Biografie Arbeit Teil 3

Margot: spielendes Kind
Margot: spielendes Kind


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Teil 3 [27.08.2012]
29
Zigli Kaltha aus Rink.

Charles Charly Graf

Steinewerfer Chali
Steinewerfer Chali

den lernt er kennen
und er seiner Mutter schrieb,
es wäre gut, wenn ein solcher Mann

im Knast dann wäre und er was lernen

könnt.
Dann sie sprachen, lachten über
seinen Charme und Mutterwitz,
rauchten Zigarren und planten auch
ein lustig kleines Cabarett.
Er war/ist natürlich, oberflächlich

Gentleman, ausnutzend, arm, gierig

und komplexhaft

Chali vor Wien. In den Rhein geschmissen.
Chali vor Wien. In den Rhein geschmissen.
ebenfalls später
ebenfalls später

beteiligt. ein Meister aller
Klassen= von Direktors Gnaden,

den er schon damals verlachte.

Blum durfte das boxen und von

Anfang an bis Ende 2012 viel 

Abgründiges von diesem

Psychophagen studieren,

ein festgefügt- und kernloser,

mieser und gierig/drohend/

perverser Charakter, substanzlos,

ein ganz schlechter Ronin eben.

Verabscheuungswürdig und ekelig,

gruslisch.

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Blum mit Familie nach dem Heim
sie fuhren an einen tiefen kalten

Baggersee mit befreundet Leuten,

die eine Tochter und einen Sohn,
die beide sich am Leben freut.
Das Fräulein neckte, schwamm

aufs große Boot und Albert hinterher,

darinnen bat sie Blum ihr doch zu zeigen,
genau wie einst seine Schwester
noch in der Riedfeldstraße,
sein erigiertes Glied und
Albert lauschte, ihr Brüderlein

kam angeschwommen.

Albert lernte Tante Irene,
kurz nach dem Heim,
kurz kennen,
sie säugte ihren Sohn,
das machte seine Zukunft klarer.

Autoparkplatz, kleines schnelles Geld,
eine Politesse kam,
und Buben rief, die Bullen.
Da sprach die Frau ein
Nein.

1972.

Zum End der Schule
suchte Blum ein Mädchen,
aber keine wollte mit ihm gehen,
die Anna Prizibilsky wollte,
doch Blum kannte
sie nicht und
sie war in der Klasse
auch nicht zu sehn.

Ermahnung.
Vor Gericht die Richterin
vom Fenster Dämmerlicht
ermahnte Blum
wo er erfuhr,
das er ne Halbschwester hat.

1987
Frau Rodach,
mit Hintergrund,
gebildet auch,
lernt er in der Gruppe kennen,

sie wollt dem Albert schreiben.
Der schrieb gleich los
und teilt sein Leben,
sie schrieben tausend Seiten,
es kam jeden Tag ein Brief
und oft Besuch allein,

was waren das für schöne Zeiten,
bis sie ihn auf dem Asperg
nun verlies, er auf ihrem Schoße saß.

Er war nicht der Richtige
und hat ihr einiges zum danken.

1988
er hatt zwei/drittel bald
und Watz vermittelt ihm,
Frau Rechtsanwältin
Pfalzel,
die sagte mal, so viel,
er soll ihn Demut üben,
er lehnte vor Gericht dann
die Verkürzte ab,
was wolle er schon draußen,
es war noch nicht zu End gebracht,
er mußte Maler werden.
Das wir brach nochmals tiefer auf,
von da an gings bergab.

Frau
Elly Lapp,
die sang im Haus
der JVA
von Brecht.
Blum fiel die Maske,
Larvenbrei
und hörte oft,
nach Brief,
die ganz Geschicht
und gab sie weiter.

1981.
Rheinau TSG.
Eine Unbekannte,
sie war betrunken und zuviel,
der Wirt fragt Karl, ob er wußt wohin.
Blum warf sie über die Schulter,
sie liefen heim und Karl der erste,
Blum verzicht,
worüber Karl- Heinz später lachte,
auch teilte Blum das Geld.

Aufgewacht in seinem Bett,
fuhr sie am nächsten Morgen heim.

1982.
Bratröhre
Karl und Blum wollten
Musik hören, was erleben.
Kaum angekommen,
eine Frau kam rein: 
Ist hier ein
Mann?
Blum begleitet sie
schnell auf die Insel,
sah sie später bei Jürgen
auf der
Rheinau wieder.

1982.
Bratröhre
Eine junge, war gerade Frau
wollt den Albert kennen lernen,
er wäre an diesem Tag der
Interessanteste in der Discotheke,
Blum sagte ihr, das sein Weg
in den Knast in Kürze geht.

1996
die Babs

 

Babs. o. links. Ausschnitt 2002: Totenkopfspiel
Babs. o. links. Ausschnitt 2002: Totenkopfspiel

korrekte Art und Frau.
Blum malte sie
schon für Worpswede
2002

1998
In Wiesloch war´s, Blum kam,
weil er mit zum schwimmen ging,
drei Bahnen schwamm und
sich dann hingelegt,
vor die Mauer auf die 12,
dann wurde er gefragt,
ob es nicht schöner wäre
und er verlegt,
auf der 53 war er dann sofort
ganz aufgeregt,
das Unbewusste war dort
in jedem Ton und vielen Gesten,
ganz stark zu spüren,
er hatte mit dem Schlafplatz
Glück. 
Am ersten Tag
aß er reife Stücker Pflaume,
direkt vom Baum,
es wurde gegrillt, man sah ihn an
und hörte ihn, die Tür
stand ganzer Tag weit offen.
Er zeigte her sein Malerbuch
Open Season- Jagdzeit,
ein Buch in seinem eigenen
ging in seinem Kopfe rum.

Er bekam eines Tages dann,
einen Besuch vom netten Mann,
der ihm auch etwas zum rauchen brachte,
und nicht lang, er in den Garten ging
und zündete auch an,
ging um die Ecke, zog ganz tief und
als die junge Pflegekraft, was
rauchen sie
und er sofort, sie, das kann
sie nicht, sie hat Kollegen,

ihr fehlt der Mut und Albert sie anflehte, er
wäre so fertig durch die Lage, sein ganzes

Leben lief schon schief, und wenn
sie jetzt was sage, dann werde er sich nicht

entwickeln, vielleicht keinen
Menschen mehr auch werde er aufhören.
Es gab Blicke, keine Sprache,
sie standen eng, mal weit, sie drehten sich

und Albert meint zu ihr, er hätte
ihr viel zu danken, obwohl sie Tags danach,

ein schlecht Gewissen.
Ihr Schweigen nahm seiner Aggression,
für lange Zeit die scharfe Spitze,
auch hatte er Massage und Fußpflege
und sah wieder wir und alle,
machte leichten Sport und hörte zu,
fand an der Station aber kein Gefallen,
nach der Mauer, dann die 12,
es war alles elend schwer
und als er zwangsweise wieder zurück
verlegt, da fragt der Oberarzt den Blum,

was er als erstes machen würde, der
Blum sagte ihm,

das er sofort einen Patienten töten wird.

Vera.
Die Vera, aus der Welt gekommen,
große schöne Nase,
war 2 Jahr älter
und schon erfahren,
im Kino, sie wartete darauf,
als Albert, kaum aus dem Heim
zu unerfahren.
Er war zu jung , sie nahm ihn ernst.

Eine Schöne.
Kurz vor der Bundeswehr
als die gelaufen, eine Freundin
die aus einer Wirtschaft, Albert hatt.
Die dacht sogar im Krankenhaus
nur an Sex, sie war von Braune
von den Brother´s die Ex.

2003/2004
Aus Heddesheim,
auf seine Anzeig, rief zurück,
die gebildet Nina,
hat drei Kinder, vorher
argen Mann,
von dem sie nichts mehr wissen
wollt,
sich scheiden lies, den
alten Namen nahm.
Zwilling, Bub und Mädchen 6,
Tochter um die 8, die wenig lacht,
die kleinen umso mehr,
ein Kindernest vom Besten und
der Sohn, ein Mann für später.
Es wurde Geburtstag und der,
der Schönste bis dahin,
es passte nicht, Blum war zu jung,
sie nur Kopf, er eine Fantasie

und sie sah seine Kunst von oben herab.

2004
Frau Grantig.

Frau Grantig
Frau Grantig

in den besten Jahren,
unterfordert, sehr erfahren,
gab ihm die Hand,
er stellt sich vor,
sie sprachen freuten sich ein wenig,
auch lachten sie mal ab und zu,
sie schenkt ihm mal gute Schuh.

2004
Die Marianne K. auf Inserat sich
intressiert, wollt die Malerei und
auch den Maler kennen und
mal sehen, sie ist aus allen
Wolken fast gefallen, weil Blum
sich einen Zwanziger wollt leihen,
den sie auf Versprechen dann
schweren Herzens gab, auch
kaufte sie bis heut für kleines
auch mal gutes Geld gemalte Bilder.

2006.
Den Haag.
Dikla, Mädchen noch
an allem interessiert,
mehrsprachig, kultiviert,
in einer Lebenskrise
auf Station, sie
sprach mit ihm und sah sich an,
was er da so macht.
Er ist ein Maler und wollte
weg aus Germany, auch hat er
den Frans, SS Mann früher
auch gesucht und dort gefunden
er sich auch übers Reich
und das Bild schon 2003 gemalt,
und so
stellt er sich vor,
sie bat ihm ihre Wohnung,
aber nur paar Tage lang.

2007
Die allerletzte Anzeige,
bevor nach jahrelang,
die Zeitung eingestellt
und Petra, Jungfrau noch,

Natur und Abenteurerin,

salzt nach und
pflegt schon ihre Oma
und die Mutter,
sah ihren Bruder, jünger noch
und Vater 1988,
schwer sterben.
Ein einfacher lieber
Kamerad und ist
Blum mit den Tieren
ein Heim zum
leben,
so gut und schön
hatte er es noch nie.

16.o8.1977/ 2012
Eine Begehrenswerte.

Heut, am Todestag vom King
fällt dem Blum noch ein,
das genau vor 35 Jahr
er im goldnen Benz
den Blanco nach und nach,

er mit dieser Schönheit
zum wiederholten Male,
am Kurpfalzkreisel
unterwegs
und
die aus einer Wäscherei
aus Neckarau,
dann später wie er hörte,
eine leichte Dame war.

Beide bedauerten das sehr.
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30.
Auflösung der Gartengemeinschaft. 

Sie hatten für den Garten alles

zusammen wenig gekauft, gestohlen, betrogen
und gerafft, waren lange mit Gespräch auch mit

den Hunden und so als unterwegs, er hatte die

ganz Familie und seine Freunde auch erlebt,

auch die Schwein und Hasen wurden geschlachtet,

der Karl mit Hammer und mit Metzger angetrunken,

die Wurst gemacht in Fleischerei, und wo Blum

auch seinen Teil gehabt, und auch die Rebhuhn

Barbarei, wo der Karl die Verantwortung gehabt,
wo die letzten dann verschenkt, und die Gänsemetzelei,

auch der einäugige alte Hahn, den der Karl in einem

wilden Garten verbissen fing und ab auf den
Grill, und wie er seine Tochter liebt und auf ihre

Meerschwein schoss im Garten vor dem Haus,

und er den Sandkasten für sie gebaut, ein Fahrrad
wollte kaufen, er war überall bekannt, er den Sand

besorgt, den Kies bestellt und wie er auf den

Mastino eingetreten hat, der als erster von den
Hunden in den Garten wollt und die Nachbargärten

ausspioniert und wie er über Nachbarn, Freunde

und auch mit Alberts Mutter sprach, 

als eines Tags zuvor
der Karl dann meinte,
wir machen was zusammen,
wie schon davor und hinterher
auch mal in einer Spedition,
wo der Fahrer im Wagen schlief,
er wollt in einen Garten brechen
und nahm
das Eisen mit.
Regina fuhr den Wagen so wie immer
und beide stiegen aus,
Blum dachte noch, was wird da draus,
als sie beide über Zaun
vor einem Häuschen standen,
wo jeder konnte schauen,
das da nichts zu holen war,

und Karl der wollte rein.

Dann legte Karl sich nächtelang
mit einem Gewehr auf die Lauer
auf einen Fuchs als Räuber
und baute dann ne Falle
mit getötet Huhn,
wo er das Tier dann fing,
rief an den Blum und triumphierte,
worauf der Albert in den Garten fuhr
und hätte dem Tier die Freiheit gern
verschafft, es aber nicht gemacht,
was er noch heut bedauert,
er hatte auch
der jungen Hex den Fuchs gezeigt.

Dann rief der Karl- Heinz an
und teilte mit, er hat
den Fuchs verbrannt und
Blum sah sich die schwarze Falle an
in die das Wildschwein kam.
Dann erzählte Karl noch irgendwann,
er hätte Ratten auch mit einem Freund
und wie hätten die geschrieen,
es war ihm eine Freude.

Dann machte Blum den Führerschein
und kaufte sich den ersten Benz
auch das groß Motorrad auf der
Blum den Führerschein gemacht
und erlebte weiter,
die Regina kam mit 500g Heroin
von einem Italiener über
dem seine Frau und
der verhaftet war und einen Anwalt
brauchte.
Blum ging zu Ullrich hin
und der probierte mit der Nadel
und der warnte Albert vor den Junkies
wollte selbst zur Sicherheit verchecken,

und Blum versprach dem Karl zu
schweigen und nahm auch seinen Teil,

auch kaufte Blum noch über Norberts
Bekannte Haschisch ein und wusste das es langt,

weil auch der Pleier über Laumann starb, der aus

dem Knast den Brief dann schrieb den Blum im Kasten
lies, der auch den Karl gut kannte und unter dem zu l

eiden hatte.

Albert verkauft die Hasenställe
schlachtete symbolisch
abgezählten Teil der Enten,
die seine Mutter
dann dem Tierheim
lies und verließ den Garten,
sie fuhren noch einmal
nach Rotterdam zu Anthony,
der mal ein Nachbar war
und auch den Karl gut kannte,
wusste das das Heroin
und der Trieb ihn über kurz
sicher ins Gefängnis bringen würd
und es nicht bedauerte,
ja sich freute
als er verhaftet wurd,
es war in Alberts Leben durch ihn

selbst wirklich genug geschehen.
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31. 
Lebt der Kannibale noch?

2006
Gestern Freitag, nach 22 Uhr
und etwas später noch,
fuhr Blum als 10. Dan
mit dem Fahrrad um die Ecken,
dachte kurz daran, das, was
muss er noch einstecken vom
Dauerärger jeden Tag
den er durchs Malerleb in
Knechtschaft hatt. 

Nun fuhr er locker, dachte nach,
und irgendwie, er merkte nicht,
wie von hinten leise,
ein alter Radler kam,
der fuhr in einer Art
und Weise
und in gleicher Höhe. 
Er lächelte,
Blum dankte ihm und
rief ihm zu
fahr doch vorbei,
da stöhnt der laut und zog sich dann,
an seinem Radl hoch über in den
nächsten Gang wie Blum
bemerkte und er trat sogleich
auch ein wenig fester in die Pedale. 
So verging die kurze Zeit,
als Blum´s Reflex begann. 

Er nickte kurz trat an
voraus, Blum hinterher
die Strassen lang,
in den Katzenbuckel,
kurze Steiger, enge Kehren,
um den Ring und iwwer die Brück,
links in die Stadt, vorher noch
rechts am Neckar lang,
in die Kurpfalz
und wieder zurück. 
Eine Hatz doch ohne Opfer,
er grüßte kurz und war dann
weg.
Lebt der Kannibale noch?

In der Güterhallenstrass im Zimmer
allein mit seiner Schwester, in der

Nacht er weiß noch, das der Teufel und
seine Schwester sagt am Tag, das der

Blum er weiß noch das er dachte, er sei
auf dem Schrank gesessen und er hätt gelacht.

Blum durfte mit seiner Mutter
als Bub mal auf
Besuch zu einer Mutters Bekannter,
er glaubt, es war in Germersheim.
Blum wurd durch die Reden durcheinander

und weiß noch, das er im Bad mit
Lippenstift auf die Wände und auch auf den

Spiegel aus Wut und sexueller Gier exzessiv

obszönes und gemaltes schrieb, er fühlte sich

ganz wohl dabei. Blum weiß noch dass die

Frau schockiert, es wurde nie erwähnt dann mehr,

er will erzählen, das seine Mutter für Blum immer

nur ein Neutrum, er nie ne Binde oder sah.

Noch früher, er glaubt es war auch
in Germersheim auf jeden Fall ein Dorf,
ein Haus im Erdgeschoss, mit grünen
Fensterläden, da
durfte Blum
bei Leo Dosch und einer netten Frau
im großen Bett und über Nacht
auf der Besucherritze wohlig
seelig schlafen träumen und sich wälzen,

bis er wurd geweckt, und wieder
abgeholt.

Und in Germersheim mit Heinrich
da fuhren sie und suchten auf dem
Friedhof nach der Schwester
kleines Grab, bis seine Mutter
es dann schließlich fand und
ganz erleichtert war,

da erfuhr der Blum, das sie Adrienne hieß.

Es war die Zeit,
als Honka
in der Zeitung war, für den der
Blum sich interessierte und
der alles von ihm las,
er wäre so gern
nach Hamburg und hätte nachgefragt,
wie er denn so gewesen
privat im gelben Papagei,
er konnte sich mit der Zeit
auch gut in solche Mann
versetzen.

1982
Sie hatten alle zusammen
ein Maisfeld stark geplündert
und irgendwie war eine Mühle
die per Hand gedreht,
wo man die Körner zerkleinert
und Blum hatte die Idee,
ne Elektrische zu kaufen
wo man die Knochen mahlt
er kam dann
mit einem Stromaggregat
im Garten an und hatte vor,
sich zu erkundigen.

In Mannheims Metzgerei wollte Blum
auf mehrere Male
den Fleischer lernen, aber schon
nach kurzer Zeit holt ihn das
kleine Unbewusste ein,
er war beim Psychologen
Eckert auch und
war ein Künstler auf seinem Weg
schon
in dieser Zeit,
und
musste immer wieder Meister
Grimm die Hände
und die kurzen Nägel zeigen,
auch sagte er das Alberts Mutter
ihn gebeten, wenn er nicht hört,
soll er ihn schlagen und stellte
schriftlich Fragen,
ob der Blum wäre pfiffig
oder was,
auch
sagte er, das er von Norbert J.
und von Blum die Akt gelesen
und sich informiert,
und fragte auf verschiedne Art
auch mal beim Beinen
ob der Albert Blum
wäre erregt, worauf der Blum
wollt erwähnen,
das er einst retadiert und
nichts mehr verstand, er fragte noch
den Meister, ob seine Ausbeinkunst
schon langt, was der verneinte
und Blum sich weiter vorbereitet.
Dann ging das Leben seinen
weiteren Verlauf.

2006
Rainweidenstrasse

Die Nachbarin, die kurz darauf im Knast
Blum fragte und bat sie einst, ob sie könnt

besorgt zu rauchen was, er gab
ihr einen Zehner, um den sie ihn betrügen wollt.

Der ausländisch Nachbar
aus demselben Haus
vom letzten Stock,
so sagt sie ihm am Fenster
hätt sie nen Teufel einst genannt
und der malt als Laie auch,
und Albert Blum der glaubte ihr.

Und Albert wurde zornig
nach ein paar Tagen wo
sie Blum nur hingehalt
und drohte ihr
das er sie und ihre Scham verstümmelt

und getrocknet weiter gibt, und eines
Tags da gab sie ihm, und fragte abends

ob wieder alles gut,

nachdem sie mit ihrem Freund
ein netter Mischling der sich eingemischt

und bei der Bundeswehr und seine
Wäsche brachte, der als sie dann im Knast,

ganz freundlich, mit ihr war auf
der Polizei.

Die klingelte und Albert sah aus vom Fenster,

freute sich als hört er Sturm und lauschte dann

den Belgischen sich im Hausgang melden,

machte auf und provozierte nicht, erklärt den

Fall, was sollt er machen, hier wär der ein

Brennpunkt.
Der Polizist kam grad von einem Manöver
hatte Gras noch auf dem Schuh und hörte zu,

wurde vorgeführt und
die Ärztin fragte gleich,
ob man Angst vor Albert haben müsste,
nachdem die Handschellen ab
es wurde gesagt, das Albert ihr das
Ohr abschneiden wollte, was Blum so
stehen lies und
durfte sich im Wartezimmer setzen,

wo ein Kriminaler ihn
betracht und an die Margot
wurde erinnert, ob er ihr mal Parfüm geklaut,

worauf der Blum, ob er nicht ganz dicht, dann

wurde er wieder heim gebracht.

Der Termin kam dann ins Haus
und Blum entschuldigt sich,
das er in die Strassenbahnschienen
Mittelstrass mit dem Fahrrad
schwer gestürzt und solle noch
am gleichen Tag
die Meldung bringen.

Es wurde Rechtskraft festgestellt
und Albert weinte um das viele Geld,
wollte Wiedereintritt,
der dann abgelehnt,
er sagte noch per Internet,
dass höhere Gewalt und auch im Spiel
und zahlte dann die Straf in kurzer Zeit,

er war ja schuldig und hat der Frau einst

Angst gemacht,

es ging um den letzten Zehner.
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33. 
Hohenasperg.

 

Innenhof Psyche 1
Innenhof Psyche 1

Einsatzgruppe Hagen
auf Rotte Rote Gmünder.

Blick in die Luft, die Lungen. 
Eiskristall am Waffenlauf,
auch die Finger schmerzen. 
Gleich gehts los. 
Blum wartet drauf,
es wird zum Einsatz kommen. 
Gruppe Hagen
Kameradenlauf.
Mit seiner rosa Brille,
alle Namen an der Brust,
und er weiß, die ganze Gruppe
wird ihr Bestes geben,
er hat die Sternbau Fantasie,
sich aus den Mappen mitgebracht,
und alle können´s kaum erwarten. 
16 Uhr 006 auf 7 bizarrer
Anfang läuft. 
Augen rechts,
auf die letzte Grupp im Dorf,
das noch als Geisterort
verwahrlost wird. 

Hier nun die Rotte Rote Gmünder. 
Bremsen knirschen schon
auf dem Sand in Käfertal. 

Waggontüren knallen auf. 
Stukasirenen von Hand gedreht. 
Hubschrauberlärm und vom Band Kartuschen. 
Mörser, Salven, gellende Schrei
und scharf Gebell,
Handgranaten, schrilles Kreischen,
derbe Worte, Flüche,
Geifer und Weiber, die man sonst
nur in guten Pornos sieht. 
Schlanke, Dürre und die
Fetten,
gerade die Doktores und
die Damen der Gemeind,
und besonders
gut gewachsne, Schöne, Junge,
Alte, Mumien, Krüppel, Zwerge,
Kranke, Irre und total Verkommne,
für jeden ist etwas dabei,
man hat ja vorher ausgesucht,
erst dann gebucht. 

Jeder schnappt
sich eine,
die dann
an Ort und Stelle,
befragt
und abgeführt,
auch die Hund
zum Einsatz
komme, und Schwenk für´s
erste Buch:
Schuss für Schuss ins
laufende Getier,
die Mäus- und Rattenköpf am Ende
ausgekocht als Souvenir,
dann mit nach Hause geht,
und
der Autor nahm sich damals vor,
er schreibt von Blum,
es gilt.
Schreie, Klagen, stummes Flehen,
wahnhafte Rufe nach der
Polizei, ausgestopfte Kinder,
die die geschminkten Damen
opfern wollen,
gar nichts nützt,
so Albert Blum. 

1971.
Cella fecit...

Auf dem Hohenasperg wieder mal
erzwungen, Blum war aufgefallen,
wurd verlegt und gleich beruhigt,
traf auf dem Gang einen Bekannten,
frug ihn, wer er sei und ob sie sich
nicht kennen.
Er wär der Fritz, Albert
erinnerte sich sofort. 
Er wusste noch, wie dem sein
Vater, ihn in der Renzstrass
wie ein Irrer
schlug,
weil er zu spät
nach Hause kam.
Blum hörte durch die Tür sein
wehes Klagen,
heut sitzt er immer noch
sein lebenslänglich ein.

Manfred, Blum, sie hatten ihm
einen geklauten Roller

danach das Auto an die Wand gesetzt,
der Roller, vor dem sie stundenlang
sich nicht getrauten,
mit 14 in den Park gebracht,
Albert klaute, fuhr
der Manfred schwitzte,
Fritz freute sich
über den schönen Roller. 

Blum sah ihn
nimmer,
bis er ihn auf dem Asperg
wieder traf.
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34.
Auf der
Kutzerweiher Zuckerspur.

Übungen:

Du siehst im Mitmensch Wir
und Interesse auch am Sein
forderst auf der soll sich nehmen
siehst bemerkst noch Dein
bittest nochmals
wieder
und er soll doch
denkst,
was bleibt am Ende
auf Deiner Seite stehen.

Ist ein Habitat geschaffen
lebt das Ein und Zwei
mit im Dialog
und
wird gefüttert,
aber
nicht nur
wer den Schlüssel hat
trägt vorm Mit ein Du.

Regen fällt
und Du das Kind
im Ein geboren,
Klang der Tropfen.
Wach Traum Nacht
und
Wiederkehr.
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35. 
1991.
Als japanischer Fuß in der Kölner Woche.


Nach der Nacht in einer Herberg
aus der Altstadt wollte Blum
sich bei den Tieren wohl
erholen und lief einfach los,
sah unterwegs den Stadtplan
an war richtig
und kam genau zum Zoo.

Im Kölner Zoo war ein Fotograf
und Albert fragte ihn,
gleich nach der Kass,
ob der gute Bilder machen wolle,
er verstand die Entensprach
und der Tiger eine Pracht.

Blum ging den kleinen Weg am Gehege unter Grün

ans Gitter ran, erwachte erst, als das große Tier

aus seinem Versteck heran und seine Pranke mit den
Krallen streckte, und der Wärter schrie,

ob er den Eintritt hätt bezahlt, es
bringt Glück, die Tigerkralle zu berührn.

Bei den Löwen auf der Bank,
Blum fragt den Nachbar ob
er hat ne Schlafgelegenheit
und der Löwe urinierte
ein Junge glotzte
und es bringt Glück
niemand ins Geheg zu werfen.

Mannheim. Messplatz. Zirkus. 2005
Maya, Elefantenkuh, sah ihn lange an
und wartete,
kam dann her und rollt den Rüssel aus,
dahinter stand ihr ganz Gewicht.
Es bringt Glück, den Elefanten zu berührn.

Köln im Zoo.
Da lief der Albert rum
und kaufte sich ein Eis,
war am Marabugehege,
sah die Tiere laufen
und aus der dritten Reihe,
mit dem Löffel, den Bollen
an den Schnabel, wo er kleben blieb.
Es bringt Glück, so dachte er.

Nach dem Zoo, Blum hatte keine
Lust und wollt nicht laufen,
war erschöpft,
stieg an der Ampel einfach ein,
sagt er soll ihn an den Bahnhof
fahren, worauf der Fremde
dass er kein Taxi wär,
Blum sagt mit Nachdruck
leichtes bitte,
nun fuhr er Blum.

Wieder am Dom nach dem Zoo
dann dahinter sah sich Blum
die Gegend an lief die Strasse
wieder hoch,
als ein schwerer Mann
entgegen kam, der sagte
Blum soll sofort
sein ganzes Geld
ihm geben sonst
und Albert zeigte ihm das
leere Portemonnaie,
es bringt Glück
keinen Totschlag
in Notwehr zu
begehen. 

Wieder in
Köln von Amsterdam,
als Maler wegen er ins Museum
ging, versuchte zu erklären,
er solle produzieren, wo er schlief.
Da können sie nicht helfen,
sprach der Mann und Blum
renkt auf der Treppe
noch den Wart kurz ein.
Dann in die nächste Galerie,
die sollten einen Malkarton
vom Stapel und einen Stift
ihm geben,
da könnt ja jeder einfach kommen,
wie Picasso einst.
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36. 
Optik Käpernick. 
Der erste Auftrag.

Mitte 1996

Blum kam aus Wiesloch aufgedunsen,
war schon länger wieder frei.
Versuchte es zuvor im
Schlachthof Erfurt/ Weimar
und in Giengen an der Brenz mit
der Beinerei, doch viel zu fett.
Hatt in Wiesloch nach zwei Romanen
keine Resonanz,
durchs pokern finanziert,
mit Malerei auf Holz den Grund gelegt,
und musste dann auf richterlichen Zwang,

über ein Jahr Medikamente
schlucken.
Hatte die Wohnung Lupinenstrass,
über die Zeit erst allein,
dann mit Hilfe durch das Amt, gesichert,

wo auch die Vermieterin sehr
hilfreich war, und monatlich das Telefon,

und von den Schulden was bezahlt.

Herr Derst, Bewährungshelfer schon
aus den Siebzigern und
der ihm Anfang Strafhaft gute
Äpfel gab und alles Gute wünschte,
noch ohne Autrag,
hatt die Bilder dort gesichert
und in der Wohnung
abglegt,
der Danni nahm ihn mit in seinen Laden,
wo er den Frank, der auch, aber früher
bei den Brothers war.
Der sprach nicht viel und
las den 30 jährigen
Krieg,
hörte zu und
sah sich ruhig,
das neu Gemalte an
und gab am nächsten Tag
den ersten Auftrag. 

Sein Geschäft soll
Blum ihm malen, aber es musste auch
der Danni und seine Börse mit darauf,
und Blum ging dran,
die French Connection
den Planet der Affen und noch
kleines,
in das Bild mit rein zu malen
zeigte es vor,
die Strasse wär ein Klagen und
so fuhr der Albert zornig wieder heim,
änderte, wie in Bruchsal einst studiert,

bekam sein Geld, ohne zu warten
auch Getränke Lopez war interessiert.

Er würd das Bild nie mehr verkaufen
und heute 16 Jahre später,
ist der schöne Laden,
Optik Käpernick
geschlossen,
die Mittelstrass um vieles ärmer,
auch Foto Sturm und die Roland Apothek
haben heute große Müh,
schon damals malt er,
was man gleich verkaufen konnte,
und auch Danni machte zu,
und in seine CD Börse kam die
Stadt mit einem Laden, wo die Kunst
auch durch Frau Schofeld mit
ganz groß geschrieben wurd,
er hatte dort 2004 mit vielen anderen
ein kleines Trommeln,
Kunst, Rapport, Verkauf und Spende,
auch 2006 an den Professor,
Patientenfürsprecher
ein Bild verkauft,
auch der ist heute zu.
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Nachwort:

19. April 1991
Am Abend vorher kam in die Bunkerzell
ein Beamter und teilte mit, das Blum am
andern Tag, 2 Tag geschenkt,
er mit der Entlassung rechnen
kann, was Blum in der Ruhe war
total entfallen,
die Anstalt rief auch mehrere Mal,
das er durch Lautsprecher
zum Sozi kommen soll.

Blum bat noch um ein Unterhemd,
bekam sein Geld, im Bahnhof rief
er auch seine Mutter an,
die kalt wie immer

und in den Zug,

dann in die viel zu laute Strassenbahn,
auf die Rheinau, eventuell und hoffentlich

ergäb sich was, es war ein Dauer
Seelgeschrei und auch Reginas polnisch

Vater kam dazu, eine Freundin, die
Blum frug nach Obdach, war ebenfalls dabei,

die Hex und ihr Bullterrier
waren nicht zu sehn,

er die Telefon über seine Tochter,
die Frau von Langlotz
nichts mehr wissen wollt,
die Nummer von dem Karl bekam,
seine Mutter rief, die holt ihn ab
und gab ihm in ihrem linken Ton im Auto
100 Mark,
er wär besser
ins Krankenhaus und nicht nach Mannheim
gegangen.

Er rief den Karl- Heinz an und fragte,
erkennst du noch,
der sagte nein aber kommst du doch,
und er lud ihn bei seiner neuen Frau
ein zu einer Abenteuerfahrt und
schenkt ihm am Abend noch von
seiner Tochter klein Geschenk
aus seiner Sammlung,
ein schönes Messer,
das später Blum im Männerheim
weit weg von sich,
das nichts passiert,
er in die Ecke warf,
er fragte noch den Karl im Garten,
ob er darin den Anfang machen,
er im Garten schlafen kann,
was der verneinte und dann noch
die Schlagringfaust

 

angebissene Frucht
angebissene Frucht

ihm später
zeigte,
als er Blum auf die Rheinau zu
seiner Hexe fuhr,
er ihn dann noch in der Puffkneip
sah zum letzten Mal
und es bringt Glück, so dachte er,
Blum lies es dann verjähren
und erinnert sich, das beim
Besuch in der JVA,
einmal auch mit seiner
neuen Frau,
Albert mal in der Nase
bohrte, der Karl- Heinz sagte,
das tut man nicht.

1981.
Sie wollten etwas machen
und Karl- Heinz wußt nen Garten,
da waren früher Rocker drin,
in Neckarau zwischen den Wegen,
schön gelegen und sehr groß,
alte Scheuer drauf, aber ohne Strom.
Blum war auf die Rheinau vor längerem
gezogen, wollte seine Sperre warten,
und nach einem Jahr den Lappen machen,
den er dann auch mit Idiotentest bekam.
Hatt den ersten Bulli schon,
den Sky, der wurd vom Karl- Heinz
dann erschossen, weil er so elend krank
und Karl schoss beim Birwel auf dem
Platz, das ganze Magazin in seinen Kopf,
verscharrte ihn, Blum kamen Tränen 
und er schenkte ihm das Gewehr,
er wollt mit diesem nicht mehr leben.

Er baut das Tor und paar Gehege,
sie holten auch den langen Zaun

und stahlen Hühner in der Nacht,
hatten Gänse und Kaninchen,
auch neueste, eine lange Reihe
Hasenställe,
und schöne Rebhuhn, eine Pracht,
die falsch gehalten, üble Sach.
Blum besorgt dazu die Enten,
die seine Frau Regina mit
dem Auto in Neckarau vom Bahnhof
holte, sie kauften auch zwei Schweine,
Blum nen Brüter,
das Futter kam durch Altes aus dem
Supermarkt und Albert´s Mutter,
ihr letzter Mann ein Sack,
war in Seckenheim im Heim der Wart.

Schlachttage
Schlachttage

Ein kleiner Fiat Cabrio
war ein Geschenk
an Albert´s Mutter.

Blum wurd darin 
erwischt,
der Fiat eingezogen und war verkauft.

Sie hatt ihn dann
auch auf den Hundeplatz gefahren,
wo ein Judomeister Blum 
empfahl, den seriösen,
einen Waffennarrn und
durch den bekam der Blum dann wundersam,
die Bullihündin Hex,
die ihm später in der Zelle fehlte,
und von der ihm Karl- Heinz
einmal hat erzählt, 
um Blum zu testen.

1991.
Im Garten:

Nach dem Knast am übernächsten Tag,
hofft Blum im neuen kleinen Garten 
der am Bahngleis als Parzelle nun gelegen,
neues Licht.
Karl, sein Kumpel und sein kleiner Sohn,
werkelten am Dach mit Diebstahlsware,
zeigten alle Schätze, auch ein 3 Meter
langer Spiegel mit kaputter Ecke
rumgelegen, ohne Macht.
Blum wusste nun geht
�s schief,
er hatte nichts mehr zuzulegen,
war überlastet und
am Ende seiner Kraft.

Tags zuvor, der Karl- Heinz nahm ihn
mit zu einer Fahrt und Tat in 
Kaiserslautern, Einbruch, Diebstahl,
erst schloss der Vertraute der Firma
alle Schäferhunde weg.
Schlüssel, Freund und Tor,
Albert wusste nichts, 
hatt dann Schiss und fror.
Unterhemd, 
die geklebten Sportlerschuh

die alte Hose an und Karl,

der lang gewartet hat,
genau wie Mutter. 

Es wär so schön gewesen,
er hatt nichts anderes erwart:

Fuchstod
Fuchstod

Schon nach ein paar Tagen 
kams auf dem Arbeitsamt, 
fast zum Eklat.
Zigarette, kleiner Vorschuss,
keine Hoffnung, 
still 
und alle Wünsche platzten.

Vor Wiesloch war es
das letzte Mal, 
dass er seine Mutter 
lebend sah.
Sie stand am Fenster,
war nicht klar,
nur noch Trieb
und züngelte
und zeigte ein Gesicht,
war nicht mehr dicht.
Aus Wiesloch 95 durft er
sie besuchen,
wo sie im Koma lag
und Albert nachgedacht,
in Freiheit 96 
sah er sie
im Heim,
schon kalt, 
zum allerletzten Mal.
War dann auf Ihrer Trauerfeier
allein, in zweiter Reihe, sehr bewegt.
Blum will aber gar nicht wissen
wo ihre miese Asche liegt.
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