damen ganz entsetzt, sofort bereit zum helfen und eine fragte, ob er genäht, wo der Faden und die Nadel, ob er viel geblutet, wie sein Herz das alles überstanden, ob er noch richtig durch die Nase, wie er wieder auf den Wagen und ob man ihn alleine lassen, ob sie als Zeugen, er die Aussage schriftlich, er solle seine Waffen und sie helfen ihm, den Räuber auf den Karren, dann müssen sie leider ihre Männer und die Kinder, ihre Schwiegermütter, auch die Oma warten, Kazu Sartori langsam wieder in die Gänge kam, die Rolle, die überwältigte bald wurmige Leiche, nun ein Kadaver, alles auf den Wagen, geborgen, seine vorgesetzte Stelle auch der ferne Tenno wird mit ihm zufrieden sein, der Vorfall mahnt zur Vorsicht, jederzeit Nippon auf dem Weg, danach geeint wenn, auch hoffentlich für länger, es ist eine wilde Zeit.

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4. Februar 1600    

 

Provinz

Yamato:

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4. Kenbushi.

Leutnant.

 

Herr

Anasi Jojobo zanji

Beamter.

Giuseppe Cesari
Giuseppe Cesari

aus der Gegend um

Rhisto katatecumizi.

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17 Uhr 54

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Nach dem

a.

Vortag

d.

Offizier u. Beamte

 

seinen aufgeregten Besuch beruhigen konnte,

las er im Laternenlicht über den

Bürgerkrieg

 

1467 - 1477 Önin na Ran

d. n. d. Erbfolgestreit d.

damaligen

 

Shogun

Ashikaga Yoshimasa

d. i. d.

Regentschaft

 

der

Durchlaucht.

Ihrer

Exzellenz.

imina

 

Tenno von Japan

1464 – 1500.

 

Herr

Fusahito Koshitso Yoshida?

+ Go- Tsuchimikado

 

wo d.

vollständig zerstörte Stadt

KYOTO

1477

 

d. aus d.

Heian- kyo 794 - 1192

hervorgegangen

und danach d.

Senkogu Zeit

folgte,

 

wo auf beiden Seiten

ca. jeweils

 

80000 – 85000

Mannschaften

 

dann im Häuserkampf den vollständigen

Exodus d. Stadtbevölkerung

zur Folge hatte,

und

letztendlich alles

verwüstet und zerstört.

 

wieder

aufgebaut wurde.

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1467 – 1477

Soldat

 

Mister

Tanaka Asuka ( Vorname )

Gedenkenfest
Gedenkenfest

d. n. a. d. Yayoi – Zeit

uji gamii a. Namen trug

25.6.1446 – 17.9.1532

 

der über die Anfänge a.d. Nara Zeit, wo

d. Mönch Zhi Cong 164 med. Werke…

daraufhin kenthoshi entsandt,

 

v. Priester Ganjin    

i. Shosoin Todai- ji

Schrift ishimpo

 

Herr

Tanaka Asuka

Offizier

1483

 

seine Arbeit vorlegte.

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ín der a. d.

chin. Geomantie

schachbrettartig angelegt. Stadt

 

 

Burma. 1942
Burma. 1942

musste

Tanaka Asuka mit seinen 11 Kameraden,

wie der ganze Zug, auf einem Floss

über den Fluss Katsura, der in der Mitte

immer schneller, alles mit sich zog,

 

sie mussten kräftig durch die

Holzpaddel die Richtung

um spätestens dann

weiter schräg an Land zu kommen,

von dort über den Steilhang

weiter

im laufendem Beschuss

 

am Ufer,

wo durch die Bögen Pfeile weiter, Pioniere

in gestaffelter Form hinter Schilden

am Ufer in Stellung, aus der heraus

Schritt für Schritt mit Schwert Zange

Messer langen Speer, Spaten, Decke,

Zwieback, Wasserschlauch

und einfachen,

auch Blendgranaten,

mit gelochten Brettern, Schanz,

um auch darüber zu kommen,

 

der Zug

der ganze Abschnitt

sich vorarbeiten musste,

wobei

 

auch kurze Lunten: Öl

und

gefährliche eisendreikant

Seile Draht und ausgerichteter

Bambusverhau

manch gegrabenes Loch

zum Stillstand Tod

Pfeil und Speerhagel

beginnender Nahkampf

 

dann an der Schanz

Asuka hinter Manjio in Deckung,

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und in der Nacht von dort aus

auch nach gelegten Feuer

in tagelangen Vorstößen

 

über Hinterhalte offene Plätze

enge und totale Winkel Dächer

Böden Bambustürme, Bäumen

Büsche, Barrikaden,

wachsame Hund und aufgehäufte

Sand, gestellte Verhau, dauernd

 

gegnerisch gestaffelte Attacken

Nägel Gift u. Pulverfallen

faules Wasser und Kadaver

 

 

Stalingrad
Stalingrad

vorbei an

brennendes verkohlte

von Stock zu Stock

über

Ruinen Gassen Haus zu Haus

in heftiger Verteidigung Kundschaft

auch nach oben und in allen Seiten,

 

im laufend aufgefüllten Zug

mit Melder Spiegel Fackellicht.

zur und von der Kommandantur.

 

Tanaka Asuka

in der Nähe der

Tempelanlage Chion- in

 

zur Ruhe, bewacht zum Schlafe kam,

der Krieg schon monatelang

wo sie laufend oft zurück und

wieder ganz von vorn dauernd

 

insgesamt 10 jahrelang.

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Edo. ( Flusstor)

um den 8. Januar 1600

nach deutscher 13 Uhr.

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In einem etwas größeren und umkränzten schönen Hinterhof,

dahinter erschloss sich auf den zweiten Blick ein angelegter

Laub und Wege Garten, schön im frischen Schnee,

nach Reis und etwas übrig Fisch mit kurz gegarten Streifen

grün gemüse, mit sauberem Wasser,

war gegessen alles aufgezehrt,

 

als die Verbrecher eingetrieben

und vom niederen Tisch nacheinander,

erstmals angehört.

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4. und 5. April 1600   12 Uhr

 

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In der Nähe d. ehem.

Stadtresidenz d. Mori

Kaga Yashiki

im regen Austausch der

 

Edo Kaisei Gakko

u.d. Edo Igakko

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In einem größeren, mit hoher Mauer

man kam aus einem Haupt

durchs Nebenhaus

in einen schön aufgekehrten Hinterhof

 

dahinter durch ein schwarzes Tor mit Bogen, wo

oben eine Ginkoblüte aus Stein gemeißelt hing

 

man durch dieses in einen Laub, Stein, Gräser,

Teich mit kleiner Brücke, in einen angelegt,

gepflegten weiten Garten konnte, kam

 

nach Reis, etwas Fisch in Zwiebeln und

mit kurz gegarten Streifen grünes Lauchgemüse,

dazu aus dem tiefen Brunnen

für die Beamten

aus klarem Porzellan sauberes Wasser.

 

nachdem alles aufgezehrt,

die Finger und a. d. Gesicht gereinigt u. getrocknet,

über die Tisch gewischt, alles weggeräumt

werden die

 

 

Männer

und

Frauen

eingetrieben 

Alessandro Magnasco
Alessandro Magnasco

jeder, viele, die meisten auch fest,

in gestraffter Fuß u. Handfesselung

 

wo nacheinander einzeln ihre Taten,

auch die vielfältige Strafe, die sie erwartet, und oft verschärft,

durch stures oder falsch beharrliches Zeugnis, Leugnen

dann herbei und Protokoll geführt

 

aus der Tradition des

Ritsurjo:

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in

aktueller moderater Form

 

die Klagen nochmals vorgelesen,

wo diese sich nun konnten auch dazu

oder rechtlich, auch als Menschen

auf Zusammenhänge, Hinweise geben,

sich auch erklären und oder auf ihre Herkunft,

besonders auf gute Taten, ihre Vorzüge

oder nur auf ihr schweres Leben,

Antwort oder um vergeben,

sofern sie wollten, auch gebeten,

sie konnten a. Beweise hoffen, weisen,

diese dar- und auch be-

u. widerlegen, sie werden auch vereidigt,

so die neueste, genehmigte Form

 

und als das Procedere fertig,

ausgeschöpft

 

diese kriminellen, schädlichen,

gestrauchelt, freie, leiber,

abhängig geschunden reingeboren

missbraucht und falsch geratene,

gebrannt, aufgefallenen und auch

oftmals vorbestraften, viele Wiederholungstäter und

dabei gemeinste, üble und niederste, nun festgestellte Verbrecher: 

1 mit Schwert. o. Lizenzen. u. m. versteckt. mob. Garküche.

 

4 unehrliche Leibeigene m. tiefen Rückenspuren.

1 Geheimnisverrat m. tätow. Zunge. Lehrer.

1 frei. räuberisch. ehemaliger Ronin. a. d. Flucht gewesen.

2 schon ältere. damals verdiente einstige. Veteranen.

1 vorbestr. auffäll. gestichelte u. oftmals erw. Dirnsmagd.

2 verschwieg. im Versuch ansteckend. Bauerngesindel.

1 Kindsmörderin 

2 verschiedene abartige einzeln gesuchte narbige Sexualverbrecher.

1 gläubig opfernde Brandstifterin.

Elfriede Lohse- Wächtler
Elfriede Lohse- Wächtler

2 gemischt v. Festland. ausgewiesene Diebe.

1 verheiratet agiler Taschenräuber.

1 Lügner. verwahrl. Ruf und Ehrverleumder.

 

 

7 Holz Reis Wilderer Münz

Steuer Pacht Wucher u. Zinsbetrüger.

 

1 Wasservergifter mehrf. d. Aas.

1 wahnhaftes Männerpaar, einer blind.

 

1 Pferdediebstahl. Zwerg mit bösem Blick u. 1 Ohr

2 Totschläger. 1 ein Kind. 1 eine Frau.

2 Ausländer. Christen o. gültige Papier.

2 Inzestuöse mit durch u. durch gestörtem Nachwuchs.

 

1 Heiler. d. abgetrieben u. d. letzte Frau getötet hat.

3 Sabotier. Räder. Bolzen u. Transportfabrik.

1 Quäler u. pervers sodomierter Hundefresser.

1 Politischer. Anführer e. verbot. Sekte

 

2 brutal. Falsch- Zuhälter- u. ehem. Bordellbetreiber

d. d. Steuer u. d. laufende Pacht nicht bezahlt hat.

 

1 russische Kindsfresser.

1 Aussätziger m. aufgebl. Bauch.

 

1 Attentäter. früh. e. Kaufmann.

 

2 gedungene Kutschräuber a. d. Wald.

1 Wegelagerer m. Speer u. einem Arm.

 

2 einfache ab. m. Dolchen bewaffn. Banditen.

1 schon oft verwarnter, nun gefährlicher Strolch.

 

1 Beischlafdiebin mit jüngerer Kollegin. Zeuge Sadjeki Junio

1 kleinere, gemischt operierende Bande. Lesekundige.

2 Schmuggler mit gesichertem Transport.

 

1 wahnhafte bewaffnete Hexe, die mehrere Feuer legen wollte

2 Tuschbildhändler. Steu u. Aushutzer. Signaturfälscher.

 

alle nacheinander wieder ins Gebäude

geführt und in die verschiedene verbracht.

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8. April 1600 6 Uhr 17

 

der

Direktor

Suzuno Morita am

23. 6. 1552 als Edokko

im Viertel Asakusa geb.

 

dem seine vor langem aus Hiónshu

angekommen, dann redliche Händler blieben,

 

dieser an allem auch begierig interessierte, lesende,

der über die Muromachi- Zeit

zu einem begeisterten Noshigami Falter wurde,

auch Fuji Begeher und militärischer Wanderreiter

 

verheiratet mit der

geb.

Sazuka Konisarotu

 

etwas jünger u. m.

treuen

aber

 

verschiedene Kinder.

4 u.7 u. 9

 

Kokusha rhinjiestreet 5

zweiter Stock ganze Etage.

vererb. Eigentum.

 

dieser wanderte unterhalb der Sterne, die am Himmel und

dachte leicht ergriffen gerade an das

Sprichwort    

Hana yori dango

 

und lief im weiteren Gedankengang entlang,

an ergrünten Busch übers Dunkle noch

hinüber zu und

vorbei unter den im Tageslicht blühenden Bäumen,

an verschiedenen, auch moosig und

gelegten, den sorgfältig mit dem Rechen,

im fein körnigen Sand die auch größeren,

verschiedenen gesprenkelten Stein,

 

sah auf die Blumenzucht,

welche langsam ihre Blütenköpfe

in die bald aufgehende,

warme Sonne recken würden,

 

dann lief er über die

hölzerne eingewachste u. polierte Brücke

 

wo an den Geländerpfosten hohe Laternen aufgestellt,

die in leichter Luft sich sachte wiegen,

bemerkte die schön lackierte Schnitzerei und

besah sich übers gespiegelte Kerzenlicht die auf dem ruhigen Wasser

liegenden Teichrosen, achtete auf verschiedene Fischgeräusche,

und die aus dem sumpfigen Untergrund aufsteigenden,

blasig gurgelnden kleinen Strudel, Wasserkreise

lauschte den beginnenden Insektenflug

 

und er versuchte sich in Poesie:

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Heute aus dem Gestern von vor der Zeit

der yamamayu aus der Raupe ging

hochsteigend auch fallend bei Gefahr

 

Taubnessel Gespinst und angehängtes

Spinnennetz, ein taubes leichtes Brennen

 

Goldregen ausgekocht und in Essenz

muss schon am Morgen

ist in der Reicherung nicht schön

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er war aber nicht so ganz zufrieden,

 

nun zurück

auch der Galgen und die Medizin

alles wartet schon auf ihn.

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Spiegel. Mond. Sonne. Wind.

Scherben. Spatz.

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an einem Frühlingstag an einem Splint mitten

in der Luft. in Kopfeshöhe. manchmal auch

dann weiter unten.

auf jeden Fall. ein Spiegel hing

gefasst in einem Rahmen.

in frei geschaffener Natur

 

auch früh am Morgen. mittags und am Abend

noch. vergangene… Mond. Sterne. Wolken.

durch den Wind im Lichte.

einfach alle durch die Mitte zogen

und dann gar nichts mehr zu sehen war

außer Luft. die der Erde zugehörig ist.

 

unser Spiegel überlegte nur. warum. und

es nicht besser wäre. wenn die Fläche

platzen. wie. damit durch die dann

gerissenen Sprünge Scherben Splitter

 

dadurch neue Perspektive. unbekannte

Tiefen in und aus der Ecken auch durch

die verschiedene Winkel offene Kanten

und aus ver- und zugedecktem,

dann alles neu geordnet und gefasst auf

im polierten stecken würde, manches

könnte bestimmt verloren sein

man aber durch gedacht wie es war

den Verlust immer auch mit einbeziehen

und siehe da

 

es flog vorbei ein Spatz, man sah gerade

noch sein unscheinbares Federkleid,

eine Henne musste es gewesen sein

und wie emsig die schnellen Flügel

im auf und ab, der kleine befiederte

Bürzel in der lauen sich im Zuge

in Gebot in die gewollte Richtung

und dem Hahn

der neben ihm geflogen kurz gedroht,

 

ihre gebogenen spitzen Klammerkrallen

an den alten.

und beide Beine waren angelegt,

verborgen der Schnabel ausgerichtet

und dabei leicht geöffnet,

kleine Löcher, wo sie den Atem

für die Leistung schöpfen konnten

und über durch die Splitter Scherben

schnellen schattige der gesprungene

glasige Spiegel nun fast zufrieden

nur er? in Reflexion gewienert

größer etwas wenig dieses

 

nah auch mal eine Blume fern

Menschen müde

schon

wollt er sehen

und siehe da

 

ein Vorfahr kam blieb stehen kratzte sich

man sah ihn überlegen dann verstehen

soll er weiter soll er gehen nein er sah hinein

und erkannte sich, glaubt es nicht stieß mit

seinem größten Finger mit seinem Daumen

mit beiden Händen auch an die Stirn berührte

seine Lippen den ganzen Mund, wusste das er

Laute geben und von seinen stammt,

bemerkte das er durstig und schon länger

nicht gegessen, nun, der Namenlos

wollte wieder weg

und

 

es fing zu regnen an,

erst dann immer stärker

heftig um den hängend nichts

 

der eventuell auch früher schon

nun sich jäh erkannt ertappt

nun bemerkte schatten atomar

 

dieser Vorfahr

vom Splint

 

den einfachen Spiegel

aus dem Rahmen nahm

der Kopf befellt im trocknen war.

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