Herodesglacis Teil 2

Leon- Francois Comerre
Leon- Francois Comerre
unbekannter Meister
unbekannter Meister

o1.     Hafenbecherei

o2.     Im Heidelberger Elefantenhaus

o3.     Speyerer Strasse 

o4.     Altriper Wald

o5.     Bei Affenimitator Fritzi Mäsgers

o6.     Bibeltexte auf der Hallig Wendel

o7.     Hühnerzüchter Gerhard Reikling

o8.     Als Sängerin Heidi Mikler

o9.     Privatstudioso Michael Heimel

1o.     Insektenzüchter Peter Rom 

11.     Schlangenfarm Heini Zucker

12.     Kobold Rudi

13.     Klausurentag bei Rita und Gudrun

14.     Irakveteran Darius Ephel Sardi

15.     Pharmakologe Breitwusel 

16.     Moritz GmbH

17.     Huberts Rudel

18.     Pelzhändler Kazo Jim

19.     Polsterei Winfried Blecher 

2o.     Fleischer Katz

 

21.     Tischler Knebel

22.     Frankfurter Würstl

23.     Ochs und Wasser

24.     Zur roten Henne

25.     Baldur Rizig und Heidelore Maga

26.     Heidelberger Balkon

27.     Siegburger Lahn

28.     Auf der Treppe bei Oskar Mündelster

29.     Thüringer mit Kraut

30.     Laube Kranzer

 

31.     Im LKW nach Bottrop

32.     Panzerfahrer Lars Wiesel 

33.     Übers Kirschbaumfurnier von Theo Kibig

34.     Bei Tantraspezialistin Carola Eisenbrenn

35.     Indischer Curry

36.     Pakistanischer Eintopf

37.     Rimini im Sturm

38.     Volker Henning Brosel

39.     Juri und der Schachtisch

40.     Schließer Albus Maria Raftzer 

 

41.     Auf dem Rücken von Gusel Manni

42.     Korsettprobe

43.     Trierer Potpourri

44.     Ziemel Renato. Gatterweg 9

45.     Gesellenprüfung bei Meister Baklerim

46.     Elke und Nuncio Gaetano

47.     Pieter Bröseldork und sein Freund

48.     Mast und Schotbruch bei Westerland

49.     Turgau Rosa 

50.     Pfänderspiel

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o1.     Hafenbecherei:

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Dix
Dix

Zigli Elsa trat in den frühen 80igern um 23 Uhr energisch durch die

dicke Tür, eine Gasverteidigung fest in der Hand, es war ne üble

Gegend, nebenan die Häuser alle abgebrannt, sie mit dem Taxi hingekommen, hat als Pfand nen Tausender, die Hälft per Scheck bekommen. Zum gemeinen Bierhahn hieß die vornehm Gastwirtschaft,

der Wirt das Sagen, wenn Klagen kämen, ohne ihn, er hätte damit

nichts zu tun. Es würden gute Film und derbe Foto bis morgens früh gemacht. Der erste Blick, es tanzte eine Leichte mit hoch gerafftem

Rock in blauem Strümpfen, halterlos den Rumba aus dem Kongo über einen rot lackiertem Tisch und ein Freier wichste seinen Schwanz ganz offen in der leichten Faust, Elsa war erstaunt, wer alles drum herum so stand. Links ein Automat mit Flaschenbier, rechts davor der Geld- und Glücksspiel- Kartostart. Dann ein Tisch mit 2 netten Herren, wo eine Dame auf den Knien ganz heftig saugt, der eine ihren weißen Arsch, in dem ein kleiner Dildo steckt, mit Sekt langsam begießt. Oben drüber eine Malerei, Odaliske und ein Schwan mit pervers und kleinem Schwein, am Butzen- Fenster Tulpen rot, grün und fein. Dann der Billiard, wo sich gerade eine stark Geschminkte lecken und von hinten durch einen Serben decken, daneben eine Maske sich ins Fäustchen lacht, weil diese schwarze pralle Drall das Namensschild, den Heinrich Gruber, übel feste zwackt. Elsa sich auf den freien Platz an der Theke gegenüber Bubi, seines Zeichens Wirt und frägt nach was zum trinken, als in der linken Ecke eine gut gekleidet, ihren Einlauf mitten in die Schüssel kackt, ein kleiner, stark behaarter Dünner alles sofort weg und den Arsch gewischt, die Elsa konnt nicht mehr und musste pissen, ein vulgärer Anfang war gemacht, mal sehen, dachte sie, was dieser Abend bis zum

späten Morgen noch so bringt.

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o2.    

Im Heidelberger Elefantenhaus:

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mit Verlaub
mit Verlaub

Ob sie Lust und Laune hätte, an einem schönen Sonnentag nach Heidelberg, dort in den Zoo, locker und frivol, auch der Foto und verrückt Idee zum Einsatz käme, wenn sie einverstanden und frei von Scham. Da lachte Elsa und wies auf ihre Profession, auf ihre Fantasie und das sie geil, dabei zur Hand und weiteres doch sei, wenn nur die Kohle stimmt, sie hätte drei Töchter zu ernähren. Dann war´s soweit, der Kunde kam, ein schlanker gut Gekleidet, um den Hals die Kamera, mit großen

Fingern und einer Narbe im Gesicht, die wär von seiner Burschenschaft, so der nette Klang einer sonoren Stimme. Alles inklusive sollte dieser

Tag 450 DM kosten, worüber Achim lächelnd sich erklärte, dass wenn Elsa ihn zur Strecke, er die Nacht im Hotel sich weiter bringt, er wolle ficken wie noch nie, all das sich holen, was seine Frau, sich nicht traut und nicht bereit, die wär verklemmt und er interesselos geworden. Angekommen, gleich um die Eck der Ententeich, vorbei an Ziegen Afrikas, dort bleiben beide etwas stehen, Elsa schmiss Futter aus dem Automat, sie solle sich in Pose setzen, die Figur zur Geltung bringen.

Sie hob den Rock, öffnete die Bluse und zog den Schlüpfer etwas runter, blitzte mit den Augen, der Typ, ein Pornofotograf, so ihre Frage. Nein, nein, er wäre privat und Hobbyknipser, alles nur für sein intim Archiv.

Sie soll die Muschi etwas spreizen, es einfach laufen, jemand wird’s schon saufen, so sein heiter Spaß, dann weiter zu den Esel. Was die

für Riemen haben, ob Elsa schon einmal so einen in ihrem Schlafgemach, was Elsa lustig neinte, und selbst, ob Joachim schon mal Sex mit einem Hund. Sichtlich rot, verlegen dieser, dass sie was Falsches denkt, der immer mit dem Foto lenkt die Szenerie. Bei den Affen sollte sie den Hintern bieten, der Orang gleich an die Scheibe kam, sein Kumpel unter einer Zeitung schlief, der Schimpanse onanierte der Gorilla seine in den Magen hieb, bis die entsetzt mit allen vieren an die Scheibe sprang, vor lauter Schreck Joachim zurück ins Grüne drang. Dann wollte er, dass Elsa als Statist sich zu den Affen, sich auf dem Boden und im Grünen, verteilt im Haus, in Pose stellt, er würde um sein Leben knipsen, worüber sich ein Gast beschwert, was so eine Sauerei das wär, es könnten Kinder kommen, was dem gut Gekleidet schon egal, sein erigierter Schwanz sein Arges, ganze Bände sprach und im Elefantenhaus schmiss ihn der Pfleger raus, Elsa mit.

Beide hätten Hausverbot für immer, schlimmer geht es nimmer.

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o3.    

Speyerer Strasse:

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Hans und Lothar mal eine Vergewaltigung erleben, ob das

Programm, die Elsa so was machen würd. Gut, sie sagte ja,

wenn keine total brutale oder böse Messergewalt im Spiel,

sie keinen Schaden hätt.

Sie lief des Nachts die Speyererstrasse lang, als ein Auto

kam, scharf hielt, zwei Männer aus dem Wagen stieg und sie

schnappten, in den Kofferraum verbrachten, wo sie im Dunkel

schon da ums junge Leben bangt.

Eine Stunde fuhren beide durch die Gegend, bis der Fahrer

hielt, der Wagen stoppte und die Elsa erwartungsvoll aufs Öffnen

hofft. Der Hans, ein junger Schlanker, schloss den großen Kofferraum

und bat die Elsa scharf um ihre Hände, die er vorne fesselt und um

die Augen eine Binde schlingt, die Füße ebenfalls gefesselt, der

andere die Elsa auf der Schulter übergelegt ins Haus rauf trägt.

Oben in der Wohnung wird sie auf das Bett geworfen, unbequem

die Lage, ihre Bitte leis, macht mir nicht weh, worauf die beiden

lachten. All die Sachen, die nun kommen, wäre ihr Verschulden,

sie- die miese Hure so verkommen, sie hätt nichts Besseres verdient.

Hose wurden fest gerissen, Schuhe weg, der Slip zerschnitten,

BH runter und die Blus zerrupft, mit dem Messerrücken über ihre

feste Titten, dann der Rücken, kalter Stahl. Titan, die Macht im Mann.

 

Als sie morgens freigelassen und ihr Geld bekommen, war sie

durchgefickt und arg benommen, durchgezogen, stark missbraucht,

ihr blaues Aug, sie hat auf das Geld geäugt, noch mal würde sie so

was nicht mehr machen, das Ganze war kein Spaß, 1800.- in den

8o ern.

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o4.    

Altriper Wald:

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mit Verlaub
mit Verlaub

Olaf Henschel, deutscher Trapper, Jagd und Fallensteller, früher

Kaufmann mal gewesen, dann gekündigt ohne Grund. Im Mund nur

noch paar faule Zähne, riechen tat er wie ein Iltis, sich die Elsa

noch erinnert. Er wolle mit ihr in sein Zelt, er hätte Geld durch eine

Erbschaft, Vater war gestorben, das Haus verkauft und Olaf wollte

eine Frau für viele Tage. Er hätte alles eingekauft, auch Sekt und

frisches Brot, Fleisch gefroren und ein Feuerzeug, auch für kälter

ein kleiner, warmer Ofen und ein Schlafsack, was braucht man mehr.

Die Zigli willigt ein, eine Woche in der Pampa, Altriper Wald, kein

Märchenland. 6500 DM auf die Hand.

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o5.    

Bei Affenimitator Fritzi Mäsgers:

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Weißt Du dass die Schimpansen jagen, dass sie denken wie ein Kind

mit 5, wenn ausgewachsen, das sie in Schlingen gefangen, auf dem

Markt in Afrika, angeboten und gegessen, das der Mensch von ihnen

stammt? Das sie auch altruistisch, das sie sehr aggressiv, im Zoologisch

Garten als Wärter man aufpassen muss. Die ganze Nacht erzählte Fritzi

Mäsgers Zigli Elsa von seinem Pläsier, wollte sie dann noch von hinten

ficken, sie soll mit dem Kopfe vorwärts dabei nicken, dann will er wie ein

Affe tönen, sich ergötzen an dem Spiel, Elsa hätt nicht viel zu tun, sich

nur verhalten, wie ne Äffin, und nicht in die Augen sehen. Auch will er sie

befingern, eventuell ein wenig lausen, so hatten sie es ausgemacht, der

Fritzi schon im Voraus hat bezahlt, und nun mit seinem Riemen prahlt.

Der wäre nach Schimpans am längsten und weißt du, das der Gorilla

In sein grünes Bett als macht, er wär die Sau unter den Affen, was die

Elsa gar nicht mag, sie mag es sauber, ordentlich und immer lieb, zuviel

hat sie in den 8o gern nun schon erlebt, sie wird von Fritz mit Affenlauten

in den Schlaf gewiegt, gutes Geld hat sie die Nacht verdient.

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o6.    

Bibeltexte auf der Hallig Wendel:

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  1. keine Götter neben uns
  2. keine Bilder von uns machen
  3. keinen falsche Namen nennen
  4. unseren Ruhetag einhalten
  5. deine Gastgeber achten
  6. keine Körperverletzung begehen
  7. keinen anderen Mann begehren
  8. keinen Diebstahl begehen
  9. nicht übers Maß selbst befriedigen

Auf der Hallig angekommen, wird Elsa vom Ehepaar Gmeiner

informiert, das bei Flut die Langeweile und sie dagegen auf

katholisch wird befragt, die 10 Gebote lernen muss.

Für jeden Übertritt gäb es mit der Rute auf den Blanken, für

schärferes den Gürtel, gefesselt und geknebelt muss sie das

erdulden, sie wurde ja bezahlt. Zu guter letzt darf sie unter

Aufsicht masturbieren, nur leise, die Kinder müssen gar nichts

hören, übermorgen kann sie wieder gehen.

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o7.    

Hühnerzüchter Gerhard Reikling:

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In einen Garten Rheinauer Wald soll die Elsa kommen,

Gerhard Reikling hat gerufen, sie soll in Reizwäsch Hühner

fangen, es würde ein Film davon gemacht, in roten Schuhen,

roter Straps und schwarze Strümpfe unterm blauen Rock und

weißer Bluse, BH magenta rot.

Der Garten ganz verwildert, überall die Nessel dicht, kleine

Wege zwischendurch, ab und zu ein Kirschenbaum, der Rand

Gemüseraum. Ein alter Hahn mit einem Auge hat nun ausgedient,

er soll schon Mittag auf dem Grill geröstet werden, gefüllt mit

weichen Beeren, Reikling gibt Signal und Elsa fängt den Hahn.

Versucht es besser, wie gesagt, nun hinterher die wilde Jagd.

Überall die Hennen, und die rennen zwischen drin und über

quer, der alte Hahn kann bald nicht mehr, die Elsa kriegt ihn

an der Federspitz, die reißt aus, doch ganz gewitzt, schmeißt Elsa

sich im dicht Gestrüpp, mit ganzem Körper ihm ins Gnick und

lässt ihn nicht mehr los, es juckt und beißt, der Hahn ihr in den

Ausschnitt scheißt. Gerhard ist begeistert, so hat er sich’s vorgestellt

der Film ist gut, die Zigli ist ein Held, sie macht fast alles in den

80 gern für gutes Geld, auch für die Rente ist was übrig.

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o8.    

Als Sängerin Heidi Mikler:

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Bernhard Heisig. Jenny
Bernhard Heisig. Jenny

Wenn du die Augen schließt die Seele baumelt

du an der Hand ins Märchenland mich führst,

die Welt ein Atmen und im Staunen, was du im

Schilde führst…. so sang die Elsa Heidi Mikler

als erste Stroph ins Mikrofon. Der Gustav link

den Ton abdreht, die Elsa in die Gänge kommt,

die Garderob zerreißt und die Perücke in die

Ecke schmeißt. Warum tust du mir das an, du

linker Hund, siehst du nicht, wie ich den Mund

so schön geformt, die Lippen schön gespitzt,

und ich soll dir einen blasen, du geiler Wicht.

So nicht, und mit dem Kasseninhalt über die

Treppe, hinunter auf die Schleppe, die angelegt

am Rhein, auch ein Sängerleben nur ein Schein? 

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o9.    

Privatstudioso Michael Heimel:

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Rembrandt
Rembrandt

Es ging um anatomische Studien, wie viel Muskeln

hat die Frau, wie viele Knochen, wie groß das Hirn,

wie scharf die Augen, wie viel Zähne hat ihr Mund,

wie viele Meter hat ihr Darm, der Schlauch der Vagina?

Wie groß die Haut und wie viel Haare, aus was die

Ohren sind, die Nägel und wie der Stickstoff aus dem

Körper kommt, was die Leber macht, und wie viel

wiegt die Niere, was das Herz und wie viel Kammern?

Wie der Blutkreislauf und wie die Zelle an ihr Wasser

kommt, wie viel Kern das Hirn, wie viel Atom der ganze

Körper und wie viel die Erd, das Universum hat? Wie

das Salz und was es im Körper macht, was eine Urämie

und wie der Fistelkropf entfernt, was ein Druck der

Lenden, wieso der Schwanz wird hart? so Studioso

Heimel zu der Zigli spricht. Er am Pult, sie in der Bank

ganz reizend, darf für Geld ein Rollenspiel, es macht ihr

Spaß, sie denkt ganz heimlich, was gelernt und Geld dafür.

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 1o.     Insektenzüchter Peter Rom:

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Spitzweg
Spitzweg

darf ich dir das grüne Exemplar, dort der gelbe Bulle und hier

das Weibchen zu dem ersten, die da hat gerade Eier abgelegt.

Dort, die beiden fressen, und die große hat sich hingelegt, die

da, diese blaue, ein Falter der Danaidae, der Blausäure produziert,

dort eine Calyptra thalictri, der sich hingelegt. Da, ein wilder, aus

dem Amazonas, gekreuzt mit einer aus Afrika, hier ein Eulenfalter

und ein zahmer Admiral, geh mit der Hand und zupf ihn mal. Wir

werden uns durchs Mikroskop mal den hier etwas genauer, seine

Fühler an und die Ventrikel schauen, seine Facettenaugen, diese 

sind natürlich rot, in Formalin geewigt, siehst du genau die Beine 

mit den leisen Haken, da wird mir warm ums Herz, da der Rüssel

von den alten Raupen, komm her und blase jetzt, für was hab ich

bezahlt? Wieso der nur so prahlt, denkt Elsa sich und verrichtet ihr Geschäft, der Meister dabei seine Insekten duscht, die grünen Blätter wischt und mit einem Cognac sich erfrischt, ach was liebt er seine

Tiere und was die gekostet haben, da hat er Spaß daran, nur fehlt

ihm seine Frau, der er erzählen kann, so muss er immer eine

Dirne holen, damit sein Denken wieder frisch, heut gibt’s Libellen-

Fick quer übern Tisch.

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11.     Schlangenfarm Heini Zucker:

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mit Verlaub
mit Verlaub

Das ist eine Natter, dort ne Otter, da die Klapperschlange,

drüben eine Viper, was meinst du, wenn du gebissen, wer

dich dann noch retten, wer die Wund aussaugen kann?

Siehst du dort die hornigen Platten, den muskulösen

gelben Rumpf, die kleinen Bein bei manchen am Skelett,

den Geburtskanal, die Grubenotter und die Maskennatter,

die Boa und die Anakonda, weißt du, das diese sich im

Wasser paaren, wie die Wärme aufgenommen, wie die

Zunge ihre Informationen gibt, wie groß das Hirn, das

manche auch Giftfrösche fressen, das es Schlangenjäger

gibt, der Sekretär sie tötet mit nem Tritt, das andere

Schlangen Schlangen jagen, das der Magen alles verdaut,

wir haben hier nur Würgeschlangen, weil die Haut am

teuersten, wir machen Leder für die Damen und die Herren,

wir machen Schuhe und auch Taschen draus. Ich bin genau

wie meine Schlangen, so Heini Zucker, als er zu Elsa, wir

ringen und wir winden uns, bis mein Erguss dann kommt,

nur kannst du keine Eier legen, du bist kein Reptil, komm

Elsa, überleg nicht viel, wir paaren uns, es wird alles gut.

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12.     Kobold Rudi:

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Das Telefon, Elsa meldet sich, es wäre Rudi dran, um die 30, dünn,

erst eine Freundin mal gehabt, schon lang allein. Ein Kobold wär er,

einer mit ner Kappe und seine Klappe müsst man mit einem nassen

Slip schön stopfen, auch wollt er mit der Nagelbürste auf den Arsch,

und ob sie so was machen würde. Elsa ja, wann soll sie kommen, der

Rudi, am besten gleich, sofort.

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13.     Klausurentag bei Rita und Gudrun:

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Im Garten wäre alles aufgebaut, sie könne kommen, alles soll

so laufen, wie am Telefon besprochen, sie könne heute zeigen,

ob sie reif als Akrobat. Sie muss ovale Kreise laufen, dann noch

schneller, und dann auch rennen, ihre Kleidung während dieser

Übung ausziehn und sich wieder neu anziehen, immer reizliger

und zum Schluss in hohen Hacken ihre Kreise drehen. Gudrun

und die Rita kämen mit der Wasserspritze, wenn sie nicht weiter

kann, am Ende darf sie lecken dann, zu Gefüge sein, es werde

schriftlich nachgearbeit, alles erlebte frisch erzählt, beide hätten

Spaß an Neuem, die Fantasie pervers und sportlich, unentwegt,

Elsa für die Rente was zurück gelegt.

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14.     Irakveteran Darius Ephel Sardi:

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Cafe Adria. Lange Rötterstrasse. Hierher soll sie, was sie auch

tat, Darius wollte kommen und aß einen Salat mit Meeresfrüchten.

Er wär US- Soldat gewesen 1991 im Irak und hätt ne kleine

Versehrtenrente. Nun, nachts und auch am Tag, da kämen

schlechte Bilder, er bekäme Panik, er war Gefangener gewesen

und gefoltert und er hätte nichts gesagt, alles ausgehalten. Er wollte

nur mal reden, für 100 DM zwei Stunden Nachmittag, sich die Zigli

dachte und interessierte sich für das Gespräch. Er ist in Kansas

aufgewachsen, High School und dann Militär, bis zum Sergeant war

er aufgestiegen, hat den Krieg dann mitgemacht, ist schwer gefoltert

worden. Nun hätte er einen Klaps, wär nicht mehr ganz richtig als

beisammen, sehnt sich nach seiner Frau, vorletztes Jahr im Kindbett

ist gestorben, die Tochter wächst bei seiner Mutter in den Staaten auf.

Er ist in Germany geblieben, wo sein letzter Arbeitstag gewesen, bis

dann die Rente kam, er könne nicht mehr schlafen, weil da die Bilder

waren. So sprachen sie, die Zeit verging und Elsa ihn bedauerte, ob

sie mal mit ihm ins Bett, für kleines Geld, was sie betonte, er nickte ab

und sie waren unterwegs zu ihm nach Hause, eine kleine Liebessause.

Sie trafen sich noch ein Mal, er war zu krank für sie und ihre Töchter,

nun telefonieren sie noch öfter und er kommt auch zum Kaffee trinken.

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15.     Pharmakologe Breitwusel :

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mit Verlaub
mit Verlaub

Er wäre Chefentwickler, eine Abteilung unter sich, verdiene gut

und könne sich eine Edelhure leisten, so am Telefon der kleine,

wie er sagt, Albert Breitwusel wär sein Name und er hätt das

viele Geld dabei, ob er kommen könne. Sie gab ihm die Adress

und öffnete, die Klingel ging, er in die Küche kam, er wolle einen

Tee und legte gleich das Bare auf den Tisch. Nun er solle mal

erzählen, was er so treibt den ganzen Tag, ob er im Büro sitze.

Nein, zur Zeit beschäftigt er sich mit herzaktiven Glykosiden,

Ultraviolett- die Analytik und zellulärer Pharmakologie, auch

Überträgersubstanzen des Nervensystems interessieren ihn.

Dann der Wasseraustausch zwischen Gewebe und des Blutes,

wie die Lymphe entsteht und der Urin zustande kommt.

Forschen tut er am Indol, und davon abgeleitete Substanzen,

wie die Aminosäure Tryptophan, auch die zahnschädigende

Wirkung des Natriumlaurylsulfats, von Ago- und Antagonisten

durch die Gaddum- Gleichung, über Neurotransmitter z. B.

Acetylcholin und die verschiedenen Serotonin- Rezeptoren als

Botenstoffleiter. Auch beschäftige er sich mit der chemischen

Struktur von Arzneistoffen, insbesondere da von substituierte

Quartären Ammoniumbasen und die pharmakologische

Wirkung von Sypathomimetika, da besonders aus dem

Papaverin das obsolete Spasmolytikum Alverin, so viel könne

er sagen. Auch über die Derivate des Noradrenalin mit den

Substituenten am Stickstoff das Buphenin.

Ganz neu arbeitet er an einer Signaltransduktion durch GTPasen

und ihrer Wechselwirkung mit bakteriellen Toxinen, außerdem auch pädiatrischer Infektiologie.


Halt, halt, der Elsa wurd es schon zuviel, ob er ficken wolle

und wie er es gerne hätt? Altdeutsch mit viel blasen, er wäre

rasig hasig heute, weil er so viel geschafft.

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16.     Moritz GmbH:

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Sie Anfang 90 in der Mannheimer Psychiatrie. ZI. Für seelische Gesundheit, weil war das Leben doch so schwer, sie hörte rustikale Stimmen, die ihr sagten, nimm kein Geld für deine Dienste, lass es

den Armen. Da ging sie freiwillig rein und ließ behandeln,

als sie den Moritz kennen lernen durfte. Der hatte eine Krise, war noch jung und konnte nichts, auf jeden Fall nichts richtig. Sein Vater, Huber Senior unterstützte ihn, Moritz war recht rüpelhaft zu ihm, der Vater

alles schluckte. Er, er wär ein Balg, ne Frühgeburt, die Mutter vor

kurzem erst gestorben, er kritzelte und malte, es kam gar nichts zustande, auch ein Kasper und aß sehr viel Schokolade, die Zigli

wollte er, er hatt zur Hand sonst keine. Seine Schwester Lehrerin und lachte viel, die Zigli wichste ihn für Taschengeld, sie wollt das

schaffen nicht verlernen.

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17.     Huberts Rudel:

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Adolf Maennchen. Kindergeburtstag
Adolf Maennchen. Kindergeburtstag

Ihre Freundin, Babette Strumpf gab ihren Sohn der Elsa,

die sollt auf ihn und seine Freund aufpassen, der Knabe

war gerade Ende 12, schon in der Pubertät. Hubert hieß

der Kleine und seine Freunde und die Mädchen lachten

sehr, über diese Tante und ihre schönen Beine. Da ging

es zu, wie in einem Bienenschwarm, der Hubert heut

Geburtstag, vorneweg, die Elsa sich nen Schnupfen holt,

der Kleine hat sie angesteckt.

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18.     Pelzhändler Kazo Jim:

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Ein Brief kam rein, die Zigli in den 90 ern. Er wär der Kazo Jim aus

Andalusien, heut in USA und auf Besuch in Deutschlands Kürschnereien.

Rauchwaren bietet er an und hätte die Liste, was er hatt jederzeit fest in

der Hand, ob sie mal lesen wolle:

 

Maulwurf. Desman. Katzenfrett. Waschbär. Nasenbär. Braunbär. Baribal. Eisbär. Blaufuchs. Rotfuchs. Kreuzfuchs. Silberfuchs. Platinfuchs.

Golden Island Fuchs. Bluefrost Fuchs. Kitfuchs. Grisfuchs. Tibetfuchs. Marderhund. Wildhund. Haushund. Kojote. Schakal. Wolf. Stinktier. Charsa. Dachs. Fichtenmarder. Fischmarder. Hermelin. Iltiss. Baummarder. Steinmarder. Nerz. Otter. Fischotter. Seeotter. Sonnendachs. Hyrare. Vielfraß. Zobel. Hauskatze. Kleinkatze. Verschiedene Luchs. Ozelot. Zibetkatze. Ginsterkatze. Palmenroller. Hyäne. Schneeleopard. Nebelparder. Leopard. Jaguar. Tiger. Gepard. Puma. Robben. Bison. Gazelle. Reh. Elch. Hirsch. Rentier. Kalb und Rind. Lamm und Schaf. Persianer. Merino. Astrachan. Zickel und Ziege.

Fohlen und Ross. Esel. Zebra. Wildschwein. Guanako. Aöpaka. Vikunja. Biber. Siebenschläfer. Petschanik. Ziesel. Streifenhörnchen. Chinchilla. Feh. Hamster. Murmeltier. Nutria. Trugratten. Viscacha. Meerschweinchen. Pampashase. Feldhase. Schneehase und Kaninchen.

 

Sie schrieb zurück, es wäre schön, ein Pelz nicht ihre Sache, die armen Tier, lebendig noch, ihr lieber. Falls er käme, könnte er in Pelz erscheinen, unten drunter nackt. Das käme gut, sie wäre bereit, sie

wartet auf sein Erscheinen.

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19.     Polsterei Winfried Blecher:

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mit Verlaub
mit Verlaub

Die Elsa, ehemals ne Wursterin aus Brügge wollte ihre Sessel neu beziehen und forderte Prospekte, sie wollte nur mal wissen und es

kam die Antwort an. Sie las im Einzelnen:

 

Ich beherrsche die jahrhundertealte Arbeitsmethode im Polsterhandwerk mit der klassischen Handschnürung mit achtfach gefassten Sprungfeder-Oberringe, Palmfaser Fasson und Pikierung mit feinstem Rosshaar

oder Schweifhaar und die Verarbeitung hochwertiger Materialien zur Fertigstellung Ihres Polsters und Beziehen von Sesseln, Sofas,

ganzen Polstergarnituren, Stühlen, Bänken, Kücheneckbänken,

Hockern, Bettteilen, ganzen Objekteinrichtungen

(Gastronomie, Senioren-Wohnanlagen). Ich fertige für Sie Hussen und Kissen, Boots- und Wohnwagenpolster, alle Polsterarbeiten können auch in Leder ausgeführt werden. Zudem

fertige ich für Sie: Sessel, Sofas, Hocker, Fußhocker, Polsterbänke, Sitzeinheiten, Bettrahmen und Wickelaufsätze.

 

Sie schrieb zurück, das sie interessiert und was der Preis für ihr geerbtes Sofa und die Sessel und ob´s Prozente gibt und gab ihre Nummer an, der Blecher rief zurück, es wär der Winfried dran, er wäre interessiert. Sie sprachen miteinander und sie beichtet ihm, das sie ne leichte, gut und edle Dame und ob er ledig wär? Auch hätt sie nicht viel Geld, ob man da was machen könnte? Er, wie, wie meinen Sie, ist das ein unmoralisch Angebot? Sie ja, da er, das wäre gut, er hätte großen Samenstau und lebt getrennt, für die Arbeit würd er gerne, des öfteren ins Bett mit ihr. Da sie, das trifft sich gut, sie steht auf ältere Männer, die den Knüppel führen, ob er was extra haben will, sie könnte ihn verführen, ansonsten sie ist willig, folget ihm.

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2o.     Fleischer Katz:

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Auf ihr Inserat da meldet sich der Katz, ein Metzger aus der Pfalz, der

in den Armen Schmalz, der packen kann, ein Abenteuer sucht. Die Elsa

ihm verspricht, das sie ihm lernt, sein Handwerk näher bringt, er macht Termin und kommt. Die Elsa gut gekleidet, das Reizige darunter und

zeigt ihm seinen Platz, er muss die Schulbank drücken, sein Wissen weiter geben und er wird abgehört und wie aus der Pistol geschossen, zählt er auf: Es gibt Schwein. Pferd. Rind und Kalb. Lamm. Geflügel. Strauß und Känguruh. Den Fisch, die Vögel und dann noch Wild dazu.

Sehr schön und wie lange gibt es Wurst:

Die ersten Würste wurden bereits in der Antike und schon vorher hergestellt, der Haggis oder Saumagen. Die Chinesen erwähnen um das Jahr 589 v. Chr. eine Art von Blutwurst aus Lamm- und Ziegenfleisch.

Elsa: und weiter.

Der Katz: das Homer in seiner Odyssee eine Art von Blutwurst,

die von Kriegern in Därmen mit in die Schlacht genommen, erwähnt.

Und was für Würste gibt es, lieber Katz:

Kochwürste:

Blut- und Leber- und Sülzwürste. Rot- und Grützwurst. Presskopf.

Corned Beef. Schwartenmagen. Saumagen und Haggis.

Brühwürste:

Frankfurter, Wiener,  Fleischwurst. Mortadella, Lyoner und Weißwurst.

Leberkäse noch. Bier- und Jagdwurst und der Bierschinken.

Rohwürste:

Mett- Tee- und Dauerwurst. Ahle Wurst. Landjäger.

Salami und Zervelatwurst.

Ob das alle wären, er soll die Wahrheit sagen, sonst zieht sie sich nicht aus. Er würde schwören und wenn sie nun zu Gange, er könnt sich kaum noch halten, weil sie so hin- und her und dabei den Rock gehoben, sie wär rasiert, er hätt´s gesehen, so geil war er noch nie.

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21.     Tischler Knebel:

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mit Verlaub
mit Verlaub
Rubens. Satyr
Rubens. Satyr

Ein Freund hätt ihm die Nummer vor ein paar Tagen in die Hand

gedrückt, er sucht ne Masochistin, die belastbar ist. Die tut, was

Knebel sagt, die klaglos ihre Strafen nimmt, die raspelt, feilt, sägt

und hobelt, mit ihm nach Feierabend in der Schreinerei noch mit

den Würfel knobelt. Die bläst und lutscht, die seinen Schwanz

massiert, die ihm ungeniert die Eier leckt, sich auch versteckt,

wenn er sie in der Werkstatt sucht. Die Natursekt mag, ganz

frisch vom Hahn, die emsig wienert, wiehert, keine Scham, die

selbstlos mit dem Meister ihren Joghurt teilt, die über ihren

roten Arsch nicht heult, der mit der Hand wird fest geklatscht.

Die küsst, nicht schmatzt beim essen, die gerne trinkt, nicht

kotzen tut, die immer gut gelaunt und frohen Mut, die fröhlich

in sein After schaut, die keine Mucken macht und sacht mit der

Zunge über die Nülle streicht. Die keinen Zentimeter vom

Preis abweicht und sorgenfrei des Öfteren, am besten jeden

zweiten Tag, einmal die Woche sicher kommt, die nicht viel isst,

auf die Figur, er wär der Sigurd Knebel grad aus der Kur. Die Elsa

sich erst mal setzen muss, den Preis für 3x rechnet, sie wär nicht

grad ne echte, in letzter Zeit auf Sado spezialisiert, doch, für

4x Session im Voraus 1900 DM wäre drin.

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22.     Frankfurter Würstl:

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Sie in Frankfurt unterwegs, das Auto auf der Kaiserstrasse abgestellt,

wollte einen Bummel machen, blieb am Kiosk einfach stehen. Ein

Würstl essen. Sie bestellt, ja natürlich Senf und sieht den anderen

Kunden an, der mit dem Auge zwinkert. Sie fragt, ob ihm nicht gut,

da fasst dieser Mut und spricht mit leiser Stimme, ob sie für gutes Geld,

sein Würstchen durch die Fotze zieht und ihm dann zum verspeisen gibt.

Sie nimmt den Hunderter, hob etwas hoch den Rock, damit der Kunde

alles sieht, das Würstl durch die frisch rasierte Vulva zieht. Der Kunde

dieses mit geilen Finger nimmt, an die Nase hebt und frisst in ein paar

Bissen, sie wär so freundlich heute aufgelegt, so seine Meinung, Elsa

wieder was verdient.

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23.     Ochs und Wasser:

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Ringo Schumm mit roten Haaren, Wilderer und Fleischdieb von

der Weide, rief auf ihr Inserat des Morgens an. Sie solle leise sein,

sie könne viel verdienen, er wäre reich von Hause aus, sie könne

15000 DM für 4 Stunden kriegen. Es wäre kriminell, aber er muss es

einmal machen, all die Sachen, wovon er träumt. Was soll das sein,

die Elsa spricht, was soll ich dafür machen, kann ich in den Knast

dafür, wohin soll sie kommen? Sie soll mit ihm, in später Nacht, sie

auf eine Weide fahren, er ein Rind mit Bolzenschuss, sie soll sich in

die frischen Eingeweide legen. Mit Straps? so Elsa. Ja. Und was, wenn

wir erwischt? Dann kann sie alles sagen, Bewährung ist für sie dann

drin, er käme in den Knast, vielleicht für Jahre in die Psychiatrie, aber

er will es machen, das wäre unbedingt sein Ding und fotografieren noch dabei. Er will dann auf ihre Votze wichsen und sie muss ihm fest den Arsch versohlen, er will ihrs meiste Blut ablecken und ihren Fußschweiß schmecken, noch mal auf die Titten wichsen, ganz zum Schluss das Sperma wieder schmecken. Dann könnte sie nach Hause gehen, er

würde sie hinfahren und nie wieder nach ihr fragen. Sie sagte zu, das

Geld käme wie gerufen, 4 Stunden Angst, was macht das schon, sie wurden nicht erwischt.

Sie hatten Eimer Wasser, Seif und Handtuch mit dabei.

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24.     Zur roten Henne:

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Sie war gerade aufgewacht, hörte den Anruf, nahm dann ab und

fragte, wer es sei. Er hieße Ronald aus Den Haag, er würd gerad

durch Mannheim fahren und hätt ihr Inserat gelesen, wolle sofort

kommen, er brächte alles mit. Was braucht er denn, die Elsa fragt,

sie hätte alles, was man hat? Ein frisches Huhn, ganz ausgenommen,

die wollt er, sie mit Foto, penetrieren, er wollt schon lange es mit

Hühnern treiben, es muss nur eine Frau zuschauen, die er eigentlich

nur hasst. Warum? Weil seine Mutter ihn geschasst, ihn immer links

und rechts geohrfeigt hat. Und vieles mehr, nun ist er groß und will ein Huhn und eine Frau, die zuschaut bei der Sauerei. OK, komm gleich vorbei und hab ein frisches Huhn dabei, und Nivea für die feste Füllung, alles zusammen 350 Mark.

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25.     Baldur Rizig und Heidelore Maga:

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Sie wollte einfach nur nach Hause, schon zu lange die Tortur.

Sie musste eine Schlinge tragen, um die Hände eine Schnur,

sie stand auf einem Hocker, Füße breit, im Arsch ne gelbe

Rübe, ihre Schnecke eine rote Spur. Überall mit einer Klinge

aufgeritzt, ihre Brust geklammert, an der Scham 3 goldne

Ringe, ihr Zehennagel rosa blitzt, versichert mir, das ihr mich

wieder gehen lasst, ich hab ein wenig Angst. Das viele Geld

für die perversen Sachen wiegen nicht die Ängste auf, ich

fürchte mich. So Elsa mit der Schlinge um den Hals, Film

und Fotograf dabei, Switcher Video. Produktion von Hampeless,

Regie der Otto Starke. Baldur und Heidelore schauten lächelnd

zu, dann kriegt sie eine Spur Bestes in die Nas geblasen,

alles dreht sich, kreiselt nur, sie will nur noch nach Hause

fahren, egal die 1000 Mitte 95 in der Stund.

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26.     Heidelberger Balkon:

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Helmut Newton
Helmut Newton

im Gänseviertel, alte Villa, Heidelberg am Molkenkur, Elsa hat´s dort

hin verschlagen, überall die Fremden nur. Einer kam aus einem

Vorhang auf sie zu, schöne Fliege, Anzug, Martini Rosso pur und

deutete mit seinem Finger, Ring dazu auf den Balkon, der groß

im Dunkel lag. Ob sie eine Hure, er würde das gleich sehen, sie ja,

ob er was dagegen, nein, er wolle nur schnell pimpern, stramm und sie

an der Schnur, ob sie was dagegen hätt? Wenn er sich’s leisten könne,

jederzeit, aber mit Pariser nur. So kam´s, die Elsa ging was tiefer

mit der Hand, die ganze Pracht schon stand, kurz geblasen dann

herum, in den Arsch, sie gar nicht dumm, 185.- für die schnelle

Nummer und den Mann nie mehr gesehen.

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27.     Siegburger Lahn:

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Sie war in Siegburg, ging dann aufs Schiff die Lahn entlang, genoss die

schöne Aussicht, leider ganz allein, ihre Kinder sind zu Haus geblieben.

Eine Stunde später oder mehr, ihr wurde heiß, die Stirn und vergebens

kühlte sie mit einem nassen Tuch, sie fast nichts mehr richtig sah und

es immer schlimmer wurd. Ohnmächtig sank sie in den Stuhl oben auf

dem Promenadendeck, auf einmal war sie weg. Ein Mann rief, ob ein

Arzt an Bord, zufällig einer da, der untersuchte sie und meinte dann, es

wäre Fieber, auf jeden Fall. Sofort an Land, ins Krankenhaus, das Taxi

fuhr in Windeseile, dort angekommen stellt sich raus, sie hätt sich mit

dem Marburg- Virus angesteckt, 4 Wochen Quarantäne.

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28.     Auf der Treppe bei Oskar Mündelster:

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Helmut Newton
Helmut Newton

Oskar Mündelster, Arzt im Ruhestand, durch Handel auf Termin

einst richtig reich geworden, lernte sie kennen über Müller Chaim,

der eine Villa hat am Rhein und der Oskar eine Party schmiss.

Die Elsa schön im Abendkleid, den ganzen Abend schwer genoss,

sie unterhielt sich fast 2 Stunden lang, mit dem Heilbronner Spross

einer Mandel und Likörfabrik. Dann ging sie auf Toilette, wollte

sich ein wenig nur erfrischen, als sie die Treppe rauf aufs Damenklo,

ihr Kleid sich von alleine öffnet, ihr schöner Arsch die Blicke zog, man

redet heute noch, sie merkte nichts davon.

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29.     Thüringer mit Kraut:

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Helmut Newton
Helmut Newton

oben im Penthouse von Richard, Freund von Claude der Richelieu,

wie er unter Kumpels hieß. Sein Apartment erste Sahne, oberster

Stock mit Galerie, kleine Terrasse schön gefliest, jeder mit Schampus

sein kleines Glück begießt. Es gab Leckereien, Fisch, auch Austern,

Toast mit Kaviar, nun wollte jeder noch was Deftiges, der Gustaph rief

den Service an und bestellte Thüringer mit Krautsalat, die die Elsa nackt

erwartet, auf einem schönen Bett, der ganze Monat Mai sehr nett.

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30.    Laube Kranzer:

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Helmut Newton
Helmut Newton

Aus Wellblech wie in Afrika, die Laube an der Autobahn. Grün angemalt,

mit rosa Fensterrahmen, Tür in Blau, das Dach selbst aufgebaut, drum

herum Gemüse pur, alles abgesichert mit ner weißen Schnur, es sollte

niemand auch nur irgend etwas stehlen, der Kranzer lud zur Bowle ein,

sie kriegt als Statist den Tag bezahlt. Nun stand sie unterm Dach, das

in der Sonne sich verbogen, wie verlogen war die Welt, da machten alle

um sie einen Bogen, sie als Hure nicht viel gilt, ein jeder sie gern würd.

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31.     Im LKW nach Bottrop:

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Sie hatte einen neuen Freund, späte 90er. Fernfahrer von Beruf. Kernig, stark, aber ungebildet, dafür gut Figur im Bett und immer geil, auf der Fahrt allein, stunden- und auch tagelang. Ob sie mal mit auf große Fahrt, zuerst nach Bottrop, dann nach Hamburg Eppendorf, von da aus nach Madrid und wieder zurück. Sie stiegen ein, der Andreas eingekauft, das Führerhaus war voll, TV und Video, Kühlbox noch dazu, alles schön und aufgeräumt, Betten frisch bezogen und zwischen den Füßen einen großen Kasten Eichbaum Pils, sie, ob das sein müsse, er keine Antwort gab. Es ging los, die Maschine heulte auf, ein sanfter Ruck, es ging bergauf, dann kam Lorsch, Frankfurter Kreuz. Unterwegs sie unterhielten sich, er wurde geil und wichste sich, sie feuerte mit geilem Reden unterhaltsam auf, er kam, verspritzte alles und sie wischt mit einem Taschentuch den Schwanz und Tacho wieder sauber, toll. Dann trank er eine Flasche nach der andern und in Bottrop war Kontroll, sie musste mit dem Zug wieder zurück.

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32.     Panzerfahrer Lars Wiesel:

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Leopard II
Leopard II

Die Elsa mit dem Motorrad in Mannheim, schöner Tag auf die

Schönau, dann nach Sandhofen und nach Käfertal in die Gegend

und fuhr den Waldweg lang, als eine Sperre, die sie umfuhr und weiter kam. Bis es nicht mehr weiter, sie glaubt, sie sieht nicht recht, ein

Soldat am Baume stand und einfach strullte, sie fuhr langsam hin und

sah das große Ungetüm, einen neuen Panzer, riesengroß, der in der Deckung stand, voll geladen, wie der Panzerfahrer, er hieß Lars Wiesel

zu ihr sagt, auch wären in der Deckung schön verteilt die Kameraden,

die sie nicht bemerkt und die nun aus der Wildnis kamen. Sie hätten Paus gemacht und was die Dame will, ob sie geneigt für ein kleines Abenteuer, einer dies zum Spaß gesagt. Die Elsa gleich, das wird nicht teuer und sie wurde auf dem Panzer flach gelegt, einer nach dem andern rutschten drüber, Fotos zur Erinnerung wurden schnell gemacht, dann hieß es, weiter weiter, über Funk die Order kam, Elsa ihren Lenker nahm und sich mit Kusshand für die kleine Kohle hat bedankt, sie hat´s getan für´s Vaterland, nur auf einmal drei und übers kalte Kanonenrohr, ihr 

taten alle Knochen weh.

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33.     Übers Kirschbaumfurnier von Theo Kibig:

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Theo Kibig, 68 und im Ruhestand, 25 Jahre Witwer, nie eine Neue,

wollte kurz vorm Krankenhaus noch mal etwas erleben, die Annonce

fand, worin die Elsa ihre kurzweiligen Dienste bot und er rief an.

Die Elsa kam schön aufgedonnert, er wollte etwas sehen, klingelte,

der Theo bat sie rein, sie setzte sich, zuerst mit engem Bein, dann im

Gespräch lies sie den Theo auf ihre frisch geschnitten und behaarte

Fotze blicken. Theo sah genau die Linie ihres Bein bis hoch hinauf

und leckte sich die Lippen, er wäre ein kleines Schwein, sagt er ihr

und sein Gebiss fiel raus. Er hob es wieder auf, dann sprach er mit belegter Stimm, sie könnt den Rock hochheben und ihm die Kurven zeigen, aber Hände vorerst weg, mein Kleiner, so die Elsa Zigli,

ehemals aus Rink, er will mit dem Finger in den Anus bohren, was die Elsa ihm erlaubt. Er befiehlt, sie soll ihn mit den Lippen fast durchbohren und auf den Tisch in Kirschbaum schön furniert, ihren Urin ganz einfach laufen, er leckt alles ungeniert, ach, er wolle kurz vorm sterben noch mal erleben, wie er in hohem Bogen, das ganz Procedere dauerte 4 Stunden, bis der Theo in einer weiß Fontäne ihr ins Gesicht, sie spritzt.

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34.     Bei Tantraspezialistin Carola Eisenbrenn:

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Der Schwerpunkt meiner Arbeit in der Tantraschule ist die Erforschung,

Entwicklung und Verbreitung der weiblichen Dimension der körperlichen

Liebe zum Wohle von Mann und Frau. Da wären Meditation, 

*Kommunikationshilfen. *Körperarbeit. *Tanz u. Bewegung. *Stimmübungen, Mantren und Gesänge.

*Tantrische Atem- und Energiearbeit
*Tantrische Rituale und

jede Frau, die paraurethrale Drüsen besitzt, hat einen G- Punkt, außerdem, wie leckt man eine Frau zum Orgasmus!

und die 7 Finger Techniken:

so las die Elsa den Prospekt, sie wollte ihren G- Punkt finden, ging ans Telefon und rief an. Ob sie auch wirklich Neues finde, sie wäre vom Fach und ausgebildet, will aber wissenschaftlich orientiert multiple Orgasmen leben und ob die Dame das auch garantiert?

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35.     Indischer Curry:

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Eine Bruderschaft 1999 per Internet, das fast neu, vom Versand es in

ihr schön Büro nun fand, die schrieb mit lockerer Hand eine E- Mail

und das sie ordern ihre Dienste, zu einem Indisch Curry laden ein.

Sie solle fein gemacht, geschminkt und frisch frisiert pünktlich auf

dem Lindenhof erscheinen, ihr Geld bekäme sie bar in kleinen und gebrauchten Scheinen, sie würde völlig auf sich allein gestellt, nur

nackt an den Männern manipulieren, sie dürft auch saugen, so feste,

wie noch nie. Sie wären vier, schön etwas älter, distinguiert und fest

liiert, jeder hätte Kinder, sie wollen 14 tägig eine feste Fete feiern, ein Termin auf Dauer, wenn ihr Preisgefüge stimmt. Elsa schrieb zurück

nach kurzem Rechnen, 4 Mann hoch ein Viertel Jahr 14 tägig, im

Voraus 4500 DM auf ihr geheimes kleines Konto und pro Session 250

auf die Hand, sie muss Steuer auch bezahlen und bis die Rente langt,

es wär ein Sonderangebot und alles drin enthalten. Der Auftrag kam

und alle 14 Tage gab´s Alarm.

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36.     Pakistanischer Eintopf:

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Dieselben Herren hatten Freunde, die alles butterweich erzählt

bekamen und die scharfen Fotos sich besahen und die ebenfalls

die Zigli luden ein. Sie wäre mit drei bis vier willigen Damen ebenfalls 

zum Fick geladen, alle Löcher mussten sauber sein. 5 x, dann hatte

sie genug und auch verdient, beim Indisch Curry blieb.

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37.     Rimini im Sturm:

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Die Aktrice Beate Soldau schrieb per Internet, das sie am Nationaltheater

eine Rolle, Rimini bei Sturm als Soldatin lesen muss, nur tut sie sich

beim lernen ach so schwer, ob die Elsa ihr da helfen könnt. Natürlich,

gerne und sie soll kommen, jederzeit, sie würde übers Knie sie legen,

damit sie im Gehirn die Sätze speichert, mit dabei auch Fingerspiel zur

Entspannung dann, bevor der Arsch wird wieder stramm, sie muss nur

denken, es wär das Publikum, das klatscht.

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38.     Volker Henning Brosel:

         =================

mit Verlaub
mit Verlaub

E- Mail, nachts gekommen, am nächsten Tag sie diese sah, sie solle

sofort kommen, als willenlose Punk und Domina. Er will auf allen vieren

kriechen, ihre Lust an seinem Körper spüren, ihre Knute und die Schuhe

lecken, ihre Füß und ihre Bein massieren, ihren Anus lecken und den

Rohrstock schmecken und von ihr getauft im Glauben, er kann pro

Sitzung 500 Euro sofort begleichen. Sie schrieb zurück, mein lieber Volker Henning Brosel, ich zieh mich reisefertig an, soll ich in Hosen? Nein, nein, lieber schön im Rock, gestützt auf einen schön lackierten Rosenstock, die alten Dornen will ich haben, mich, wenn ich dann

alleine, daran laben und tapfer alle Schmerz ertragen, sie soll Salz

frisch in die Wunden reiben, die er sich selber beigebracht. Ich mache alles, wie du sagst und Elsa zog sich, rief ein Taxi an, war gleich auf

dem Weg zu ihm, der kam gerade recht und gut gelegen, ihr Konto jetzt gerade leer. 

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39.     Juri und der Schachtisch:

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Wenn sie matt, er würde keine Gnade kennen, sie ist gut, er

aber besser, hat sie bestellt zum Spiel, wo beide nackt. Er sie

packt, als sie verloren, bindet und seine Spiel mit Elsa macht.

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40.     Schließer Albus Maria Raftzer:

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mit Verlaub
mit Verlaub

Er würde sauber wohnen, edel, teuer alles Ton in Ton und hätt ne

Kammer für die Verdorbenen, für viel sittenlose Weiber eingericht.

300 Euro pro halbe Stunde, wenn sie schluckt einiges mehr, wenn

sie schreit, wird abgezogen, wenn sie heult gibt’s gar nix mehr.

Elsa nahm den Auftrag an, bereute und musste mit Schuller, ihren

Advokat, ihr kleines Salär dann klagen ein, weil sie heulte schwer.

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41.     Auf dem Rücken von Gusel Manni:

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In der Schule, Manni Gusel stellt ihr nach, sie küsste ihn

zur Probe, war danach hellwach, lies ihn nicht aus den

Augen. Manni hielt sich gut, war immer hilfsbereit, lies sie

sogar auf seinem Rücken reiten, nur, er wollte, aus, vorbei,

es lief nichts mehr.

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42.     Korsettprobe:

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mit Verlaub
mit Verlaub

Madelaine Rieger, ehemals aus Grölen hieß die und wollte bei der

Elsa ins Büro, auch wenn nötig ab und zu, auch die Beine breit, sie

würde alles machen und ob sie gut verdienen könnte. Elsa nahm

sie mit an einen Weiher, wo zuerst mal Film und Foto, die Rieger

als Madame. Nach einem Jahr diese dann wieder fort, ihr Eigenes

hat aufgemacht, Studio Madame Madelaine von Grölen, Bremen,

ganzer Stall mit eingericht auf Maß der große Hinterhof.

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43.     Trierer Potpourri:

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Francisco Masriera
Francisco Masriera
Francisco Masriera
Francisco Masriera

Sie hatte einen reichen Kunden, der etwas fürs Auge, die Elsa ihm

dieses Vergnügen tut, in Trier eine römische Villa bucht, die sie lang

gesucht und dann gefunden, mit Innenhof, Arkadengang, Brunnen

zur Erfrischung, Seerosenbecken, kleine Goldfisch drin und überall

Latern mit Kerzen aufgestellt und ein Theater- Schneider all die

schönen Kleider näht, für die engagierten Haremsweiber, alles zur

Zufriedenheit. Es gab Schwarze, Griechen- Römerinnen, es gab

eine Russin, die mal am Zarenhof, eine Polin, die den Weltkrieg

überlebt, eine Chinesin, die normalerweis in Saus und Braus,

innerhalb der Inseln, gut situiert in Japan lebt, eine westfälische

Hure mit großem Mund und eine Holland- Sklavin, kugelrund.

Dann die bunten klein und großen Papagei, alle Tiere, Affen

an der Leine, selbst das Schweinderl, das gebraten auf dem

Stecken dreht, die Hund, nicht bissig laufen frei, überall eine

Frau, die den Wedel hält, für kühle Luft und durch den Wind

verteilter Rosenduft all die Raum durchzieht. Würfel- Karten-

Schach- Backgammonspiel. Viel zu trinken, auch geröstetes Zickelfleisch, Muscheln, Austern, Kaviar und vom Perlhuhn und

Fasan die Eier, Kapaun gesotten und gebraten, in Lagen

bulgarisches Gletschereis. Pilze, Weiber, Gummiknaben,

jeder kann dort alles haben, seine guten Freund begeistert sein,

Elsa sich ins Zeug gelegt, der Kunde dann hat aufgelegt, am

nächsten Tag das große Programm per Scheck bestellt.

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44.     Ziemel Renato:

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Renato Ziemel, Sizilianer, Agricento, uralter Stamm, Edelmann.

Hat gemailt, das er die Zigli buchen und dabei und weiters, auch untersuchen will. Sie würd vermessen und gewogen, untersucht,

das überall, sie würd nen Zahn ohne Betäubung noch gezogen,

den er als Reliquie behalten will. Auch die Nägel würden geschnitten,

die Abschnitt, ein Haar, Urin und Kot, jeweils eine Probe

eingefroren. Sie wird mit einer im Genick dann tätowiert, fortlaufenden Nummer und wenn sie Kummer macht, wird sie eventuell noch füsiliert. Das wäre Spaß, wie er betonen will, er weiß, das wäre viel, aber sein Salär vom Feinsten, 6800 Euro für 4 Stunden auf die Hand, der Zahn

würd extra bringen, auch das blasen, miteinander ringen, das Lecken

und das intensive Decken, alles extra noch vergütet werden, sie

bekäme für den Fick, für den Arsch nen Bonus, alles zusammen, der

Flug nach Mailand und dann runter mit dem Taxi würd sich, wenn sie gefügig, wird´s sich lohnen, er wäre Fachmann für interessierte Damen, Elsa hofft, es schlägt nicht auf den Magen und sagt zu, die Euro kann

sie gut gebrauchen, die Lücke macht der Zahnarzt zu.

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45.     Gesellenprüfung bei Meister Baklerim:

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Rubens. Urteil des Paris
Rubens. Urteil des Paris

Sie hat gezeichnet und gemalt, all die Jahre allein im Kämmerlein.

Dann auf einmal Mut gefasst und ihren Kunden, Meister Baklerim

gebeten, sie zu prüfen. Der forderte, das ein Gemälde sie kopiert,

getreu der originalen Linien, auch die Farben sollen echt, sie könnte

Neue. Sie wählte Rubens, weil der anders ist, sie könnte auch Picasso

nehmen, so wie er anfangs hat gemalt, das Neue sie nicht mag. Sie

liefert ab, tagelang gemalt und Meister Baklerim zufrieden, sie soll nun

noch was Eigenes auf die Schnelle produzieren, die Kundschaft würd

sich reißen, von der Meisterin persönlich, das wäre, wie in die Hände

scheißen, die gehen weg wie Semmel, verspricht er ihr, genauso war´s,

die Kunst und ihre Arbeit ernährte sie.

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46.     Elke und Nuncio Gaetano:

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Rubens. Jupiter und Callisto
Rubens. Jupiter und Callisto

Sie hat den ersten Auftrag durch Foto Sturm bekommen. Nuncio

und Elke Gaetano als Jupiter und Callisto im Stile Rubens,

genau wie´s Original. Nur die Köpf von beiden, das muss sein, die

Gesichter zum erkennen. Elsa bekam das hin, nun sie um ihre Gage

rennen, sie muss hinterher, das Geld sich holen, diese räuberische

Dohlen wollen alles nur umsonst, vergessen ist die Kunst.

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47.     Pieter Bröseldork und sein Freund:

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Rubens. zwei Satyr
Rubens. zwei Satyr

Pieter und sein Freund, der Gunnar, beide eifrige Zeitungsleser,

FAZ und Morgen wollen ihren selbstlosen Dienst, sie wären

üppige Genießer, mit ihrem Banker und ihrem Fleischer auf

Du und Du, selbst ihre Frauen lassen sie in Ruh, sie müssen

etwas Neues, Sexabenteuer kriegen und Elsa stimmt den beiden

zu. 

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48.     Wieslocher Mast und Schotbruch:

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Rudolf Koller
Rudolf Koller

Vorbei am Pavillion eine große Kutschfahrt, Wieslochtour

den Berg hinunter, durch die Fußgängerzon hindurch. Wer

sich halten kann, der springt nicht runter, all die Verrückten

schreien nur. Um die Ecke, auf das Trottoir und zurück,

eine ganze Stunde. Wer nicht mitkommt, zieht die Nase lang,

alle über Stock und Stein. Die Polizei hat Wacht, die ganze Fahrt

ne Pracht, bis die Kurve ach zu schnell, die Kutsch ins Schlingern

kommt, sich aufs linke Rad erhebt und sich dann vollens auf die

Seite legt. Innen drin die Elsa und ihr kranker Bekannter, der unter

Medikamenten sauer litt, die Pferde mit den Hufen aus dem Wege

tritt, was wieherten die Gäule. Einer riss sich los und galoppierte weg,

die Elsa auf dem Rücken, ihr Bekannter seine Chance sieht, ihr an

die Punze langt, die Elsa mit der Faust ihn trifft, ein Schneidezahn

war weg, der war bekifft. Der Kutscher seine Peitsche schwingt, die

Polizei alles in die Ordnung bringt, es wär ein Unfall durch nen

Knallfrosch nur gewesen.

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49.     Turgau Rosa:    

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Helmut Newton
Helmut Newton

Rosa, 29. Bäckermeisterin, lud die Zigli ein. Elsa brachte Sekt

und einen Dildo mit zum Badewannenspiel, Rosa wollte ihre

schwarz behaarte, rosige Fotze lecken, sie würd sich alle Zeit

der Welt, sie würde Wasser lassen damit zu zweit die Wanne voll.

Schöner Schaum und gute Seife, Rosenblätter, Kerzenlicht,

Gläser Schampus noch und nöcher, Rosa leckte alle Löcher,

wurde dann gefickt und wär fast erstickt, so feste hat die Elsa sie

gedrückt, sie mit der Zunge fast im Genick, dann war das After

dran. Sie bohrt die Zungenspitze direkt, und war erstaunt, wie 

ekelig das schmeckt, so sagte sie der Elsa, die sich freute, es

war ihr Geburtstag heute, wie sie sich erinnert in den Tagen, als

sie ihr Leben schrieb und mit was für Leuten sie´s so trieb.

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50.     Pfänderspiel:

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Helmut Newton
Helmut Newton

Sie hatte 6 Kostüm zur Auswahl, sie nahm die Police Officer Uniform

und sie spielten Bridge. Wer verlor muss Pfänder hinterlegen, sich

ohne Murren ausziehen, wer gewinnt, gewinnt das Spiel. Zum Schluss

muss der, der nackt, sich in Pose setzen, sich fotografieren lassen

und einen schönen Happen Geld berappen, sonst kriegt er seine

Kleidung nicht, die Elsa in den sauren Apfel biss, sich ohne Hose,

Slip, aber mit Schuh, ganz unrasiert, sie in die Lins mit Sonnenbrille

guckt. Das nächste Mal wird sie gewinnen.

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