Teil 2. [27. 08. 2012]
16.
Bruchsaler Maler
auf afrikanischem Sand.

2/4
Wochenende nach dem Sport im Hof
lag Blum zum lesen und zum denken
mit einem GEO auf dem Bett,
wohlig ausgestreckt.


römische Woche
römische Woche
Zellen- Malereistudium
Zellen- Malereistudium

Es gab einen Bericht über Schimpansen
und beschrieben wurde die Sozietät
auch über das Alphamännchen, 
der um die 80 KG wog.

Blum schweifte in Gedanken weit
und tief, dachte nach, wie es einst
in Afrika als der Mensch dann
aufrecht lief

Mhm.er Stadtteil
Mhm.er Stadtteil
Bruchsal
Bruchsal
Soldat u. Philosoph
Soldat u. Philosoph

und 
der Affe
wäre Beute durch die Hände,
und,
ob sich Blum das trauen würde.

Mit einem Male wurde das Tier
lebendig und Blum reagiert
sofort, 
als aus den Fotoaugen Tier
kam Energie dazu, die Blum fixiert
und tief berührte, es kam auch
große Angst dazu, 
die immer wilder, es wurde ein
Todeskampf in frei Natur.

Blum wollte weg nur den Kopf bewegen
als die Kreatur zur Bestie wurde
und der Tod als Beute hin genommen
weil es kein Entrinnen gab,
als aus Albert´s Seele, aus dem
tiefsten Kern kam Kraft
die den Menschen inne
seit aus Afrika der erste Schritt gemacht.

Blum erinnert sich, 
dass er in der Schule
den zweiten Preis
in einem Malwettbewerb
für eine Unfallgeschichte
bekam und bei der Wasserschutz
mitfahren durfte.

2/4
Blum hatte sich dem Fabrikanten
und ehemals Mäzen
als Maler vorgestellt,
wo der nur sagte, 
er könne keine Gage,
und bekam auf Frage

dann als Hofschänzer
durch den Pfarrer 
Malgeschenk, 
wo er sich üben

4/1 Badeschänzer
4/1 Badeschänzer

Bild: New York mit
Hudson River und ein anderes, das
Blum auch gleich verkaufen konnte.

2/4
Blum lief am Gitter 1/1 
und sah ins Dunkle rein,
als in einer Gruppe
der Arm vom Fabrikanten
in die Höhe ging und mit
einem Mal wie mit einer
Lampe alles hell erschien.

Nach dem Heim
Lenaustrass fand Blum
nach Umzug im demselben Haus
auf dem dort gebliebenen Schrank
eine Geige ohne Saiten,
und niemand konnte finanzieren
Künstlergeigenspiel, 
zu dieser Zeit
kam auch ein Wusch, mit Bild
bei seiner eigenen Beerdigung
dabei zu sein.

4/1
In Mannheim 
noch als Badeschänzer,
hatte Blum nen Kameraden, der
eine Frau gefunden 
und seine Bäckerlehr zu End gebracht,
der aus der Freiheit eine Karte,
worauf der Albert kleines Bild gemalt
und abgeschickt, 
er als Ninja kämpfen tut,
er soll es wahren, es wär ein echter
Malergruß, noch mit altem Namen
und mal was wert

1993/94
Station 16
Zugang, hinter der Mauer,
als nach zwei kurzen Romanen,
wo ein Pfleger lobte und kopiert,
vom Verlag keine
schnelle Antwort kam, fing der
Blum mit malen an, auf einer
Gemeinschaftszelle, zeichnete
aus der Hand 
und heftete mit Zahnpasta
die kleinen 
und auch die größeren
auf Karton aus dem Keller,
die Bilder an die Wand,
fragt auch jeden, 
ob was dabei und
was gefällt, 
die er dann
für´s Archiv, 
das es nicht gab,
hat verschenkt.

Bekam dann eine 
der begehrten
kleinen Einzelzelle mit 
großem Tisch 
extra aus dem Keller
noch gestellt, malte dann
als erstes Bild
dem Grünewald seinen Jesus

Grünewald. Isenheimer Altar. Ausschnitt:
Grünewald. Isenheimer Altar. Ausschnitt:

von der Vorlag aus der Hand,
der 
mit dem schweren Rolands Worten 
hing
am Kreuz, gefletschte Zähn
und
der hasse die ganze Welt,
das er später 97 dann im Zeppelin
für die Angel- und Gewässerkart 
an den Christian, Pole los bekam,
der 
als Beifahrer auf dem Roller
von Norbert, wie Blum hörte,
ist verstorben.

Zu dieser Zeit bekam er die erste
Chance durch Dr. Böhner
der auch für seine Sammlung und
Blum malte jeden Tag rund um die Uhr,
wo auch 
Dr. Werner und Dr. Seyfferth
haben in 
Öl auf Holz gekauft.

2/4
Hofschänzer.
Mit einem Künstlerkameraden,
der einst Aussag machte 
und dem sein
Ehemals nun auch in Mannheim,
wollten sie über den Umschluss
mal was miteinander,
der malte Blum im Sitzen
als Portrait geklebt zwei DIN A4, 
der Albert 
eine Ringschlacht auf kleinerem Papier.

2005
er hatte noch aus Bruchsal´s Tagen,
wo in Raserei gemacht, 
die beste Plastik

 

 

Arena und Spiele
Arena und Spiele

1996
erst verschenkt, dann 97 ausgestellt,
auf Klag 2002 wieder
in der Hand,
und wollt schon immer Geld,
in Gold gegossen und veredelt, 
mit der und anderen verdienen, 
die auch verschenkt zum Teil
verkauft.

Mit großer Freude, seinem Hammer 
schlug er drauf,
erleichtert und erfrischt
nahm das 
Denken wieder seinen Lauf.

2006/2012.

Heute wieder unterwegs
als Zwecke Malerei, 
hat aber nichts geklappt 
Hauptsach, Blum war dabei 
und überlegte, während er so fuhr, 
dann macht er kehrt und radelte 
im frischen Tritt noch auf die Insel, 
nahm alles, was er sah, 
in der Erinnerung auch mit. 
Am Rhein entlang, 
gegenüber Industrie BASF,
dann bis es nicht mehr weiterging,
rechts rum, 
ein Angler saß am Fluss, 
und wollte einen Fisch sich fangen. 
Blum hielt an und grüßte nett, 
setzt sich dann ein wenig nur, 
an seine Seite,
sah im Gespräch dem Schwimmer zu, 
wie er auf den Wellen tanzte 
und ab und zu auch unterging. 

Die Luft war klar, die Sonne schien, 
es war ein wenig frisch und Blum 
erzählte ihm von seinen Sorgen,
das aus dem ganzen, reichen Land
bis heute,
trotz seiner vielen Werbung, 
fast niemand reicht die Hand.

Ihm würd es auch nicht besser gehen, 
sein Kind wär grad am Krebs gestorben
und seine Frau sich darauf aufgehängt. 

Nun wär er ganz allein. 
Blum wusste nicht, 
was sollt er darauf sagen, 
so schwiegen sie und in Gedanken 
war er unterwegs, bei ihm. 

Nach einer Weile fragte er 
ob Albert glaube,
das es für seine Tochter
weitergeht. 
Blum lies sich alle Zeit, weil, 
er wollte nichts Halbes darauf 
sagen. 
Dann erzählte er aus seinem Leben, 
und wie Blum den Weg zum lieben Gott, 
in Stationen habe selbst erlebt. 
Davon, wie er in seiner Welt, 
besonders die in seinem Kopf, 
wie er den Grund, sein Hirn erforscht
und alles geistig hinterfrug, 
schon als geläutert 
junge Seel zu Gott 
dann später fand, 
der nur durch die Phänomene 
reicht die Hand, 
und wie viel Jahrzehnte alles dauerte. 
Er denke, sagte ihm, dass seine 
Tochter Seele 
weiterlebt. 

Blum erzählte vom Schimpansen,
von der Flieg, die in der Luft
im Stillflug neu geboren wurd,
von den Nagern aus dem Unbewußt,
vom Bulli, der als Jesus Abstraktion
ihm half,
von Satans schrecklichem Gebiss,
und Wölfen, Bären in der Nacht,
Krieger in schwarz weiß, die
auch aus dem Fernseh, aus der Wand
die Treppe runter 
und aus seinen Bildern kamen,
von den Bruchsaler Arenatagen
in der römischen Woch,
vom Blut geschwitztem Kölner Laken,
vom Teufel,der ihn als Bub schon haben wollt,
und gegen den er sich gewehrt
und den gemalt 6x fotografiert
dann sofort unter Besuch, erschienen,
aus dem Nichts, auf den Tisch geflattert ist.

Von Jesus, der zum Schluss
erst offenbar und der so heilig
wie sonst keiner,
und alles, was da davor schon war. 
Vom 1. 
2. Zweikampf mit der Speikobra,
wo er zur Mathematik dann Zugang fand,
vom Möwen, Tauben, Käfer, Fliegenflug,
vom Boten Pharao, 
von fremden Sprach, auch aus dem Weltraum
und die er fast verstand,
vom Aug, das in Zeitlup zweimal sah,
und aus der Tiefe der Natur,
vom Baum, vom Wasser und vom Licht,
vom Vogelsinn durch klein Magnet,
der Elektronenschauer
bei dem Conny, Dealer, das kleine Bad,

den Ton durch Druck,
das umgewehte Blatt,
Bedburg Hau die Zähn,
Urpferdchensprung durch die Zeit
und der Mondfisch im tiefblauen Ozean,
der Hai in seinem Blut,
von Energie zu der er fand, mit
Elektronen auf der Bank
vor der Tür im Arbeitsgericht.

Vom Mond und seiner Kraft,
vom Sonnenlicht, 
vom Schneemann und von seinem Aug,
das sich dann angepasst,
von der Summe aller Sinn,
die kalte Stimm 
die Anfangs Sorg gemacht und
das Schreien seiner Stöck. 

Von den Träumen in der Nacht,
als ein Engel in den Körper kam,
von Mutter, die im Irgendwo gebunden und
im Taumeln war, vom Schattenreich,
von Vogelaugen, Zoom, Stimmen und
von seiner Kampfkunst, 
die ihn weiter trug 
ein überirdisch Licht erschien,
wo das wir erwacht

aufgebrochenes Wir. Ich. 4. Dan
aufgebrochenes Wir. Ich. 4. Dan

und sein Ich gesprengt
und die Seele angezog,
von Bildern tags, 
die kamen ohne hinzugucken,
auch aus Monaco ein Roman
fast unterirdisch.

Vom neuen Ohr, 
das nun die kleinen Ängste 
sah, bis, das er in einer 
unglaublich Halluzination 
vorher am Himmel 
sein Überich, den Adolf Hitler sah.
Und darin, neben Gott persönlich war 
der nun den Himmel teilte 
und Blum die Augen glücklich 
schloss, 
vor Satan, der ihn aufgegeben hat
und der vor kurzem, neu erschienen ist
und ein Mal in seiner rechten Hand,
das wieder weg, noch hinterlassen hat. 

Für Blum ist klar, 
sein Kind lebt nach einer Spanne 
weiter, irgendwie und sei es atomar.

JVA´s.
Frisch in Gefangenschaft, was will er machen,
wie geht er bei der Heilung vor, so dachte Blum
und fing an mit pausen, einen Kalender
mit verschiednen Bildern von Bullterrier,
in den er sich versetzte, auch lies er
gegen Koffer und Kaffee
verschiedene sich zeichnen und
hängt sie nach Verlegung in Heilbronn,
wo zum bisserl Heroin, das ein Zellennachbar
im Paket und nicht wollte mehr,
wurd verführt, 
nicht überführt,
er dieses dem Ullrich Sch. in Mhm. mitgebracht,
das in einer Perlweiß Tube 
in der Zirkel- Minenbox
versteckt,
wo sie Herr Lose beinah geschnappt,
die Bilder auch schön an die Wand zum lesen
und verneinte stets, das er sie selbst gemacht,
bekam auch leckeren Kuchen gegen Geld,
wurd dann isoliert in seiner Zelle und sah
durchs Fenster 
die Fußball Mannschaft Mannheim
im Turnier dort spielen.

In Mannheim war ein Mann, der Kunst
gefälscht, den fragte Blum und erzählte
ihm vom Bulli der in seinen Gedanken
sich manifestiert und sehr lebendig war, 
der machte über Nacht
ein Aquarell 
im Passpartout mit Hexes Vater,
das er voll des Glücks 
dem Karl- Heinz 
schenkte und der sich nie bedankt.

In Mannheim sah er den Ast, von dem
der Randy, sein Stiefbruder, wie Blum gehört,
früher mal erzählte, der ebenfalls
auf Schlauch damals vor sich hin nur lebte,
und der schlimme Kindheit einst verbracht 
und
der einen Tiger aus der Hand und 
aufgehängte Frauentorso
malte, dem schickte Blum dann später
wo er wieder saß, ein
Malpräsent aus der Wirtschaft Clou
durch Ast´s Bekannte, worüber
der sich arg gefreut, auch hatt er
dem in Mannheim schon die
Ölfarb die der Blum wollt horten,
dann geschenkt.

Dann lernte er nen Reprodukteur 
in seiner engen Zelle wie ein Schlauch
3/2, der aus dem Sinn auf vielfältig Maß
das weiß von Zahnpasta, sich malte
auch zum Verkauf, er trug
Malerkappe und nen Bart,
mit Fleck, 
der eigene Kunst hat nicht vermag,
und auf dessen Rat der Albert sich
bei einer Ausstellung mit Bild bewarb.

Auf 1/4 voll in der Regression
wo das Wir war aufgebrochen,
ließ der Beamte Volz ihn auch zu andren,
da war ein Künstler, der nur den
Schwarzwald malte.

Dann sah er den Kunstmäzen und Fabrikant,
aus Hoher Weg, der noch in U- Haft
war und kam nach Lesen aus der Zeitung
und im Bad auch ins Gespräch,
holt ihm auch das Brot nach Klag 
frisch aus dem Bäckergang und bückt sich tief
vor der Kultur
bracht ihm später dann als Schänz vom Hof mal
schöne Wiesenblumen, er machte über Nacht
dem kultivierten Mann eine Plastik als
Geschenk und zu Ostern, 
gerade als die Sprach begann und Blum
sich setzen sollte, musste Albert
nach Bruchsal weichen, durfte Malerei dort
unter anderem studieren.

Dort zum Studier und weil gefährlich, 
frisch angekommen
musst er vom Zugang weg, und auf
dem neuen Flügel 
lernt er auch die Maler 
und auch neue Männer kennen,
studierte an der und durch die Wand 
bis es zuviel,
die Schatten bis über seine Seele kamen,
und er Brillen drüber malte um zu überleben,
die Geister die er rief ihn weiter trugen,
immer weiter fragten.

1990/91.
Zur Weihnacht war´s
als Blum als Maler 
zum Hohenasperg
grundlos musste und 
nach Odyssee

er gedroht bekam,
am nächsten Tag
nun Medikation.

Blum wollte darauf hin
sich in den Tod begeben
und schnitt sich nach ner
wilden Nacht
des andern Morgen
nach mehreren Klausur,
in Unterhos als Samurai
an beiden Arm die Ader
auf und pumpte fest,
wurd gegen seinen
Willen noch gerettet,
eine Spritz
und dann gewaschen,
Zigarette 
und nach Fahrt
genäht, 
ob er noch, der Schnippler, lebt
und Blum erklärte sich, 
das wenn die üble Medizin
er wieder 
dann die Klinge durch den Hals,
erholen durft er sich nun in Zelle 6.

Das nächste Mal, der Asperg
wollt ihn nimmer haben und
er musst im Bunker mal ohne Grund
zur Vorsicht halber weil einst
nicht mehr ansprechbar, 
auf die
Entlassung immer noch als Maler
darben.

1999
Wiesloch
wieder auf der 15 nachts um halb drei
wollt 
der Bernhard E. farbig ausgemalt nur hören,
wie der Albert seine Feinde quält und tötet
und gab dann mehrmals großes Geld als Leih.
Dafür konnte Blum 
auch mit seiner Renten Nachzahl insgesamt
die Schulden Wiesloch und den neuen Anfang
finanzieren und schickte auch wie
versprochen Pakete 
rein, aber leider mit zu wenig einerlei,
worauf der Bernhard zornig und erwischt
und ausgesagt,
und Albert Blum die Geldstraf hat bezahlt
und 
Berhards Leih 
so gern begleichen würd.

1999
auf der 15
und mit Dr. Eiden wöchentlich
die Malermappe,
auf der 53 einst freier,
wurd besprochen, 
als eines Tags
auf Wunsch, ob er´s noch könne
und noch wolle,
und Blum die
Leinwand auf den Rahmen
spannen 
lernt
mit fast letzter Kraft,
wo der Therapeut ein Fan
gerad
an einem Apfel in der Mitte,
am Seil mit
Lineal und der Roman B.
einst großes Jin und Jang gemalt,

und auf der 13 Sicherheit,
nicht nur 
gebastelt ganzes Skelett hing

ein kleines Malturnier begann,
wo einer mit Talent
und schwerer Drogensucht
seinen Muskathund
per freier Hand,
und der andere Künstler,
der sich analog
zu seiner Malerei entwickelt,
der meinte,
als Blum ihn fragte, 
was das beste Bild für Preis
das
Albert gern einst mitgenommen
weil so gut,
er wäre teuer, und Blum
hat auch verkauft
sofort und auch verschenkt
das Bild auf schiefem Rahmen,
mitten drin er denkt es
rigoristisch, ein
gemaltes Hitlerkreuz.

Hofschänzer.
Auf 2/4 im Irgendwann auf Zelle mit
gemalten Deckenbalken,
hatt der Blum ein Art
zur Hand, darin eine Zeichnung alte Frau, 
Picasso und
Blum sprach das Bild sofort auch an, 
er musste wollte
üben sich, 
es wurde aus der Hand ein Manngesicht
mit Wasserfarben, 
der hoch geheftet und
traurig durch das Gitter schaute, dazu
paar andre kleine Bilder.
Im Büro 2/1, Blum unterhielt sich
mit dem Beamten, der unter anderem 
auch Aquarelle machte,
den fragte Albert nett ob er sich die
Mühe macht und schauen geht im
letzten Stock, 
später sagte der, 
Blum wär ein Künstler und hätt
Talent. 

2002.
Es kam eines Tages der Roman B.
auf Flucht von Wiesloch 
offene Station
bei Albert an, 
war vorher schon bei Libor H.
der sich, wie Albert noch in
Erinnerung 2011 mit Selbstmord
durch Tabletten aus dem Leben flücht,
was sehr schade traurig ist
und dem sein Töchterlein
seit ein paar Jahr 
bei Pflegeeltern wächst,
und lies auch Geld dort, einerlei.

Er kaufte damals auf die Schnelle
bei Albert Blum und bezahlte
Nachts mit Bruder aus dem Auto
raus,
ein Gemälde, das frisch
dafür gemalt, als Roman zu Besuch
bei Albert war.

Vorher machte Roman B.
in der Mittelstrass
einen Banküberfall, von dem der
Albert gar nichts wusste und erst
erfuhr durch die Polizei, als Blum
die Rate, einen 10 er, 
für ein Bild von einem
anderen, den Roman B. bei
Blum kennen gelernt, und bei dem
er fand den Unterschlupf,
dem´s zu heiß wurd und
der sich gestellt, wo der Roman
wieder eingesperrt,
und vor der Verhandlung fragte
Blum, wo der Roman B. gerne
hingewollt und machte seine
Aussag so, 
dass Roman ins Gefängnis, 
wo er dann auch auf den
Asperg aus Bruchsal kam,
und heut ist er 170 kg schwer
und sitzt in Wiesloch auf der
Sicherheit, nicht mehr.

2002
da suchte Blum wie immer
auf Inserat ne liebe Frau
und es rief an der Maik, 
der später ging zur 
Polizei, 
der hatte als Vermittler
nette Frauen,
denen 
man gegen Grundgebühr
dann schreiben könnt
und kaufte auch ein Bild,
mit Schlange und mit Huhn
die gegenseitig 
sich nicht fressen konnt.

Der Maik, der gab auch
ein Jacket für Worpswede,
das er gerne trug,
bis die Motten ein Loch
hinein gefressen und
er hatte von Chali Charles
einen schon damals (schäbigen)

blauen Anzug, der heute

1.12.2013 weggeworfen wurde.


2002
da zeichnete der Blum 
einen Homo erectus,
der sich in seinem
Spiegelbild erkannte,
aber wieder überstrich,
und malte später dann
Neandertaler raus.

2001
für Worpswede
zeichnete der Blum den Weg 
von Afrika zum lieben Gott,
fotografierte es 
und übermalte
dies.

2004
Blum wollte Malerei verkaufen,
und niemand interessierte sich
damals im Moment, auch brauchte
Blum wie immer Geld und dachte sich,
er geht ins Pfandhaus hin, mit drei
großen Bildern.
Er rollte aus, es wurd betracht und
Blum in den zweiten Stock zum Chef
geschickt, der sich freute, und er solle
wieder runter gehen zum Schätzer,
die Malerei würde beliehen.

Der Prüfer aber sagte Blum, 
er müsse
zu den zweien 
ein bessres drittes bringen
und so fuhr Albert heim 
und brachte
großes drittes wieder rein.

Und es geschah, 
dass zwei Doktoren
Frau und Mann 
die Malerei 
vom Katalog gesehen 
und alle drei,
dann zweie kauften, 
mit
Zinsen ausgelöst 
und noch Auftrag
gaben, 
auch die Nina
freute sich.

Maler auf afrikanischem Sand.

In Bruchsal hatte Blum
die Farben, Leinwand, Zubehör
und konnte frei dann üben
klebte auf das letzte Bild
die einmal Pinnwand war,
das schwierig wurd,
den Pinsel oben auf den Rahmen,
wusste das er Malerei studiert
und hat den Rest, auch Wasserfarben
dann verschenkt.
===============
17. 
1997.
Zufälliges am Brücklein Zisig.

Blum spazierte durch den grünen Wald, 
sah hier ne Wurzel, dort nen Baum, 
kleine Pflanzen auch,
ging den Weg mit leichtem Schritt, 
der letzte Tag lag weit zurück.

Kam ein Bach zur rechten Hand
 

 

er lief entlang und freute sich, 
das Plätschern war beruhigend.

Er sah Hummeln, Fliegen, kleine Fisch 
und durch die Blätter in die Fern, 
hörte Summen, Schwirren, gern 
sucht sein Blick das Glitzerlicht.

So kam er immer dichter, 
in den Urwald rein, der sich 
dann erstreckte, entlang des Bachverlauf,
es wurde immer wilder, 
kein Förster schnitt das Kraut.

Ganz außer Atem, setzte Blum sich hin, 
sah sich um und merkte gleich, 
dass er nicht alleine,
links unterhalb ein Brücklein war,
und darauf stand ne Frau,
die sich alleine wähnte, 
und die zog sich gerade langsam aus.

Erst den Mantel, dann die Hose, 
auch die Bluse warf sie weit, 
dann den Halter und den Slip, 
sah sich um und war bereit, 
als Eva, nackt, wie Gott sie schuf,
brach sie ne Gerte ab 
und schlug wie wild auf ihren
Rücken, auf ihren Arsch im Bücken, 
auch ihre Brüste wurden fest gepeitscht, 
sie musste schwer bereuen.

Das Paradies war weit und 
Blum schlich langsam ran, 
passte auf, das er kein Geräusch,
und hinter einem Busch sah er sich an, 
was die Frau, 
die in der Zwischenzeit sich´s selber machte.

Ein Knacken, alle waren überrascht, 
sie rief sofort um Hilfe, 
Blum gab sich zu erkennen, lief hinüber
zu dem armen Ding und rief, er werde helfen, 
dort griff sie ihm dann in den Schritt, 
sie wolle überleben,
Blum wurde geil und 
als sein Glied befreit und groß, 
da hüstelt sie verdorben, 
ob er auch was bezahlen könnt.

Blum log und drängte sie, 
sie solle nun beginnen,
er würd sie nicht verraten 
und wenn sie es schafft,
dass Albert kommt, 
sie wär der Held des Tages,
er soll die Gerte schwingen, 
sie wäre grade so in Fahrt.
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18.
Hybris

Sebald Beham. Hybris
Sebald Beham. Hybris

1997.

Blum kam vom Fischen
wo auch alles war zuviel,
im Ruderboot die Angelschnur
und so weiter hängen blieb,
fuhr mit dem Moped
zurück zum Zeppelin
und der Wirt wie immer
aggressiv und 
mit falschem Ton vor den Männern,
sich beschwerte wegen der Musik
die oben aus dem Fenster kam,
die man bei dem Betrieb kaum
hörte und
wo Albert keine Alternativ mehr sah.

Es war zuviel und auch
nach der Malerei mit der ersten Galerie
nach der kommenden Ausstellung
kein weiteres Land zu sehen,
wie sollte Blum wieder
aus dem Zeppelin dann weg,
die Rente war auch ein groß Aspekt,
er könnt 
mit ihr vielleicht nach Vietnam gehen.

Blum dacht nicht weiter nach und sein
Zorn bekam die Oberhand,
er ging zum Wirt und langte ihm
mit der Hand ins Gesicht,
dann Blutschwall aus der Nase
und ein sanfter Übungstritt
in den Bauch vom Wirt, der gebückt
noch blutete,
dann rannte der um sein Leben,
was dem Albert war egal.
Lollo, Zigeuner und
Schwertkämpfer im Geiste 
mit zwei Töchtern,
eine schön, die andere dick und auf Heroin,
die er nach 2002 kennen lernte,

wollte sich noch wichtig machen,
als Blum mit einem Tritt
einen Eimer aus fünf Metern
dem sanft gestrichen ans Gesicht,
es musst als Abenteurer nun ins PZN zurück.

Im Zeppelin bekam der Albert 
nach der Malerei auch auf Frag
als Essen auch spendiert, 
und eines Tags
wollt Albert vom letzten Geld 
was Gutes essen, als die Wirtin ihm
einen Knochen schön verdeckt
auf den Teller richt,
zornig sagte Albert nur, das nächste
Mal nimmt er ihrem Kind, das schon genau
wie seine Eltern war, das kleine Leben,
auch kam Albert Blum als Deutscher Jude

war im Wir zu klein.

Blum warf noch seine Briefe ein,
kam zurück, als schon die Polizei,
einer gleich mit festem Schuh
der Albert Blum verhaftet und
im Auto warten durft und
war in Wiesloch kooperativ.

2006.
Blum wollte etwas machen,
hatte wieder alles satt und
wollt auch wieder weg aus Germany,
brauchte Geld und hatte keins,
dachte sich, wer könnte ihm was geben.
Sein Nachbar Werner S. der geholfen,
geschnitten und grundiert 
und gelernt dabei, 
gegen Geld fiel ihm da ein.


Werner lernte Blum als Nachbar 
Tür an Tür,
nach der geilen Inge kennen, 
deren Tochter Daisy half.
Der Werner mit Betreuer, der sehr
gläubig, Bastler, Forscher 
und zu Anfang sehr verklemmt,
jeden Tag einen langen Canon betet
und auch nicht onaniert,
auch die Sprüch von über Jesus,
an der Wand hat aufgehängt,
geht auch zu den Schwestern essen,
und hat in der Kneip von nebenan Kredit,
läuft in allerletzter Kleidung,
heut sind sie Nachbarn in verschiednen
Häusern, hat mit
seim Bruder, Vaters Haus geerbt.

Seine Wohnung hielt er, wenn
�s zuviel
auch immer sauber, auch hat er für Blum
einst tausend Briefe in die ganze Welt 
und nach Mannheim mit Stempel 
Empfänger zahlt 
und Adresse drauf geschrieben,
wurd bezahlt, 
auch durfte Albert dann später noch
bei Werner schlafen, 
als er aus Den Haag mit Medizin,
mit letzter Kraft in Werners Bettchen
kroch, weil die Wohnung war gekündigt,
100 m Ballen Leinwand der Roller und 
Computer war verschenkt.

Er klingelte und nahm ihn dann am Kragen,
zog ihn rüber und ermahnte ihn, 
der Werner
bat noch nicht zu schlagen, 
er hätt
soviel für Blum getan.
Albert fesselt ihn mit erhobnen Armen
an die Staffelei 
und zog ihm auch die Hose
und das Hemd, 
die verrutscht dann wieder richtig an,
bat ihn dann gefesselt, 
da´s bestimmt zu schwer,
sich zu setzen auf den hingestellten Stuhl,
und Albert filzte nun 
und nahm das Geld,
konfiszierte den Magnet, 
sprach mit Werner S.
als Freund und lies ihn wieder gehn.
Blum kaufte dann im Kaufland 
auch für Werner ein,
erzählte vorher einem Mann
mit Malerkarte,
den er schon aus Käfertal her
auf sein Inserat wo gesucht Gespräch
von Gott, her kannte,
und der bereute, was er
seiner Familie schon früher und
der schon damals und noch heute
von Gott
den ganzen Tag, 
und auf dem Flohmarkt 
einen Stand betreute
wo ein jeder sich das nehmen konnte
soviel er mag,
und seine Tochter Internet,
das er morgens
eine Geisel hatte und des Nachts kam
dann die Polizei, Blum nach Wiesloch
und stritt ab, später dann gestand, 
Frau Dr. Flügel den Werner
durchs Telefon befragte, 
der sagte wie besprochen,
das es nur ein grober Spaß, 
der Richter rätselte dann später,
warum der Werner S. nicht 
Anzeig machen will 
und Blum bekam Betreuer für die Spritz
und Aufenthalt, insgesamt
fünf Jahre Maß. 
Sie sind heut auch Kamerad. 

Es kam die Zeit, 
als Werner S. sein
Depot nicht mehr nehmen
wollte und sich auch sonst nichts
mehr insgesamt gefallen lies,
Blum ein schlechter Jude und 
ne linke verdammte Ratte 
die man vergessen konnte
und 
auch die Musik laut laufen lies,
was zu dieser Zeit sehr schlimm
für Albert, 
der in hoher Medikation, 
wo Werner S. zur Anzeig ging,

und als Blum von dieser dann
erfuhr, bat er Werner S.
die Klag, wo Werner S. in groß
Verhör, so wie er sagte
hat auch alles dargelegt,
bat Albert ihn, die Straf 
doch bitte zurück zu ziehen
und Albert
einen Brief aufsetzte und 
den Werner S.
dann unterschrieb, 
er in den Briefkasten ging.

Albert Blum will ihn eines Tags
für die Angst, die er erlitten
auch entschädigen.
=================
19.
Schlechtigkeiten,

die Albert Blum bereut,
alles in den 50 Jahr
die angehäuft
und nicht beglichen
werden konnten,
jedes Arg und jedes Übel
das er andern zugefügt,
jede Kränkung, jedes Denken,
alles war mal und ist heut,
als wär es Gestern einst gewesen.

Aber nun ist wieder Platz.
Der neue Tag der weite Himmel ruft,
es gilt die Losung 
mach`s.
Ein
Malerleb von Gott gegeb.
=======================
20. 
Im Zwischenlicht als Nachtschatten.

Atmen, lauschen, auf jeden Schatten achten,
nachts, allein, getrieben nach der Weiberei,
auf den Strassen um die Wohnung, auch im Park,
leisen Schritts, ein Sprint mit Rolle,
Hechtsprung,
er wollte nun Gewalt besitzen,
und einerlei, wies kommt ist gut.
Der Manfred wurd sein Kumpel,
er war schon länger aus dem Heim heraus
und schlief zuerst, im Zimmer bei den Eltern,
und onanierte jede Nacht,
fand auf der Gass die Pornobilder,
Stadtgesichter, graue Mäus und immer wilder,
da, die Beute, steht, die geht
und war allein.

Warum ist dieser Trieb so stark

Puppenspieler
Puppenspieler

wieso die Mutter schuld,
wer hat den Stachel einst gelegt,
die Kindergarten Zeit.

Unterm Baum die Hilfe sagt,
geh und spiel mit anderen,
was machst du denn den ganzen Tag,
du hast gefurzt und alle lachten,
musst nun alleine mittags schlafen,
und lässt den Fallschirm fliegen.

Wut und sexuelle Gier da brachen auf,
im Gebüsch, er atmete und stammt vom Tier


kleine Kinder waren wir.
Noch etwas früher fiel ihm ein,
er war im Heim, Besuch,
die Mutter lief dann weg,
ohne ihren ersten Mann,
den Leo Dosch von dem er
von Maria hört, er wär im Reich kastriert
und dessen Namen er früher trug.
Und Albert Blum er weinte,
und rief sie laut,
doch sie kam nicht, 
auf dem Weg zurück.

Er wollte überleben,
es gibt nur Kinder und Soldaten.
Blum tat sich hervor
und wurde schnell ins Tal 
zu den Älteren gelegt,
wo einer Erwin, der gut nähen konnte,
Albert quälte,
den er später, 
auch im Knast, dann wieder sah.
Ein jüngerer ihm vor der Tür,
auf die Nase hieb, wo Blum
bestellt, da auf einem Tonband
er obszöne Wörter 
sich ins Gedächtnis rief.

Es war die neue Welt: Amerika. 

Und überall die pur Natur
oft ein allererstes Mal,
der erste Blick durchs Glas
eine Offenbarung:

Gross: Maikäfer
Gross: Maikäfer

der kleine Bachlauf 
mitten durch das Dorf,
ein Damm, der Berg, die Tier,
die Wiesen und die Wege,
der Absprung von hinten
auf dem Laster,

ein Mädchen petzte und
der voll mit Würmern alte lebend Igelbauch
auf dem Grasweg lag.
===================================
21. mit Schnappreflexen aus der Laube Chiemse.

Im Büro fiel der Albert auf, 
war noch nicht erwachsen,
kam gut mit allen Männern aus,
die Frauen waren immer auch,
aber auch 
die Weiber von den Masken.

Er ging aufs Klo und in den Keller,
wichste ums Vergissmeinnicht,
wusch den Wagen, holte Brot,
stand mit Freude im Verkauf,
passte auf und lernte nichts.
War auch manchmal richtig gut,
aber fühlt sich nicht mehr sicher,
war allein und einsam Blick
hatte nichts, da wird nichts draus,
es kommt wies kommt,
und dann noch vor Gericht,
er durft nicht mit zur Feier,
er sollte raus, er kam nicht mehr,
die Mutter löste auf, sie sprachen nie,
sie fälschte auch sein Sparbuch
und später auch sein verstecktes Geld,
sie lachten,
er war zu Hause und im Park,
bekam ein Moped, macht den Schein
und las lieber Bücher.
Der Weigerding, der Franz
gab ihm den Namen Blum, ein Pinky
auch mit Moped Esel Stinki.

Alfred nahm ihn einmal mit,
auf kleine Fahrt durchs Land,
in Helmstedt war der Panzerstand
die Bundeswehr ein Vaterland.
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22.
2005
Eine Krähe.

Lag tot vorm Haus,
gerade rum gelegen und
noch nicht verderbt.

Ist ihm aufgefallen, 
er dachte noch,
wer hat die hingelegt?

Ging auch runter, sah sie liegen,
merkte schnell, die hat was vor,
ein Tier am Tor.

Der Türke aus dem Haus, 
kam eines Tags von irgendwo,
Blum sah raus und übte sich, 
sah das Tor wie Tags zuvor.

Auch der Türke sah dort die Krähe liegen,
unbewusst vielleicht,
doch dieses Spüren reichte schon,
weil dieser Vogel fror.

Nun kam es denn, das in Albert´s Leben,
vor seinem Fenster, direkt davor, die 
Wildnis war, der Türke kam
die Krähe wünschte und 
nun der Türke fror.

Jetzt sitzt in seinem Kopfe,
irgendwo im Hirn des Bekannten,
was zuvor als Vogel, schon
lange vor dem Menschen war.

Ist in dieser Welt etwas, 
was sie 
zusammen hält und 

wird man immer und immer 
wieder neu geboren?
==================
23. 
1972 
Aiishi Aikido.

Prof. Ueshiba Morihei and Wife
Prof. Ueshiba Morihei and Wife

Auf der Mess, früher mal,
gab´s auch mal Striptease
und das Teufelsrad,
gabs einen Kampf mit einer Kuh,
jeder durfte gegen Eintritt, 
und Blum wollte siegen,
er nahm den Stier bei den Hörner mal,
die Kuh war einsam Sieger.

Hinter der Mauer, 
kurzer Schritt, den Eingang rein,
Treppe hoch, ein Wendelgang, 
großes Zimmer, enges Bad, 
mit Tüchern kleines Zelt gemacht.

Oben drüber, gelbes Schild, 
Eintritt keine Mark.

Blum ging rein und setzte sich, 
Wasser gäb es nach Bedarf und 
Herr Remp, der Lehrer 
fragte ihn,
ob er auch was zum tauschen hätt. 

Blum nickte und erklärte ihm, 
dass er gern sein Beutegut,
ein Plüschgetier, 
gegen einen guten Rat 
versetzen würd. 

Der Meister freute sich und 
nahm sich Albert an,
dazu in leisem Ton, 
mahnte das Aikido ihn,
er soll vor all dem Wichtigen, 
immer zuerst denken,
und ohne groß ans weiter leben,
zu den Momenten schnell, 
seine Griff und Schritte lenken, 
dann könne sich die gesammelt Zeit, 
zu seinem Vorteil wenden.

Nach einem halben Jahr,
voll der Rollen und der Griff,
aus dem Stand und vom Boden,
wieder liegend, gerade übers Aufstehn,
vom Lehrer viel gelernt,
war Blum auch mal auf Judolehrgang,
wo der harte Bart die Waff.

Es kam der Tag des Abschieds,
weil kein Geld,
vorher noch ein letztes Mal,
der Japaner zog ein Schwert 
als Blum eintrat, 1 2 Streiche
und ein Stich,
hat er keine Pfeile mehr.
Licht war auch Verrat,
die Stimm des Meisters
hallte nach.


Blum hatte in der U- Haft
Karlsruh
abgenommen und mit Sport
begonnen, bekam auch Hanteln
die man mit Wasser füllen konnte 
dann genehmigt, sparte
viele Kisten Lebensmittel und
auch Kaffee,
wurd dann mit einem Bulli
nach Heilbronn gebracht, 
und auch nach Stammheim
Einweisung,
und in Mannheim auf 3/2
wurd dann 
alles mit Beschlag belegt, 
worauf
der Albert sich sofort
über Nacht auf dann 2/2 
hat auch per Briefe
sich beim Papst beschwert,
die Shore wurde in die Kammer
VDL gelegt, wo der Blum
sich immer durfte holen
und sich 
dann nimmer drum gekümmert, 

im Haus 
gab es genug zum essen
und
Albert war zum lernen da.

1974/75
als Albert im Jugendzentrum
in der Stadt, mal Streit bekam,
forderte unser Dicker Albert auf, 
den am Boden, 
den er runter rang, er solle
ins Gesicht ihm treten, Blum
nahm Maß und machte nicht´s,
bekam dafür dann Hausverbot,
worauf der Blum mal randalierte,
der Dicke und die anderen
machten Jagd
und schlugen in der Stadt,
eine Zeitlang wahllos, 
auf andere fest ein.
Uhrwerk Orange

war ein Hit,
aber Albert machte da nicht mit.

Eisi.
Im Cafe Old London
saß Blum mal eines Tags
am Tisch, als kam da angefahren,
das ganze Gremium, Rockerclub.
Der Vorplatz war befriedet durch
eine kleine Mauer hinter der sie
alle standen, auch unser Dicker
sah dort mit Interesse zu.
Eisi Eisenfaust, einst vom Lande, 
durchtrainiert und schon ein Name,
ging zu Albert die paar Schritte hin, 
blieb an Alberts Tisch dann stehn 
und forderte rigid zum schnellen Tanz 
und wie Blum dann später hat erfahren,
war er aufgehetzt und heiß auf Blum.

Albert hatte keine Angst blieb aber
sitzen, es gab keinen Grund für eine
wilde Schlägerei.
Eisi spie noch und hielt die Hände, dann
war´s vorbei und die meisten gingen
ins Lokal, wo kurz darauf ein junger Kerl
wie ein Blitz das Weite suchte.
Eisi hinterher.
Blum erinnert sich, das
Eisis Freund der nette Ziehmer, der
aus Ludwigshafen und bei der BASF
auf Schicht gewerkelt, wurd von
Blum um ein Motorrad viele Teile,
einst irgendwie betrogen,
das Albert später in Teilen gut
verkaufte und Clinton der mit Blanco,
das Geld am nächsten Tag
für die Harley, die nicht versichert,
gab,
und wo er heut noch Schulden hatt.
Es bringt Glück, die Löwen anzusehn.

Der Padre.
Sie fuhren mit den Krädern
zu den Bones nach Altrip hin,
kehrten ein und setzten sich,
Blum neben Padre an den Tisch,
wo Padre sich bestellte großes Bier
und Albert sah wie eine Mücke
aus der Luft, genau in Padres Glase
fiel, sie war gestorben hier.

Blum wies den jungen Mann
der fast zwei Meter,
auf dieses Elend hin,
worauf der Riese ihm das Bier
mitten ins Gesicht, auch unser
Dicker sah da zu.

Wir gehen raus, sprach da der Blum
und beide gingen vor die Tür.
Albert dirigierte Padre Stück für Stück
immer weiter weg, das sie allein
weil zu viele gierten und als sie
weit genug und im Gespräch warum,
da kam aus Alberts Herz
ein Feger mit dem rechten Fuß 
und Padre auf den Boden ging.

Wieder zurück, 
nahm er Albert in den Arm,
entschuldigt sich, 
sie hatten sich dann auf der Rheinau,
er war Plattenleger, wieder gsehn,
es bringt Glück,
den anderen zu verstehn.

Masseur Börseneger:
Auf dem Küchengang die Zelle,
Sport lief langsam an, kam eines
Tags der Börseneger und 
massierte kurz und lang, die
müden Glieder. Blum gab ihm was
und passte auf, studierte und in
Bruchsal auf dem Revier,
nachdem er verlegt wollt,
der Beamte ihn nochmal vom
Besten durchmassiert, 
so machte er es auch, 
auch Jahre später.

1982.
Blum wollte Karl sein Leben zeigen,
und sie fuhren im Benz nach West, 
zum Eulenspeicher.
Rink war drin, angetrunken
wollte was von Blum, der
kein Interesse.
Warum der Albert ihn nicht
nieder gschlagen, fragte Karl,
den Arm in Gips.
Weil der immer wieder kommt,
so Blum.

2/1
wieder in der Metzgerei
als Blum 
mal Notumschluss beging
und 
sich den Kamerad betracht,
auf der Matratz die Nacht verbracht,
die am nächsten Morgen
gerollt auf japanisch 
mit einer Hand wurde getragen,
auf Arbeit hat der Albert dann
als erstes
die Arm und Händ
im Eiswasser dann gekühlt,
Meister Grimm nicht nach gefragt.

1987.
Als Badeschänzer 
mitten im Studier
kam eines Tages der kleine Türk,
mit dem sich Blum bisher ganz gut verstand,
durch die Tür, war geladen, konnt
nicht mehr und suchte Streit, 
warf auch
den Essenswagen nach dem Blum,
der diesen mit dem Fuße band,
dann vor der Tür ganz viel Ruferei.

Albert schaute und lief in Vorsicht den
kleinen Gang 4/1 zum Großen lang und
sah den Türken lamentieren und oben
aus dem Augenwinkel von 4/4 
dem Türk sein Freund, den Pakistaner
runter klettern, wollte gerade wieder
ins Büro, als von hinten auf die rosa
Brille ein schwerer Schlag aufs Auge
traf und Blum benommen, den
Pakistaner sah, der rumgekommen
und ins Gesicht ihm schlug.
Blum klammerte und nahm Maß,
lies den
Pakistaner wieder frei, 
der war nicht stark genug, um auf dem Gang
die wilde Keilerei, der Atta schlug
noch viele Mal aufs Auge, 
doch hatte Blum 
am nächsten Tag, 
nur einen kleinen blauen
Flecken, nicht der Rede wert.

Kurze Zeit verging, der Pakistaner
im Bad mit Sekundant,
wo Blum zu seinem,der´s ihm sagte,
das die warten, 
dass er den töten könnt,
und darin lief Blum an dem vorbei,
es gab keine Reaktion von beiden.

Dann war der Kerl unter der Dusche
als Blum in Schuh das Wasser schloss,
erst nach dem schaute,
im Büro sich dann setzte und der Bursche
kam, der Blum, das es ein pakistanischer
Scheißhaufen sei 
und er es gleich erleben könnt,
sofern er möchte.

Worauf der Paki drohte, das wenn er vom
Besuch bei seinem Bruder
wieder komme, der Blum getötet wird,
worauf der Albert im kurzen Brief die VDL
hinwies, das
wenn der wieder und zu nah ihm komme, 
der Blum ihn töten würd, 
ihm keine Chance lässt.

In Mannheim, zu einer Zeit
wo Blum aus Japan
mit den Geistern sprach,
fiel ihm beim Ringspiel
ein Schattenmann,
ein farbiger Amerikaner,
der ganz gut auf seinem
Wege war,
Blum stand Meter weg,
und der sich eines frühen
Abend im
Keller vor der Tennisplatte

vor einem Gitter oder war´s dahinter,
dem Albert Blum aus seiner Seele
zeigte, und der machte
einen Tritt im Kreis, 
auch in die Luft,
auf ganzem Fuß, mit
leichten Arm, 

Blum Albert hörte seinen Atemton
und seiner gleicht sich mit,
weil er da
was japanisch Altes sah.

Auf seiner Zelle dann,
war bis auch an die Decke
alles voll mit 
Ninja 
Bild für Bilder, die Albert
staunend sah
und er hatte, wie Blum 
hörte, seine Freundin
einst getötet, 
war da eine wiederkehr?

In Mannheim.
Blum lag wieder auf dem Küchenflügel
bei Herrn Lind, 
Greyhound Züchter und ein Ringer,
der immer freundlich und korrekt,
auch viele Tips den Männern und
der gern die Hose wackeln lies und 
auch manchmal in den Keller 
seinen Bizeps Trizeps machte warm.

Der Freund von Norbert, 
Andy, 
der seine Zelle auch zerlegt,
pisst
im Hofgang Tag e vorher
auf den Rasen 
und 
Blum sah mitten im Ringtennis Spiel 
von der Ecke dritter Flügel,
den aggressiven
Norbert laufen, 
und hatt irgendwie in der Erinnerung,
das der Norbert am Fußballplatz
mit einem Streit gehabt,

und der Norbert immer weiter
bis zu dem Beamten Lind,
der 
mitten unter Männern auf Wache stand,
und kurz davor lief Albert hin
und rief den Norbert bei
seinem Namen
und dann zu Herrn Lind, 
er möchte doch
ins Hause gehen.

Blum setzt sich noch am Eingang
von 4/1
und Norbert auch seine freunde 
sahen ihn,
dann ging der Albert auf die Zelle,
wo dann die aufgebrachte Menge
auch der Norbert auf dem Container Dach.
Er überlegte, einen Stein fest in der Hand,
wo Albert dann den Vorhang schloss
und darauf der Norbert 
nach Sprendlingen, wie Blum gehört, verlegt,
er hat ihn dann erst wieder 1997 als Maler
im Zeppelin
erlebt.

Den Norbert kannte Blum schon aus
der Freiheit,
und der hatte seinen Weg,
hat dem Albert auch als sehr geholfen,
auch mit Geschenken,
wo´s für Blum nicht weiter ging 
und alles hat verschenkt, 
damals Blum hatte gepackt,
nach einer japanischen Nacht.
Albert wollte einfach nur nach Hause gehen.

Und
sie wurden auch auf eine Zelle
nach der Riefstahlstrass
in den Küchenbau Mannheim einst gelegt,
wo der Norbert von seiner Biggi Briefe kriegt,
und wo der Albert seine Bulimie noch Jahre
brauchte zu kurieren, 
und sie wurden kontrolliert,
wo der Norbert seinen Hintern nicht mehr
zeigen wollte, ob ein Kassiber dort versteckt.

Einmal vor dem Gitter Schule,
stand der Norbert und der Blum
als kleine Kaufmann,
als von hinten
eine Frau 
und Blum sie umgedreht
mit seinem geistig Aug als Seher 
als Gefahr da sah,
was dann immer wieder war.

Er war im Cäsar und auch in andren
Kartenspielen gut, 
war optimistisch manchmal frech,
war auch mal Planer einer Diebesbande 
und war immer frisch,
man konnte sich auf ihn verlassen, 
er hat von Blum
einst die Rolex Kranz, den Pfandschein für
sich ausgelöst, und Albert schenkte ihm in Karlsruhe
eine Lederjacke, und in der
Schule lachten sie wie fröhliche Jungen,
er hat dann später mit seiner Frau
zwei Töchter, und lebt heut mit der Mutter Schwester,
ist selbständig und nicht faul, hält zu seinen Freunden
ist, wie Albert hörte, heut fast 160 kg schwer.

Im Ring.
Blum lernte einst das Boxen
im Bad jeden Morgen lang
über Runden auch mit Uhr,
damit der Albert sich auch etwas
besser verteidigen kann,
als der Norbert J. noch wegen Atta
einfach morgens kam, 
die riesigen Handschuh,
die der Schwarze aus Uganda gut
genäht, haben wollte, 
sie anzog und sogleich
wie wild auf Albert schlug.
Blum rief, jetzt zeig ich Dir
wies boxen geht, 
schlug eine Rechte Haken
und Norbert fiel zusammen,
wollte hoch, taumelte
und torkelte nach hinten,
wollte kam an der Heizung wieder hoch,
Blum war da schon in der neutralen Ecke,
freute sich, das Norbert lebt.

Zellenleben:
In Mannheim war in einer Zeit,
als Aids ein Thema und
Blum sich wie immer auch für andere
intressierte,
der Boppenried ein Kind
mit vielen Brüdern, lebte isoliert
und Albert schenkte ihm ein
klein Paket, auch mit Pornoheften drin.
Einen Bruder, sah Albert in der Zelle
Asperg wieder.

1996, wo Blum gepackt, 
umsonst auf Anglerspruch
vor der Tür Lupinenstrass
gewartet hat, kam
Boppenried des Weg´s
und
gab ihm für´s Paket
von damals
100 DM, 
einfach so.

September 1996
Es klingelte das Telefon,
Lupinenstraß mit Malerei,
es sprach ne nette Frau,
sie wär bekannt mit der 
Dame Laak 
von Hott und Gründler 
und wäre grad
im Zauberzub bei Worms, 
und in Memento
ganz allein. 
Auch wolle sie berichten,
was ihr für Schaden 
zugefügt und
sie sprach mit leiser Stimme, 
das sie hieß gerne Brutus oder so, 
aber immer öfters auch Isolde,
oder mit Namen Sünder, 
da frug Albert schnell,
warum Isolde, nicht 
Irene, wie die von Antaios, 
warum Isolde, nicht Eidene, 
wies Mäuslein aus dem Gartenschlauch.

Welcher Brutus und
warum in Gottes Namen,
aus Sünder Cranachs Malerbauch

1989
Als Hofschänzer 
wollte er´s mal wissen und 
nahm den Besens mit ins Freie

 

Prof. Ueshiba
Prof. Ueshiba


Schwert und schneller Hieb,
die Spitze flog weit weg.

1990/91
Bruchsal, 
Blum verdient sich
was dazu als geprüft Masseur

Tuina: chinesiche Massage
Tuina: chinesiche Massage

hatt auch gute Kunden, an denen
er studiert, 
hatte offene Tür wie er denkt, 
weil zur rechten Zeit verhindert
das eine Meuterei ins Uferlose eskaliert.

Eines Tags der schwere Roland
lud ihn auf die Zell verkeilt,
zu einer Flasche ein und Albert
fragte ihn, warum er aus dem Fenster
beim Fußball mit Fritz Walter
einst mal rief, er hasse alle, 
und Blum massiert auch mit den Füßen
und hörte dann,
wie unser Roland 
lange aus der Seele quiekt.

Hamburg
Dort wollte Blum sich sportlich halten,
als aber einer der Beamten meinte
das könne krank,
er wusste noch aus Bruchsal einst,
als ein Mörder immer 
der Blum nur in der Zelle rannte.

1992
In Köln trainierte Blum im Hof, 
allein, auch mal mit einem,
ein Türke frug, 
warum der Blum so stark
weil er Kartoffeln esse,
so dem seine Antwort war.
Er stand am Fußballtor 
und übte sich,
den kleinen Finger dehnte,
ganzer Fuß,
eine Wärter kam gelaufen,
Blum in einem Satz
war oben und sah sie gehn.

In Köln am Fenster
stand der Blum,
nachdem er immer schon
den Bogen spannte,
als der Hubschrauber mit Piloten,
hörte er den Japaner, Abschusston.

1991.
Bruchsal.
Als 4. DAN 
bewarb sich Blum
bei Steffi Graf 
als Leibwächter brav,
und später teilte mit
voll Freude, das
er 2002 als Maler ist.

Heute, wo Ihr Vater tot,

bin auch ich in Trauer.

1992.
Vor Bedburg Hau.

In Köln da fiel,
wie schon in Hamburg JVA,
der Albert auf
und
aus der Zelle, 
wo ihm die kleinen Tränen
kamen weil das Schicksal war so hart,
ein paar Tage später wurde Blum
getragen, auf einem Sitz mit Fesselung
nach Köln Meerheim, um ihn
zu beruhigen, was der Albert gar nicht wollte.

Auf der Geschlossenen befragte einer
und immer wieder, bis der Albert
seine Faust dem Dr. zeigte und durch
Energie dieser fast übern Schreibtisch fiel,
und Albert wurde ausgezogen, lag im Bett
und die Stimmung flehentlich, 
das bitte kein Haldol gespritzt.

Bedburg Hau. 
In den Raum gezwungen, 
mit Laufzwang dauernd Lauf,
manchmal Schlangenlinien und
aus dem Weg gedrängt,
nur auf dem Klo dreimal am Tag
mit Hose runter, eine Blinzel Augenpause,
kam ein Fremder, der vor der Mauer
aufgefallen, besetzte Alberts Platz
wo er die Mahlzeit aß, und Blum wies
höflich darauf hin, das es sein Leben
wär, egal, und
als der fertig, setzte
Blum sich wieder dorthin hin.

Der Fremde kam auf Albert drohend zu
worauf der Blum 
in die schwache Offensive ging,
es gab ne kurze Rangelei und Blum
klammerte dann ewig lang.
Mit seinen Cowboy Schuh trat er Albert
immer böser und auch fester
stampfend auf den linken Vorderfuß,
wonach noch ewig lang 
der Unfall Hax geschwollen war.

Der Fremde sprach, 
es wär genug und Blum lies los,
und schnaufte schlimm, er bekam kaum Luft
als der Fremde noch einmal und mit Kopfstoß
Dänemann, der Blum wieder seinen Platz bekam.

Der Pfleger der das spritzer Blut
aus der kleinen Ader 
mit einem Pflaster
in den Griff 
der meinte noch, 
weil Albert sagt, er wäre auf 
des Tisches Kante ausgerutscht, 
es wären
in diesem Haus auch gefährliche Männer da.

1994
In Wiesloch ging er auf den Hof,
vom Besenstiel die Spitz brach ab,
die wurd als Messer dann geworfen,
oben hieß es dann,
unser Albert will nicht mehr 
heraus.

Anfang 1996
wollte Blum als Maler
mit ner Basis als Staplerfahrer
schaffen, ging auf´s Amt und wurde
finanziert, 
macht den Lehrgang auch Computer,
dann nachgefragt mit 3,
war immer krankgeschrieben für die
Rente auch dabei, es kam der Tag der
Prüfung, er hatte einmal kurz trainiert,
wusste das er´s kann, einst in der PWA 
gelernt und sich wieder
zu Hause dann kuriert, die Prüfung kam, 
er machte keine Fehler, stieg falsch auf
und freute sich, 
der Kaufmann und intelligente Prüfer
mit Worttextfantasie wurd willenlos und
sah den Künstler und wollte nicht.
Die Wiederholung nach Vorschrift 
am nächsten Tag
auf dem engen Parcours,
es kam zum Stillstand, 
zur Total Blockade 
und
Blum hätt so gern geraume Zeit
mit dem Stapler
erheblich randaliert.

1999
Wiesloch
Wieder auf der 15:
Dr. Eiden nahm sich Zeit, 
die ärztlich Nadel
für die Sohle, 
stumpf oder spitz.
Blum passte auf
wie die Nerven reagierten,
schlief fast ein dabei, 
das rechte Ohr 
er war erfrischt, 
ein Kribbeln ganz
kam erst viel später.

2002.
Die Nachbar Margot kam 
irgendwann
mit ihrem Bekannten,
der auch am Heroin und 
an Aids erkrankt, 
zu Blum und saßen nur so rum,
als mitten im Gespräch 
zur Freude,
der griff den Albert
überraschend an.

Blum hielt es für nen Spaß
und sah zur Margot hin
die herzlich schaute,
schlug aber nicht zurück,
deckte nur und zog ihn dann
an seinem Hemde hin und her,
lies ihn los und ging ans Fenster,
dachte, der gibt nun Ruh.

Da kam von hinten der der Junkie
und wollte Blum mit aller Kraft
gar noch aus dem 
Fenster stürzen und Albert hatte Müh,
zog ihn wieder in der Wohnung fester
hin und her, zeigte ihm die Faust
ganz deutlich, nicht mehr.

Es war 
auch Blut zu sehn auf Albert Blum,
und die Polizei, 
durch Margot in der Zwischenzeit
gerufen, 
beruhigte, 
so schnell wird man nicht angesteckt.

Im Treppenhaus sah er den Kerl 
und dachte wie am Fenster, 
wenn der dem Blum auf der Treppe
jetzt die gefüllte Spritze setzt, 
wäre der Albert sehr entsetzt.

2005
in einer Vorbereitung für den Clip,
stand er im Zimmer jagte mit dem
Schwert aus Holz die Fliegen-
Open Season Jagdzeit kleine,
schoss auch aus der Hüfte mit
der Spielpistol und gelben Kugeln,
stand 
auf dem gemalten Bild vom Fisch
und Mond,
saß auch im eingerutschten festen Sitz
mit Schwert 
auch auf dem Boden

hat ein fleischermesser fest im Griff,
und warf aus der Seele
es mit aller Kraft,
auf den Schützen,
der an der Tür
befestigt war,
es schlitzte auf den Rahmen
fiel dann runter,
schnitt nochs Kabel.

Ein ander Mal Blum übte sich,
in linken Hieben, auch,
auf dem Eimer lag da hingelegt,
ne Malerrolle und
Albert schlug aus letzt Verzweiflung,
der Stiel direkt in die Brille
durch das Glas
ans linke Auge traf,
es war ein kleiner Splitter drin
der ausgewaschen wurd.

2002
der Nachbar, Freund von Margot, 
klingelte mal Sturm 
und machte immer laut Musik
des Nachts,
Blum wollt gerade nach dem Malen 
endlich schlafen,
und lief ohne Brille an die Tür,
machte auf und wollt ihm dann
die Faust rein schlagen,
als wie vom Blitz getroffen,
Blum zusammen zuckte und seine rechte
Augenbrau, ein schwerer Cut, er
gewaltig auf die Kacheln schlug,
er zog und klammert sich 
auf unendlich wieder
an dem Manne hoch,
alles war mit Blut verspritzt
es musst genäht dann werden.

Er kam kaum die Treppe hoch
2 Tage noch lag Blum im Bett.

Vor der Bundeswehr
im Geisterdorf.
Blum übte sich 
im Häuserkampf,
auch mit Messer
wie ganz Russland
einst
in Stalingrad.

1991
Bruchsaler Ring, 
zum Wurf ein Spiel,
man muss den Ring so werfen,
das der Gegner in der Luft getroffen
und nun fiel,
und im Gesicht 
und auch am Herz,
keinen Schaden hat.

1993
Bei Otto Glasig wurd es immer schlimmer
und Albert blieb zu Hause krank gemeldet,
dachte an den Deutschen Meister
und warf ein Fleischermesser 
übers ganze Zimmer
in ein Glas, das fest am Boden stand,
wo durch die Wucht die Spitze brach
und
schickte mit dem Taxi freudig
über den guten Wurf die Sublimierung
vom letzten Geld zu Otto Glasig hin,
der sofort den Blum der Polizei gemeldet.

Mae Geri
Von einem Beamten Blum 
übers Bett in seiner Zelle
demonstriert
der Albert hat 
verschiedene integriert.
=======================
24.
1993.
In Otto Glasig´s Wursterei

der Albert nach Bedburg Hau
als gelernter Fleischer es versucht 
und gut bezahlte Arbeit fand,
sich bemühte und ganz offen
aus dem Männerheim,
dann aus der Lupinenstrass
jeden Morgen pünktlich kam,
auch am Abnehm und zu Haus 
der Blum in dieser Zeit
die erste Kunst noch auf Papier,
die 
Otto Glasig 
wollte konnte nicht verstehn
und insgesamt den Blum auch
noch dazu
Abzuwert begann,
der Meister 
nicht mehr zu ertragen war

und Albert meldete sich krank,
worauf der Arzt 
der Krieg wär schlimmer einst gewesen,

und die Bilder machen Angst.
===========================
25.
Hatz Raufer Verband.
Gewichthebergruppe.

Auf der Suche zum Selbst
fand Albert durch Andreas Pfanz
in der Gruppe engagiert, 
auf sich allein gestellt
nach und nach Bestätigung,
hatte starke Beine 
kleine Technik aus dem 
Stand
Handicap und
im Stoßen
guten zweiten Zug,
im Reißen war er kräftig,
jeder Wettbewerb
ein Entwicklungsweg
und sie wurden durch 
Andres Pfanz dann auch
Meister.
=======
26.
Fischgruppe.

Cafe Landes 
durchgebrochener Kellerraum
mit verschiedenen Aquarien,
eines Tags 
von einem Gast mit Holzpaneel
verkleidet war, fand der Albert
jahrelang Ruhe und Gespräch,
konnte auch den Herrn Beamten
Heusken, der einst umgeschult,
die Gegenüber bald als Vorbild
miterleben.
==========
27. 
1991
Sattelgeschichte.

Karl ließ Blum im Stich
und Mutter warf ihn raus
weil Blum sich beschwert
über den lauten Fernsehkrach
und vor Zorn dann die Fernbedienung
in der Mitte aus einander brach,
auch kochte sie für extra Fleisch in
einer Pfanne mit einem Liter Öl.
Blum war auf der Strass
lie zu Karl- Heinz hin
der eiskalt und Blum erwähnte,
das er beinah seine Mutter hätt getötet,
und der Karl droht im Auto 
mit der Schlagringfaust,
wo er den Blum zu seiner Ex, 
zur seinem alten Bulli fuhr.
Noch tagelang und
Blum bat seine Schwester
um ein bisschen Schlaf,
er durft ins enge Kinderbett sich legen.
Sie bracht ihn dann 
mit ihrem zweiten Mann, 
ins Haus ZI,
von dort kam er
aufgeregt, aber im Kopf 
ganz klar,
nach Wiesloch,
wo Blum erst aufgenommen,
als er sagte dann bringe er
sich um,
ab auf Station.

Wachzimmer, kranke Leut,
keine Ruh und 
alles vollgepisst und asozial.

Albert sprach nun mit dem Sozi,
erzählte seinen Fall,
der hörte zu, versprach, am nächsten
Tag nach Mannheim eine Fahrt,
um übers Sozi nach einer Unterkunft
zu schaun, und
an diesem Tage, las Albert in der
Zeitung, das gesucht in Köln,
für die Beinerei ein Mann,
was wunderbar.

Er rief dort an und erkundigt, 
ob er sofort könn kommen,
legte wieder auf, er meldet sich
und ging zum Sozi dann.

Zur nächsten Früh,
man weckte Blum
und stand ums Bett,
Frau Oberarzt die sagte nur,
Blum muss sofort hier weg, 
er wolle schlafen nur und
alles nützte nichts, auch nicht,
das der Sozi wollte,
er soll aufs Arbeitsamt,
da wäre Hilfe aufgelaufen.

Blum bat noch, dass er telefonieren
und rief dort bei dem Meister an, 
erzählte ihm die Lage
und ob er kann, sofort Beginn,
sowie er komme mit der Eisenbahn.

Ja, komm nur rauf nach Köln
und Blum hofft auf ihn,
ging in Wiesloch vor die Tür
und fand einen Mann, der ihn
zum Arbeitsamt nach Mannheim fuhr,
wo er nur mit Droh an seine Kohle
und lebenslanges Hausverbot bekam.

Dann noch die Nacht mit einer Dame,
die schon betrunken, 
auf dem Vorplatz Bahnhof,
auch im Parkhaus mit ihr war.
Er übergab sie morgens früh der Polizei,
weil er ohne Wohnsitz und sie hilflos sei.

In Köln telefonierte er wegen der Adresse, 
und nun fuhr Blum mit dem Taxi 
zu dem Meister hin,
dort wo im ersten Stock,
eine Psychiaterpraxis war,
der die Klingel abgestellt.
So suchte er ein Telefon,
Blum solle kommen und
er stellte ihm, 
sein Töchterlein,
die schamlos war 
der Blum nicht hin gesehen,
und auch die Gattin vor,
der Job würde leider,
er bedauere das sehr,
erst in 14 Tag beginnen,
und seine Tochter fragte ihn, 
ob er nicht, ihr
ein Vogelnest schnell malen kann.
Er konnte duschen,
bekam auch was zum essen
und Blum fragte, ob seine Frau
dazu noch vergewaltigt werden will.

Der brachte Albert Blum 
dann gleich, zur
Straßenbahn
die Kölner Woch, 
mit Hamburg Amsterdam
und wieder Köln
Mannheim Hamburg
lief an.
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