altes Deckblatt. Großformat. Sammlung Siska
altes Deckblatt. Großformat. Sammlung Siska

An
an der Malerei
interessierte Leser.

nachfolgend

eine
Biografie Arbeit

aus Aug. 2012

 

von
Ehrenfried Eduard Josef Köhler
geb. Dosch
=======

Einleitung.
Ich will berichten:

Hohenasperg.
Auf Zelle 6 der Pfarrer kam,
sprach mit ihm und nahm ihn mit,
er fragte nicht, er hörte zu,
und Blum erzählte ihm,
das Gott zum zweiten Mal
im Traum
erschienen und der Pfarrer
gab noch einen halben Koffer.

Hohenasperg
auf Gemeinschaft unterhielt sich Blum
mit seinem Kollegen, und sie
kamen auf den lieben Gott,
ob er denn an was glauben könne,
fragte Blum und der, ja, wenn Gott
sich zeigen würde.

Haftstudent
Haftstudent

1982.
Er wollt den in Teilen aufgebauten
und durch die Stingray finanzierten
Pantera voll versichern,
aber nach Traum da tat er´s nicht,
trotzdem, es war beschlossen,
nur Geld gab´s dafür nicht.

Ins Bad, 
wo Blum als Badeschänzer tätig

kam eines Tages der Robert H.
Mischling, kraftvoll und erfahren,
später arger Geruch, 
mit festem Schritt ins Bad, 
erzählte Blum, 
das er dem Teufel
seine Seele anvertraut, vermacht
und folg mir nach.
Da sagte Albert, das er bedauert, 

Abenteurer. Glückskäufer u. Sucher. Joker: Gott
Abenteurer. Glückskäufer u. Sucher. Joker: Gott

er in die andere Richtung
seit langem schon unterwegs.

1992
Bedburg- Hau
aus dem grünen Gang der Toten.

Die allerschlimmste Zeit in
seinem Leben

 


Andenkensammler
Andenkensammler

die Blüte keck gereckt,
stand die Blume im Verdacht,
ob sich auf Dauer nicht,
am Grunde Übles, oder Arges,
vielleicht sogar was Krankes,
ein böser Groll versteckt,
passt bitte auf beim Tränken.

Schon die Fahrt von Köln
dorthin war voll der Ahnung,
aus dem Bus der Fenster Blick 
der liebe Gott
ein grünes Blatt bewegt im Wind,
das große Haus und langer Gang,
aus dem Zellenbau musste 
Blum im Morgenmantel zum Dr. kommen, 
der ihm seinen ganzen Halt
die mitgebrachten Pillen
nahm und der umgeschult, 
früher mal ein andrer Dr. 
war.

Der kam dann mit dem Pfleger
auf die Zelle, wo Blum nur saß
und nett schaute
im Kopfe wilde jähe Regung,
aber still und schweigsam war.

Es gab dann auf Kommando
und jetzt Haldol gleich als
Zäpfchen,
was genug für über ein Jahr
und es richtig elend wurd.

6 Zellen in Reihe mit Gitter
und Tür und aus der Dose jeden
Tag ne Wurst, nach Zeit auf Wunsch
keine Zusatzmedikation mehr,
dann- würden sie sie nehmen,

ging es Ihnen besser,
immer Pflegerruf keine Klingel
Gummimöbel Stahlklosett
harter Wasserstrahl zum Trinken
keinen Fensterblick Efeumauer
angelegter kleiner
Pflanzengarten großer Hof
zu kleine Dusche 
alte auch kaputte Kleidung
laute Musik ab abends fünf bis acht
wo Albert in der Zelle wollt schon
schlafen jeden Tag 
und gezwungen in den Tagesraum mit
viel zu lautem Fernseher zu 
Erwin und den andren, Stockwerk Hitze 
Kälteschauer Dauerblinzeln ewig langes
Tränenauge Laufzwang Esstrieb 
Arbeitstherapie, irgend wann wieder
Onanie, keine Kameraden und Aggression,
wenig Sonne kalte Mauer Taschengeld, 
mit grade noch Zahnputz Disziplin, 
auch klein Studier
dann
vor die Mauer da auch mal
gelacht Zimmer gemischter Stock, 
dann andre Etage mit Fernsehkauf
dann Olympiade rauchen erst ab vier,

sah er bei der Psychologin
seine ganze Akte JVA,
die er gerne auch gelesen,
und die dann vor Gericht
für ihn 
nicht für den Gutachter
war, 
er mit Koffer, angezogen,
dann mit dem Zug 92/93
nach Mannheim zu Herrn Derst,
ins Männerwohnheim

in der Kirchenstrasse, 
wo früher auch sein Kindergarten war.

Es war einmal am Boden,
weit unterm Satze noch,
ein bisschen Tau aus Glück,
aus dem dann Stück für Stück
ein kleiner Jesus im Jahr
2000  

1995/2000/2006/2012
1995/2000/2006/2012

ein. der Maler Pinky kroch.

1966.
Zimmer:

 

Riedfeldstr. 27
Riedfeldstr. 27

Dämmerlicht, am Mittag morgen,
ohne Sorgen lag der Blum, 
an der Strasse im großen Zimmer,
einfach auf dem Teppich nur so rum,
als Buckel Heinrich, um so schlimmer,
plötzlich rief, jetzt bist du dran
in diesem Zimmer.

1967/68
Der Heinrich war gestorben,
Blum mit Mutter ganz allein,
sie mietete nen Fernseh,
wo hinten eine Kass,
wo man für eine Stunde

eine Mark
hatte schönen Spaß
und als kein Geld mehr war
und Maria schauen wollte,
knackte sie die Kasse,
bis die den Fernseher
wieder holten.
Sie sagte, 
das der Albert es gewesen,
und als er ins Gymnasium kam,
kaufte Mutter eine Uhr
im Geschäft und
sagte noch, der Albert wird
einmal ein Doktor werden,
und Blum interessierte sich fürs Hirn
und niemand kümmerte sich darum,
auch lernte im Herschelbad einst
das Schwimmen und das Fahrrad fahren.

1970
seine Mutter sagte ihm,
er solle was zum Unterhalt
beitragen, sie hätte ihm
besorgt,
Zeitschriften auszutragen.
Er machte dies und war
sehr fleißig,
setzte Kreuzchen
und rechnete ganz brav
und als er mal in Deutsch
nicht weiter wusste und
seine Mutter bat,
ob sie nicht helfen könne,
da wurde sie sehr link
und lies ihn fast verzweifeln,
mit Hass und nicht beschreib,
die Stimme gab ihm Auskunft,
der Blick von ihr war schlimm,
sie wollte ihn am liebsten, 
am Boden, er sollte tot

oder wehrlos sein.


Er steckte ein das Geld
und fuhr Carrera Bahn,
und als der Unternehmer
sich beklagte,
da sagt
Maria nur,
der kleine Albert
wäre erst dreizehn Jahr,
und noch auf keinen Fall
zu machen strafbar.

Gelände:
Hafen, Zimmer, Zellen, 
viele Weg und kleine Stellen,
altes Gras darauf und fast verbuscht,
und wieder auf dem Bauche liegend.

Was wäre denn, 
wenn der Schimpanse 
ihn leben lies,
und alles wäre, 
wies am schönsten einmal war,
vielleicht dazu ein bisserl noch,
ne Frau, ne Arbeit und 
fürs Schweigen, für ersparte Jahr.
Karl hat Frau und kleine Tochter.

Zum Anfang kleine Hilfe später,
werd erst mal neu und gib dir Müh,
sieh hin, bereu und 
lern fürs freie Leben.
Karl und Mutter werden es schon sehn
die Anstalt wird´s bemerken.

Oder will er mehr,
sucht nach Glück denkt, er
ist ein guter und ein Maler,
hat noch Hunger oder Gier,
willst einen Kuchen,
klein Gebäck, ne große Wurst.
Wird er durch die Bücherei
und sich durch die andren 
Männerakten
bilden und auch selbst erkunden
und studieren,
Blum will sich heilen grade noch. 

Einen Radio für die Hündin,
ansonsten nicht´s. Besucherobst,
und jedes Jahr die leise Frage

nach Paket. Von Regina

kam manchmal auf Frag ein Kuchen,
in Bruchsal kam nur noch seine Mutter
und kurz vor End 
kam Karles Frau, mit Freundin
die immer noch kein Kind,
die hätten ihn gern bitten sehn.
Hast du Glück gehabt, so dachte er,
auch heute noch.

1967

Der Wagen hielt, es war der Heinrich,
er winkte kurz und hatte 
im Gesicht ein Lachen
das dass Weinen überdeckt.
Blum merkte, er wolle sich verstecken,
aber er hielt und war nun bald verreckt.
Albert lief zum Auto hin, 
er wird ihn nun noch einmal sehen,
wissen, was der Heinz ausheckt,
er war gerade um die zehn.

Ob er was brauche, was er macht,
und ob er noch an früher denke, 
ob er auch wieder herzlich lacht
er freue sich.
Blum war in der Zeit schon mitgenommen
und wurde nicht so schnell mehr
irgendwie auf Spruch, noch heimelig.

Du sollst bald sterben hörte ich,
sagte Blum und freute sich.
Du willst doch leben, oder nicht?
Was machst du und wer sorgt für dich?

Dann war der Heinrich Köhler tot
und seine Mutter klagte,
diese asoziale Jüdin
wäre daran schuld,
hört Blum sie nun über Mutter,
die die ganze U- Haft doppelt finanziert,
vor ihrem Hause sagen und
so was hätte es früher nicht gegeben.
Da wäre die weggemacht, mitsamt der Brut.

1969
Blum war nach dem Heim
bei Maria und ihr´m
Mann, der nur kurze Zeit
im Haushalt war,
sie zogen insgesamt im Hause
Lenaustrass auch mehrmals um.
Marianne pflegt die Mutter,
bis die starb,
der Vermieterin Rosita Schmitt,
deren Mann beim Arbeitsamt und
ihr kleiner Sohn schon früh
ein netter Mann.

Und abends merkte er,
er wäre zuviel.
Albert stört und brächt nicht viel,
und Blum wäre lieber, für immer,
im großen Heim geblieben.

Es kam dann seine Schwester,
die länger noch in Klinge
und die er nie gesehen hat,
sie spielten mit der Ritterburg
und sprangen ganze Treppe, 
auch mit dem Blasrohr und mit Nadelspitze
übten sie, in der Wohnung an den Ecken,

und eines Tages warf er ihr
den Wurfpfeil in den Bauch
auch sagt sie, er bekomme
nie auch nicht für kurz ihr später Kind.


Dann kam der Rolf von irgendwo,
der sich mit Albert gut verstand,
eine kurze Zeit der Freude,
ein Halali buntes Land.

Sie führte Tagebuch
das Blum dann brach,
er las darin und war erstaunt,
das Mutter da von Liebe dachte.
Er und als sie
eines Tages weinte,
erzählte aus dem Reich


 

Soldatenwort
Soldatenwort

und das sein Vater,
sie hat aus einem Album ein Foto
dem Albert dann gezeigt und
er hat geschworen, sie immer

lieb zu haben.

Sie kaufte ihm ein Weltkriegsbuch
in dem der Blum dann jahrelang,
immer wieder lies, studierte.

Sie ging zum tanzen,
wo heut der Woolworth ist,
und Albert sollte kommen.
Sie stellte ihn dann vor,
er wäre ihr kleiner Schatz
und schon so groß,
sie fuhr Taxi, hieß das Krichsel.
Albert schluckte bloß.

Dann zogen sie, über Nacht
zum Bretzel Mann, ein Geiziger
und Albert nahm die Fünfer,
sie mussten sofort wieder weg.

Und kamen dann zu einem,
der Pornofilme schaute,
Blum hat das Bein in Gips nach
einen Unfall mit der Kreidler,
der Manfred kam einmal,
er musste auf dem Balkon schlafen,
überdacht, in Brühl war alles Mist.

Sie zogen Herzogenried 
und irgendwie hatten sie
auch wieder Möbel,
gegenüber war der Knast,
wo Albert mal für einen Tag
die Geldstrafe abbezahlt.

Blum probierte Alkohol und LSD,
und hörte wieder auf,
der Fillinger nahm schon etwas früher,
probierte mal ein wenig Hasch,
das war nichts für die beiden.

Dann wurde alles für Maria
viel zu viel,

sie lernte in der Spedition
den Krüger kennen

und kam nach Käfertal, ins Haus
mit Kartons voll Zigaretten,
der Krüger schlug sie
unter Alkohol
und Albert mahnte ihn,
auch fuhr der mit dem Ford
von Blum,
wie Mutter, später vorbestraft,
dann jahrelang,
und auch die Schwester,
ohne Führerschein.

Nun auf in die Gartenstadt,
Mietwohnung, Erdgeschoss.

Blum war viel unterwegs,
auch manchmal in der Fabrik,
dann kam 6 Monat Schiff,
am Entlassungstag die Wasserbüffel,
dann irgendwann der neue Umzug

und Krüger wurde in der Stadt
in F2 über der Diskothek
der Wart, dort
wo der Albert auf dem gleichen Stock,
möblierte Wohnung hatte
und Maria
die Miete, die er stets bezahlte,
einfach unterschlug.
Der Vermieter schrie dann auf der
Strasse von Betrug und Albert fuhr
im kleinen Fiat weg.

Er zog dann um
mit Schüttelscheck
und dann noch einmal,
die Krüger ging nach Seckenheim,
Blum auf die Rheinau
und hatte alles satt.

1970
seine Mutter klagte,
und Albert wollte helfen,
überall hatten sie,
um die Ecke Lenaustrasse,
in den Läden Schulden.
Albert und auch die Schwester,
mussten oft
mit Zettel in Geschäfte
und er bekam nichts mehr.
Er schämte sich und

da ging er in die Stadt,
da, wo heut das Bauhaus 
gegenüber steht
und wies die Autos
auf dem Parkplatz ein,

kurbelte die Scheibe hoch
und wartete gespannt.
Amis waren sehr gefragt,
da gab es immer fast ne halbe Mark,
bald waren zu viel Buben da,
und man musste erst mal ringen.

Und abends kaufte Albert Blum
beim Ott ne Frikadelle,
dann Brot und Margarine und 
beim Metzger dann Geld,
für die Wurst und Schulden ein.

1982
Ein Schuss, 
mit Harald unserm Dicken,
aus dem Auto raus,
über 1oo große Schritte weit,
das war es für den Hahn gewesen.
Mit dem Zielrohr
in den Kopf und
gleich geschnappt, schnell schön bedeckt,
in den Kofferraum zum Hasen dann gelegt
und er als Braten und mit Knödel,
dann mit Familie
hat ganz gut geschmeckt.
Es war die Jagerzeit in Altrips Wäldern,
auf den Feldern und wie kurz vor der
Bundeswehr, im Geisterdorf, 
auch aus dem Fenster,
Pistole und Gewehr,
mit Bullterrier.

schlafender Bulli
schlafender Bulli

1982.
Im Garten:

Blum kam alleine und im neuen Wagen,
gerade ein Coup hat gut geklappt,
es waren Tausender und nicht gerade,
als er den Mastino

zu füttern hat.
Er ging durchs Tor, was der 
Karl- Heinz mit Freunden einst gebaut,
der hat Blum auch zum Schafskopfspiel
gebracht und sie haben wenig auch gelacht,
der war berufslos, mal auch Soldat 
und vorbestraft 

Steckbrief. aus 2003. Schattenreichbekannter
Steckbrief. aus 2003. Schattenreichbekannter

durch lauter Schlägerei mit seinem Freund,
dem Birwel, der Blum vorm Haus des Karl
zu Anfang mal ne Ohrwatsch gab
und der Birwel ihn später auf dem Platz 
zur Familie und zum Fleische eingeladen, 
und Blum genau wie
Birwel eines Tags im Anzug kam, worüber
Karl dann lachte,
und der Karl
auch in Ulm, dort Freigang Mann,
hat den großen Schäferhund gehabt
und dann ne Bullihündin noch dazu gekauft,
konnte seinem
Vater und der Mutter, die getrennt
nie verzeihen
und hat mehrere Komplexe auch gehabt
und dem Blum Zahnprothese Front gezeigt
auch seine asozialen Tätowier
vom ersten Geld gleich übermalen lies,
und spät erst auch den Führerschein,
und hat den Nachttisch zamme ghaun
und irgendwann mit der neuen Frau
die eine Tochter die Ballet, hat er
auch mit Hasch angefangen und wollt den
Blum öfter beim Besuch 
mit einem nassen Handtuch hauen,
war auch stolz, 
das er mit der Gürtelschließe
ein kleines Messer hat im Knastbesuch dabei,
und später hätte der Langlotz eine Kneip
gehabt, wie Blum mal irgendwann
in der Puffkneipe hat gehört 
und der wäre eine arge und auch linke Sau,
das Holz dazu war in der Nacht geklaut.

Sie hatten Schweine, Hühner, Hasen, Enten,
vieles bestellt und nicht bezahlt,
auch ein geklautes Wildschwein,
das geschossene Spatzen fraß,
und der Hund ward freudig, aufmerksam, 
auch etwas älter,
in einem Zwinger ganz allein. 

Daneben war sein blinder Bruder,
mit einer Hündin früher, Bein.

Sie hatten ihn gefunden 
und er passte,
als er im Garten und Zuhause,
der wollte nie mehr einsam sein.

Blum sah ihn an und fragte ihn,
wirst du dich wehren oder nicht,
wirst du mich beißen und dann fressen,
wenn ich Verlierer bin und
zu dieser Zeit beschloss der Blum,
seine Mutter nun zu töten.

Er nahm ihn in den Griff, reizte ihn
und auch die Furcht,
als der Hund ihm an die Gurgel ging.
Er hatte ihn, doch der Hund war stärker,
biss nicht zu, als er zu Boden fiel,
es gab einen Ringkampf unter Ringern
und Blum war froh, 
als er unverletzt nach Hause ging.


Entwicklung des Albert Blum 
in 36 Stationen.
===============
o1. Mutter Marianne Küger geb. Zellner.
o2. Friedhofsleben.
o3. Rampe.
o4. Mannheimer Mönche am Rhein.
o5. Zauberteiche.
o6. Witz.
o7. Schwäbisch-Haller Aufschluss. 
o8. Rutengang der müpfigen Drei.
o9. 11 Uhr 25 Millstatter Jause. 
10. Gedankenspiel.

12. Helfer.
13. Überfall als Los Rätsler im Lilientorf.
14. Als Hörer im Lesekreis Toner.

Teil 2

16. Bruchsaler Maler.
17. Zufälliges am Brücklein Zisig.
18. Hybris.
19. Schlechtigkeiten.
20. Im Zwischenlicht als Nachtschatten
21. und mit Schnappreflexen aus der Laube Chiemse.
22. Eine Krähe.
23. Aiishi Aikido.
24. Otto Glasig. Wurster aus dem Almenhof.
25. Der Hatz- Raufer Verband. Gewichthebergruppe.
26. Fischgruppe.
27. Sattelgeschichte.

Teil 3.

29. Zigli Kaltha aus Rink.
30. Auflösung der Gartengemeinschaft.
31. Der Kannibale.

33. Einsatzgruppe Hagen auf Rotte Rote Gmünder. 
34. Auf der Kutzerweiher Zuckerspur. 
35. Als japanischer Fuß in der Kölner Woche.
36. Optik Käpernick. Der erste Auftrag.
======================================
o1. 
Mutter Marianne Krüger geb. Zellner. 

1957
am selben Tag 
wie in Monaco,
in Germersheim
als Wassermann geboren,
kam gleich wegen Asthma 
zur Kur, war geheilt und 
sie zogen um nach Mannheim,
die Tatjana, Schwester, war
zwei Jahre jünger,
die Ältere Adrienne ist
schon gestorben.

Albert klein und fein, 
sollte Mutter- die Kontoristin
und in Ihrem Leben viele
Stellen hat, auch ganz verschiedene,

Blum sollt sie ewig lieben,
es muss für immer sein,
egal was auch passiert.
Blum gab mit sechs sein Ehrenwort daheim.

Hohe Treppen steile Stiege, 
ganz oben unterm Dach, alte Räume
Waschküch mit Toilette nur,
wo er das Etui mit Nadeln fand
und sich die Spritze in den Hintern,
auch als Kaninchen gab

und er durfte auf den Strassen 
und im Hafen spielen, 
lief schon in die Stadt und fiel, 
am Wasserturm ins Nass,
und zuhause gab es lang,
nur Schläge.
Auch lacht der Albert nie.

Vom kleinen Heinz, 
verwachsner Buckel wie ein Zwerg,
der machte einmal Bratkartoffel
und er sah ihm zu 
in Otterstadt, beim fischen,
wo seine Schwester sich vor
den Würmern ekelte und einen
Abhang runter lief, ins Wasser fiel.

Heinrich war im Strebelwerk 
ein Kupferdieb,
wovon sie einmal 
in Jugoslawien Camping Urlaub machten
und Blum allein in die Umgebung ging.
Da fand er eine Schlangenhaut und hatte
Angst vor einem unbekannten Tier,
auch trat er auf einen Seeigel und
paddelte auf´s riesige Meer, der
Heinrich brachte davon mit in
einer Streichholzschachtel, einen
kleinen Krabben;
und
Heinz holte weit mim Gürtel aus. 
Unser Albert weinte und
er wünschte Mutter sollte ihn, 
statt des Heinz doch schlagen. 
Überhaupt, sie stand dabei, 
wann wird sie dazu etwas sagen.
Nie hört er, hab dich lieb
und wer sein Vater war,
auch musste er auf Erbsen knien
und er wünschte, 
war einmal stark erregt dabei. 

Es war keine schöne Zeit,
aber in der Schule war er gut
und von Fräulein Breithaupt bekam
der Blum, für den Fleiß als Kärtchen.
Auch paust er aus dem Comic 
Szenerien, malt sie bunt
und Fr. Breithaupt hängte sie
dann an die Wand.
Nach dem Heim, wo seine Mutter 
sich beim Waschen zeigte,
paust er aus dem Neckermann die
bunten Weiber, dann in Ruhe
und irgendwie kam er immer,
auch spielte er allein mit seinen
vielen Auto.

Güterhallenstrass, 
dort war Sorge,
nie geborgen und ein massiver
Traum, der quälte ihn. 

Sie zogen um, raus aus dem Hafen, 
in die Riedfeldstrass hinein,
die hatten da ein Taxi.
Erdgeschoss und neue Schule
zum Lehrer Reddemann,
der nicht nur ihn
geschlagen, auch den
Maze, einen Ringerfreund
bei dem sein Griff, der Kopf
im Sand war auf einmal Todesangst,
mit nutzlos Wehr,
mit später Jugendknast und
der schon früh ein Mädel hatte.

Und der Heinrich wurde krank, 
hat sein Messer dann gezogen,
wollt das Pack speziell den Blum
in der Wohnung nur noch töten. 
Albert lief sehr lang, 
auch im Sprung durchs Fenster,
in den Hof über die Teppichstang
und im Sprint in Unterhose, 
schnell zur Polizei,
die dann den Buckel holten.
Und manche Nacht war Ruh, 
bis hin
zum frühen Morgen. 
Manchmal blieb der Blum auch 
nächtelang,
von Zuhause weg und
kam im Moll- Gymnasium nicht mehr mit,
musste runter und wieder zu
Reddemann zurück. Er schwänzte,
bis die Polizei erschien.

Maria sprach darüber nie ein Wort, 
sie trennte sich vom Buckel, der
nun starb,
und steckte dann, 
klein Albert weiter weg, nach 
Seckach, Klinge, großes Heim

 

Schlafraum Buben 1968
Schlafraum Buben 1968

durchs Amt gebracht, 
schon in Aikidowacht.
Bis sie wieder fand,
den nächsten Mann und bei der
Heimfahrt lies sie ihn den
Käfer lenken. Papa
wollte ebenfalls sofort
und war beleidigt Leberwurst.

Alfred, Trinker, Trucker und langweilig 
wurd dann in der Lenaustrass
mit der Zeit zuviel, 
nun ohne Lappen
und war dann wieder weg. 

Albert wurde immer älter 
quälte in der Schul einmal
den Dieter R. wegen eines Kaugummi,
das unterm Tisch, dem Volker gab er
die Bedrohung beim Handball zurück,
weswegen er nicht aufgestellt. 
Er log, betrog und klaute 
und Lehrer Sauer schlug,
auf Marias Wunsch 
doppelt, einfach, kurz und streng,
bis hin zum RAF Alarm

Ausmusterungsbescheid 1978
Ausmusterungsbescheid 1978

und später, dann mit Christian Klar
den er im Hofe immer sah auch mal
mit Elektronen und dann beim Konzert
auf der langen Bank.
Blum sah aufs ganze Land.

Er frug sich, ob er nicht besser,
nach der Entlassung, sofort
gleich hinter Brusels Mauer,
ins Krankenhaus sich legt.
=========================
o2.
1996.
Friedhofsleben.

Heut war Blum im Gericht sich wehren, 
als er danach, noch mit dem Moped fuhr, 

zum letzten Mal den Watz
auf seiner Harley,
der ihn 1982 hat elend reingelegt
und er erinnert sich,
der Obelix, sein großer Bruder, 
den er mal genau so, und Blum,
die nahmen früher,
aus der Kass,
das Ersparte von seinem
kleinen Bruder Watz.
Als er zum letzten Mal, 
den Hartmut lebend sah,
Blum am Fenster und der Watz
dreht sich auf der Harley
und sah zu Albert rauf.

Watz, der saß in Freiburg ein,
kam zu Besuch ins Landes,
seine Mutter wollt ihn sehn.
Blum schenkte ihm den 
Sportler Ordner,
den er lange Jahr gefügt
und den er haben wollte.
Im nächsten Jahr erzählte er,
das er ihn weggeworfen
oder hat verschenkt,

an diesem Tag 
da sagte er,
Blum wär 
einer seiner letzten Freund
und machte sich vorher warm dabei.

Blum fuhr einfach geradeaus, 
kam irgendwann, 
dann noch am Friedhof Neckarau entlang,
wo der Watz begraben war, 
im Knast, so hörte er, 
im Ausland schlimm gestorben,
dann überführt und aufgebahrt,
es waren tausend Leute da.
Blum blieb nicht bis zum Ende,


und ging hinein,
schlenderte die Gräber lang und las 
die Namen, als weiter vorn, fast 
ganz versteckt, ne attraktive Dame 
stand, in kurzem Rock, kariert, 
braungebrannt und in hohen Schuhen ,
in einer Bluse blanker, kleiner Busen, 
gerade auch in seinem Alter, 
nach ihm winkend und als er dort, 
fragt sie, ob er einen Schnaps dabei,
oder wenigstens eine Zigarette hätte.
Ihr wäre so heiß, sie hat deswegen, 
unterm Rock, auch gar nichts an, 
den hielt sie hoch. 
Blum lobte ihren Wuchs, die
schönen Beine und schaute um, 
sie waren ganz allein. 
Da frug er sie nett, 
warum sie hier und nicht wo anders, 
fast am sterben und
ohne Schnaps und Zigarette sei. 

Da sie, hier läge ihr Freund, 
der vor einem Jahr an Graubrot 
arg grauselig, langsam gar erstickt, 
und sie trug ihm auf, ihr dicht zu folgen, 
und führte an der Hand geschickt, entlang 
der Gräber, an eine hinterm Busch 
versteckte Linde dann, 
worauf sie in die Hocke ging,
und die letzte Kohle nahm.
=================
o3.
Rampe.

Wieder in der Zelle nahm Blum sich
noch mal die Zeitung Basels End,
und war auch recht 
erholt, trotz seiner wehen Hand,
und überflog, was er schon wusste, 
stockte dann, es stand: 
Es wäre an einem Ententeich privat, 
ein Plätzchen, gut geschützt, 
ein Bänklein zu vermieten. 
Er rief dort an und 
es meldete sich, eine 
Gutfleisch- Musel,
Schafspferchweg zur 16, mit 
Hallo und guten Tag. 
Er sagte offen, was ihn trieb 
zum Telefon, und ob das Plätzchen, 
noch wäre zu vermieten, 
dass sie da inseriert. 
Sie sagte ja. 

Wie er denn wäre, 
dieser Platz privater Ententeich? 

Die Dame, das er wäre wunderschön 
und nicht so klein, 
eine Idylle für die Seele. 
Schon etwas größer und
mit Grütze, 
Binsen, Moos und bei den Flechten, 
grüne Gräser, 
Seerosen und ein Frosch darin. 
Mit kleinen Bäumen schön umhegt, 
auch Oleander, Rosen und noch 
Bambus, mit kleinen Unterständen, 
und hinter dichten Hecken,
kostbare Statuetten, die ihr Mann
ein Jäger, mal gestellt. 

Er dürft als Mieter überall, 
wenn er sich´s leisten könne, 
auch alles sehn. 

Blum wollte dies und bat sie nett, 
wenn sie ihm doch erzählen würd, 
wie viele Entlein darin gründeln, 
an ihrem Eigentum, die Heimat hätt. 

Darauf die furchtbar, nette Dame, 
fast in seinem Alter. 
An diesem Weiher kann ihr Erpel, 
mit fünf Enten, 
nach seinem Geschmack dort gründeln, 
und aus vollen Zügen, leben.
Die alle aus dem letzten Jahr, 
noch Gössel hätten und 
als uralt, stabil verändert Rasse, 
die nicht nur schmeckt,
sondern, die nun die Küken 
länger führen und auch vieles 
anderst lernen würden. 

Warum, so seine Frage, darauf die Dame, 
sie würden selber klonen, er solle nur
nichts verraten, es hätt vor sieben Jahren, 
zum ersten Mal geglückt, und 
am Braten, würde man gar nichts sehn. 

Warum die denn so lange führen,
das wär doch sicherlich 
fast ein Defekt,
so seine bange Frage. 
Als Antwort gab sie zu verstehn, 
die Enten wären nun 
viel größer und auch um vieles schwerer,
das Ziel, ein halber Zentner, 
auch um die Nachbarn 
zu ernähren.

Malersplitter:
Nein, ich habe keine Angst,
schreiben Sie bitte auf die Rückseite Rampe.
===========================================
o4. 
1974.
Mannheimer Mönche am Rhein.

Es ist schon lange her, 
als Albert, Manfred 
und der Roland, 
dabei auch Eise 
und der Jürgen war,
in der Stadt, am Straßenrand 
den Tag besprachen,
als langsam da kam angefahren, 
ein Mann.

Was sie so machten, 
und in längerem Gespräche dann,
warum es niemand wagt, 
ihn anzuspeien.

Da lachten sie und spuckten ihn, 
der daraufhin sie fragte, 
ob es nicht ein bessres Plätzchen 
gäbe,
dort könnte man ihn noch bepissen
und so fuhren sie, mit seinem Wagen, 
flugs an den Fluss in Feudenheim,
und kauften Bier und Limonade. 

Rocker Roland, 
wie immer ganz in schwarz, 
der sollts als erster machen, 
von solchen neuen Sachen. 

Auch Albert spuckte, wobei der 
Fremde manchmal zuckte, 
sein Stöhnen kam und ging,
am Boden unter aller Strahl,
da kam es ihm.

Er tropfte, hüstelte und war benommen,
als Blum im Auto dann noch spie, 
sie stiegen aus, da brach der Stolz,
wieder aus dem Fremden aus, 
und Albert hörte auf, 
nicht ohne letztes Mal. 
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o5.
Zauberteich. 

 

Wiese, Blumen, Tiere, Bäume drei,
kleine Tränke, Vogelhaus, groß Gehölz
und eine Schal, benetzt mit Tau.
Muscheln 
und versteckte Perlen.
Stücker Glück,
und findet auch,
Mutterboden, Berge Sand 
und Wege drin,
Mückenflug und Sonne, 
jede Eck lädt zum Verweilen.

Ein Fleck Sekundenstrahl und Hummelton,
die wilde Welt, 
ein Kosmos, auch am Zaun entlang. 

Heckenleben, Himmelszelt,
ein frischer Wind durchzieht,
durchdringt und weht aus allen Seiten.

Kompostwesen, frisches Gras und Kräuter,
doch gegrenzt und separiert,
schön im Schwung getragen.
Einer hat aus Steinen kleinen Wall gebaut,
ein anderer auch mit Holz gezimmert,
am Wagen Lageplan mit Namen drauf, 
manch Handgerät und rechts ne Stell für Feuer.
Wasserspeicher, Jägerstand,
ein lichter Platz zum sitzen und
mittendurch ein Pfad ins irgendwann,
finden kann man und entdecken,
grün Natur, Kultur
die fest gedeihen möchte,
man sieht nur leis den Gärtner.

Blum hatt mit seiner Petra 
ein Bier getrunken,
ist dann durch die Beete übers Leben,
die voller Kraft und Freude,
mit Liebe angelegt, und
alles schön gewachsen, ein
mancher Stamm Gemüse trägt.
Das Feld, auch wie
mit kleinen Gräbern ohne Leichen,
ein umhegt Idyll und 

er sah wieder zu den Menschen hin,
im Gelände Waldhofstrass, 
an der Straßenbahn in West.

Wiesloch.
Hinter der Mauer
vor dem 
Hause Arbeitstherapie
wurd einst angelegt
und gegraben Loch
wo enstand
ein kleiner Teich,
auch
mit kleinen Barschen und 
mit anderen Fischen drin
und 
am Rande wo das Ufer
wuchsen verschiedene
auch grüne
Pflanzen drum,
oberhalb standen fest gefügt
die Bänke,
wo der Albert immer fand,
manch Moment Erholung
und von kleinem Glück,
es waren immer auch
Insekten, kleine Tiere da.
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o6.
Witz:
Zwei Juden 1939 in Buenos Aires.
Einer fragt, wo ist den Pfeffer,
ich hab ihn schon lange nicht mehr
gesehen?
Der wär ein Abenteurer und wieder
nach Deutschland zurück.

Zahn um Zahn
mancher auch mit Spritz
lies sich der Blum 
auch von verschiedenen Dentist
auch gerad zu unmöglicher Zeit
wo es dringlich wurd
in all den Jahren ziehen, 
weil er die Spritze hasst,
er lernt die Zahnbürst und das
Taschentuch erst im Gefängnis,
wuchs ohne auf,
wegen seiner dann lockeren Zähn,
die nicht mehr zu gebrauchen 
auch immer wieder gern auch zum Studier
und auch zur Freude aller grad wie einst
einmal, als wenn es Goldzähn wärn,
ohne Betäubung ziehn,
vielleicht könnt Blum ein Bild verkaufen,
ein Sammler aus der Mittelstrass
ein Fachmann ist und 
einmal zu enttäuscht vom Sein
besoffen vorher und Blum hatte auch 
nen tiefen Knurr, er noch
im Jenseits war, zog er
selbst mit seinen Fingern 
auf dem Heimweg
einen Gesunden aus
dem Bett und warf den
einfach weg.

Witzlig.
Unser Dicker auch der Heinz mit Frau und Blum
wollten mal wieder was für Bildung tun und
fuhren eines schönen Tags nach München
ins Deutsch Museum,
über Dachau ins ehemals KZ.
Blum war schon von der Fahrt beeindruckt
und als er durch das Tor die große Fläche sah,
in der Baracke viele Spuren, auch die Pritschen und das
Holz verbaut, er meint auch in der Erinnerung,
er hätte Graffiti erlebt.

Der weite Platz umzäunt mit Turm zur Wacht
hinten linker Hand zum Ofen hin, wo Blum sich
sehr gefreut weil am Leben, er sich reingelegt, 
es wurd ein schnelles Foto gleich gemacht.

Die Dokumentation war fertig und im 
Nachspan sah man unsern Dicken auf der
Leinwand mit
Heil Hitler noch als Schattenmann,
hat heut sein Hakenkreuz eintätowiert.
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o7.
Schwäbisch-Haller Aufschluss. 

Schon im Arrest in Hose,
wo er eingenäht mit Zigaretten kam
und sie wollt verstecken in den
Margarineschachteln, die gleich raus getragen,
was er als Schicksalsschlag ertrug, dachte Blum 
gleich nach, die Zeit wurd lang und war zu kurz,
er 16 Jahr und hatte noch die
Bundeswehr.

Dann 6 Monat ab nach Adelsheim aufs Schiff, 
er sah im Gras die Mäuseweg und die jungen
Männer
er bat noch
ihn zu lassen, doch er musst nach Crailsheim gehen
und angekommen, der Bimbo 1 war dort und wo
die Frau vom Chef gekocht und es auch lecker war.
Zu kleiner Sporthof, noch nichts für Blum, 
und verdecktes
Fenster, wo er mal zwei Mädchen auf der Strasse
sprechen hörte und die Glocke von der Kirch.
Blums Mutter kam dort zu Besuch 
und übergab privat
auch kleine Kohle, dann 
sollt Blum in die Putenschlachterei sich zeigen,
was Albert einerseits auch zur egal, aber er nicht
ganz als Masochist veranlagt war, 
dann noch ins Sägewerk mit Most, den er nicht
mocht, dann auf nach Schwäbisch Hall zurück.

Dort hörte er die viel und laut Geschichten und 
sah auch Kameraden, den Bruder Ruda 
der heut schlimmes Rheuma und den
Bomber, und einen der den Finger in der
Stanzerei verlor,
ein Anderer das ganze Glas voll Kaffee stürzte,
er wollte Ruhe finden und des Nachts wurd`s
in der Zell auch heimelig, das Schattengitter
und die Wände, unter anderem auch Konsalik sprach.
Dann nahm er zu Mittag einem ab das Schnitzel,
drohte noch, dann Isolation und an diesem Tag nahmen sie dem Blum zwei
Torten weg, die bezahlt dann kam der Albert in den Bunker,
las dort die Katholisch Bibel bis nach hinten,
Gedrehte gabs unter der Tür nach drinnen.

Dann ins Revier mit Zeit und fester Nahrung,
gut gekaut und im Krankenhaus noch am 
Kahnbein operiert, sich geschämt und wieder
abgeholt, er ganz allein zum Nachdenk kam,
die Bundeswehr war grad vorbei, und für die
Fresserei noch mal 6 Monat, einerlei,
zum Urteil kam er mit dem Zeugen im blauen
Benz, geteilt mit Mutter, 
noch immer ohne Führerschein.

Der Tag der Entlassung kam überraschend 
und die vergangne Zeit
wurd auch von Albert genau betracht, 
es wurde auch vor Scham kurz zornig und
beim Metzger kaufte seine Mutter noch eine
dicke Wurst.

Der Krug wird voll bis das er bricht, 
es musste nur
für eine Umkehr reichen, und mit 6 Anklag vor
Gericht mit Lüg auch wegen Gerhard Geuder, wo er
die kaputt Maschin dann seinem Schwager schenkte, 
und wo der Richter, 
dem er voll Freud als Maler hatt unterricht, 
der damals ganz genau auch nachgefragt,
gab es Wiedereinsetz und auf die massive Lüg 
schon 
bei Herrn Derst einst ausgedacht und der befragt,
er würde in Heidelberg dann Vater,
nun 20 Monat auf Bewährung, die er schon Mal hatt,
und sah aus dem Auto noch den Schöffen,
1 Anklag war als trucker mit Unterschlagung Zigaretten,
nicht bewiesen und fuhr nach Hause ohne Führerschein.

In Karlsruh Riefstahlstrass im Jahre 82
Mutter schmuggelte Kassiber und
in Mannheim 
vor der Kammer schwieg, er gab sein Wort,
er hört den Staatsanwalt, den späteren Direktor
über den Verbrecher sprechen, 
wollte wieder weg, hatte aber vorgesorgt und
einen Brief, den Tresor und die
KZ Literatur liegen lassen,
und den Ständer ohne Gewehre, 

er wollt sich dort dann in Haft
heilen grade noch.
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o8. 
1982.
Rutengang der müpfigen Drei.

Elvira, Hera und die Gabi,
waren leichte Mädchen
im Bordell,
das Blum vom Platsch empfohlen,
und wo er einmal Watz einlud.
Sudfass

 

hieß die Templerie,
wo Blum sich einquartierte,
mit Geld und Hunger 
war er schon gekommen,
als er sich entschied, 
Programm zu buchen, 
so wie immer.
Gabi war die etwas geile,
Hera war die Elegante und 
die Elvira eine Schlampe.

Wer will was trinken,
dann vergessen,
wie viel Schlechtes hat die Welt.
Wer was rauchen, wer was essen,
wer hat Fragen, wer was im Sinn.

Wer will dienen, möchte klagen,
wer sich beschweren über ihn,
weil Albert Blum ohne zu fragen,
feste an die Möpse ging.
Wie sie guckten, wie sie lachten,
wie sie an die Knete dachten,
wie sie ihre Masken hielten,
wie sie fast in Ohnmacht fielen,
als der Albert rüde wurd,
und der Hera seinen Gert androht.
Werd nicht albern, Albert, rief sie
und die Gabi lacht dazu,
Elvira war schon auf den Knien,
Blum soll abgefüllt, 
schnell mit nach oben gehn.

Und es ging rauf aufs Zimmer,
der Albert kannt es schon,
wie immer mit verschiednen Weibern,
die tropften nach gewisser Zeit.

Es wurd gefingert, untersucht und
abgehört, es wurde nachgefragt
und gab zu hören, sie mussten schreiben,
was er sagt, bis sie um Einsicht baten.
Auf kleinen Raten gab es Frust,
sie mussten immer wilder werden
und keine hatte richtig Lust.

Ein Geldschein, Sekt und gute Laune,
weil in der Zwischenzeit diktiert,
obszöne Texte vorgelesen, diskutiert,
und alle riefen, Albert komm, hol ihn raus
und knie dich nieder, du wirst belohnt
da hat die Gabi sich schons Sperma gholt.
Nun sollte Hera sich was zeigen,
und auf dem Gang den Arsch hergeigen.
Sie lief und lief und wackelte,
als Albert Blum nicht lange fackelte.
Er sollte sie im Stehen nehmen,
sie wollte nicht, er solle flehen,
noch was legen und dann gehen.
Blum wurde leise, seine Gier war grad geweckt,
sie sollen ihm die Fotzen zeigen und
wer Haare hat, der müsse gehen.
Elvira schluchzte, wurd ganz bitter,
das viele Geld, es kommt nicht wieder,
wer rasiert mich auf die Schnelle,
Albert, du sollst leiden, du musst mir 
jetzt die Haare schneiden. 
Blum ging dran
und schnitt Fasson, alle lachten außer Geli,
die rein kam und den Wodka brachte,
sich dazu saß und viel lachte, darauf Hera
sich den Slip nass machte, Blum befahl
und Gabi leckte, Elvira sich die Schnecke rieb,
und der Albert Todestrieb,
sich den Penis wichste, stellt sich vor,
wie er die Mutter liebt, es war zum Kotzen heute.
Wer will noch einen Tausender, wer will sich
was verdienen,
wer schminkt sich wie die Tante Erika,
die über der S-Kurv hat gewohnt und
der der Rock hoch rutschte. 
Wer kreischt die Gegend zam,
wer heult nach jeder Watsch, die, die sich jetzert
geil und zeigt, die bleibt, die anderen solln gehen.
Ein Rutengang, der noch geraume Zeit,
in Albert Blums Gedächtnis weilt.
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o9. 
11 Uhr 25 
Millstatter Jause. 

Zeltlager, Falken am See,
da sah er sie,
auf seinem Platz, sie war
aus Wien und
Albert Blum ging wie in Trance,
zum Mittag hin,
zu ihrem Zelt.
Sie stand auf und kam zu ihm,
sie lernten viel, 
ihre Mutter nahm sie dann,
ihm wieder weg.
Im Auto fuhren sie zurück,
Blum stieg aus 
und wollt sein Glück.
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10.
1982
Haft-
Gedanken:

Gänse Gänse Gänsewicht,
krudes Leben, vergiss Dein nicht.
Geh hin, auch so, als wär dein Name
Reichsknecht, Lob durch Ehr, in 
Tradition, Pflicht bei Fuß, ohne Gewähr. 
Ein ewiger Leib der Habe. 

Deutschlandkrieger
Deutschlandkrieger

Des Landes Glück, ererbtes 
Gut 
der Väter und der Mütter. 
Ein Schuft, der dieses möglich
im ohne Halt und sich 
dabei im Recht noch, seiner dünkt 
und ohne Sorgfalt stückt. 

Der Kanzels Sorg im Morgen 
und im Weit darüber liegt. 
Blum denkt, das aus der Kraft 
in Jesus, als ein Fundament der Erde, 
alles bürgt und hängt 
und die Milde, Güte und Verzeih 
übers Sucht ins Komma fließt. 
Weil der Druck von vieles müssen, 
ins Morgen dadurch überpresst. 
Ein Rahmen 
Angst mit Sorgen 
der ganz ohne Antwort lässt. 

1987.
Gedankenspiel

Wird sie flüchten, will sie Liebe,
hinterher, nicht Blick zurück. 
Blum möcht sie hetzen, 
will sie kriegen, 
schleicht er sich an von vorn,
oder besser über quer?
Geländeplan, rechts eine Wand
und dichte Hecke, krummes Horn, ein
roter Sand, dort könnt er sie treiben.
Rüber auf den Busch und wenn sie schreit
im neuen Rock und 
auf ihren hohen Hacken fällt, 
mit der Luftdruck sooft auf den Arsch, 
bis sie weiter flieht, sie hat, 
für das sie noch ums Leben rennt.

Wird der Himmel stoppen, wird er gnädig
sein, er will ja nur den Rock zerreißen,
sie am End im Halter barfuss sehn, 
will ihr vorher in die Nippel zwicken 
und an ihrem Ohre ziehn,
würd sie gerne wieder küssen, doch das versagt 
er sich. Er wird sie immer wieder jagen, 
bis sie zusammenbricht, ihr eine letzte 
Chance bieten, bis sie nicht mehr weiß, 
wie sie einst, sie ihre Mutter und ihr 
Vater rief. 
Er will sich nur noch an ihrer kleinen Panik 
weiden und liegt im Grase auf dem Bauch. 

Sie wird gerad ins Gatter nun 
getrieben, als gebuchte Grasjagd 
und das Fräulein läuft.

1980.
Fantasie
Befragung der Mechthild Ranzer.

Wo wohnen sie, wie ist ihr Name, leiden Sie
oder bist du wild, 
warum sie hier sind, wird Roh Blum sie jetzt
befragen, warum so schamlos, liebes Kind.
Mechthild Ranzer, fest gebunden und mit
neuen Striemen auf dem Arsch, stöhnt laut auf
bei der Befragung, und wird geschunden, 
bis der Vorgang höret auf.
Wie war dein Leben, deine Lieben, deine Sehnsucht,
deine Gier, wie arg die Geilheit deiner Fotze, 
wer war der Schwanz, der dich zum ersten Mal verführt.
Wie war dein Lachen, wie dein Weinen, wo warst
die letzte Woch, sie wird an den Haaren leicht
gezogen und am Kitzler fest gewichst. 
Sie muss auf alles Antwort geben, 
bis sie am Ende nur noch schwitzt
und sie wird noch flehen.

2005.
Infini Castrati.
Einst blumiges Gedankenspiel
ein Veroneser Tag, 

nicht ausgeführt, 
in der Zeichnung festgehalten

Veroneser Tag
Veroneser Tag

und verschenkt.
==============
12.
Helfer.

Stellvertetend für alle Männer und Frauen
die Albert Blum mit Rat und Tat geholfen
haben,
möchte sich der Autor besonders bei 
Herrn Derst,
Bewährungshelfer i.R.
bedanken.
========
13. 
1976.
Überfall als Los Rätsler im Lilientorf.

Hoch am Himmel stand die Sonne, als
er mit der Suzi durch die Gegend fuhr,
Gänge rauf und runter nur.
Gartenstadt, dann auf den Waldhof,
wieder zurück, dann grade aus,
Feudenheim, der Blick blieb hängen,
immer noch das gleiche, 
ein altes rotes Haus.
Weiter, weiter, nur nicht halten,
Sprit war drin, die Taschen leer,
eventuell kommt eine Chance,
dachte Blum und fuhr umher.

So ging die Fahrt bis in die 
Untermühlaustraß, Stebelwerk,
als er rechts eine Bewegung sah,
bemerkte grad noch 
wie ein Penner mit ner Tasche,
um die Eck verschwunden war.
Blum hielt an und fuhr zurück,
stellt die Suzi hin und lief
ein kurzes Stück, 
kam am Lilientorfe an,
und sah, 
wie der Penner mit drei andern,
im Kreise auf dem Boden saß.

Sie tranken Bier inmitten lauter
leerer Flaschen, hinten links
unter einem kleinen Dach,
stand eines Mannes volle Taschen.

Sie sollen aufstehn und das schnell,
drohend kam es über seine Lippen,
und was da noch in ihren Taschen sei,
hopp hopp hopp, sonst wird es grell.

Albert Blum griff sich die schwere Tüte,
die, die am nächsten war, sah hinein
und dachte,
meine Güte, 
alles Kupfer und noch Messing
und das ist wahr.
Jetzt noch Taschenpfändung,
aber schnell,
an die Wand mit euch, ihr Raben,
und wehe dir, du machst nicht mit,
alles was zusammen tragen,
nimmt Blum von hier nach dort sich mit. 
Es war ein Zehner aus den Taschen,
und das Kupfer und das Messing, 
wie pures Gold da lag,
dann noch eine Tasche voll mit Flaschen.
Sie regten sich und wollten was,
doch Blum mit scharfer Stimme, 
rief sie zur Ordnung, 
machet hinne
und sie gaben, was sie hatten
waren Beute, nahmen´s hin.
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15.
Als Hörer im Lesekreis Toner. 

1977
In Schwäbisch Hall auf der
Isolation Revier, war der
Schänzer
Ralf, der Bomber früher,
den sah er in Mannheim wieder,
heut sitzt er ein Lebenslänglich
ab, und früher hatten er und Männl
noch keine 14,
Blum und Manfred offenes Auto
von nem Metzger
um Musikkassetten auf geknackt,
und Blum und Bomber dann alleine
einen ganzen Sack mit Zigaretten
aus der Stadt zum Heinz, sein Bruder
bei der Bundeswehr, gebracht.

1982.
Blum wohnte Karlsruherstrass
im Erdgeschoß dann mit
Führerschein,
ganz oben Werner L.
der später auch mit Bulli war,
der Karstädt Nachbar von Albert
Erdgeschoß auch immer Mädels
mit nach Hause brachte, 
und Blum eines Tags ein Mädel aus 
dem Heim, danach zu Werner L.
ganz nach oben schickte,
und Blum lernte eine kennen,
wo Werner L. auch hinterher.
Blum forderte und forderte
und die ließ sich dann,
und erzählte Werner L.
der dann mit einem Topf
so fest wie möglich
dem Albert schlug auf den Kopf,
und sprühte vorher Tränengas.
Blum klammerte und kam dann
irgendwie ins Treppenhaus,
wusch sich die Augen aus
und nahm einen Benzinkanister,
schlug damit die Türe ein,
alles sprang aus dem Fenster
und die Polizei kam.
Das Mädel sprach dann
war sehr fair,
wenn Blum bezahlt die Tür
würde nichts geschehen,
der Werner L. ist dann
nur noch mit dem Spaten in 
der Hand aus seinem Wagen 
rein
ins Haus, 
dem Albert wurde dann der
Werner L.
egal.

Rabenleben.
Mit unserm Dicken einst
wo Albert mit dem in seinem
grünen Opel unterwegs.
Sie hielten 
vor damals noch Stadt Wien
bis ein Betrunkener des Weges kam
und Blum den fragte, ob er wechseln könnt,
was der auch tuen wollt.
Blum sprach dann zu dem Dicken
fahr endlich los und sie teilten sich 
am Kurpfalzkreis das Geld.

Später dann auf dem Waldhof 
vor der Rheinau
unser Dicker und der Albert 
suchten eine Frau,
fanden in der Stadt 
auf dem wilden Strich
eine Junge, die gemeint, 
beide wären von der Sitte
und die mit sich reden lies,
der Dicke 
schon beim schnuppern ganz nervös,
Blum lies ihn als erster, 
das machte dem Albert nichts.

Der Karl, sein Freund am Steuer
und auch Blum schauten sich
bei einem 
Geflügelhof mit Rupfmaschine 
um,
der Albert nutzte die Gelegenheit
der Karl bis er gecheckt, 
stand dann Wache
und Blum stahl aus der Kass das Geld, 
nicht alles
und teilte im Auto 
dieses auf unter allen drei.

Karlsruherstrass mit unserm Dicken
der Albert wieder unterwegs,
sie wollten beide was zum ficken
und warteten bis unterwegs,
eine Ältere kam angetrunken
und stieg nach Palaver ein,
Albert mit ihr gleich nach hinten
und
unser Dicker fuhr sofort los,
dann zu Hause Alberts Bett
unter der Last zusammenbrach.

Unser Dicker schaute sich auch
den Albert mit dem Heinz einmal
auf Besuch
in der Haftanstalt genauer an,
nach Entlassung Albert dann,
den Dicken in der Mausefalle
der nur prahlte, den
und andere wie auch die Zigli
Kaltha, die einst in U-Haft
mit Andrea beide willenlos
hatten geschrieben,
er alle einsam wieder sah.

Karlsruhestrass kam eines Tags
ein Bekannter am Fenster,
wo Blum so stand, vorbei
und sprach, die oben aus dem zweiten
Stock fühlte sich gestört
und schüttete einen Eimer Wasser.
Blum machte ihm auf die Tür mit Drücker
und sagte ihm, das bei der Alten jetzt
im Sommer die Tür nur angelehnt,
worauf dann oben groß Geschrei, der
Blum rief weil´s wurd zu viel, 
die Polizei,
er dann den Bekannten in der JVA 
einst wiedersah.

1985:
Fleischfunde von verschiedenen 
Tieren im Theresienkrankenhaus.
Der Bekannte Uwe Z. erzählte
2001 im Gespräch, er wäre damals 
als Opfersack - Binder 
im Katzenkeller tätig gewesen.

Es gab den Herrn Sicherheitsbeamten M.
der dann nach Heidelberg einst ging,
der dem Blum einmal erzählte, das er
zu Haus am Samstag 
ganz Familie Schuhe putzt und 
sich dabei erholt,
der
ein Vorbild und erfahren war, 
auch
gewitzt und tolerant 
und fair, auch mit Jagdtrieb,
ein Unikat
der, wie Blum erfuhr, bei einem
Fluchtversuch im faulen Pelz
fast das Leben hat verlor, er
bekam den Schädel eingeschlagen,
kam aber durch, wie Blum gehört
und war dann auf der Kislau.

Irgendwann auf 2/2:
Der Uwe H. der mit seinem 
großen Bruder und die zur
selben Zeit 83 in Verhandlung
waren und die
einst große Banken 
machten, und der als Millionär
mit Porsche auch durch die USA,
hatt im Knast den Schreiner 
und heut in Hamburg lebt
wie Blum dann hörte,
las ein Buch, 
das vorherig mal der Albert hatte
und ihm empfahl

wo Blum sich zum Studium generale
Akupunktur 
die chinesischen Folterseiten riss,
hatte sofort Albert in Verdacht,
was Blum bestritt.

1994
In Wiesloch,
als der Albert anfing und
durchs Pokern seine Malerei
erst finanzieren wollt, saß
auch der Uwe B.
mit am Tisch,
der sich auch vorgedrängt und
wo Blum die argen Käsfüß hat und 
Uwe reizte, der hatte seine Freundin 
mit Paket gesprengt und sich zu Haus
in seinem Zimmer mit Alufolie abgeschirmt.
Er hätte ihm nicht nur wegen diesem Moment,
am allerliebsten in die Fresse fest geschlagen,
doch Albert zeigte ihm aus Kaugummi,
wie man eine kleine Plastik schafft,
die Uwe B. gemacht und aufgestellt.

Peter Sch. 
Bruchsal, Asperg, Wiesloch auch,
nicht geschafft und in Brusel auf der Zell
auch mal viel gelesen, hatts dann satt
weil nichts verstanden und nichts
hängen blieb, die Zelle
angemalt mit großen Sternen,
Mutter bracht ihm Haschisch rein und
trägt seit 30 Jahr die Zeitung aus
für ihn und seine
7 Gschwister, er das schwarze Schaf,
der große Bruder mit Fußballdauerkart,
er auch im Lotto mal nen Fünfer mit
die gereicht zum Arbeitslohn
für fast zwei Jahr,
und nen Beutel mit 6000 Mark, 
die er geteilt mit Mutter und mit Sohn,
gefunden hat, hatte
auch mal eine liebende Frau, die er ermordet
nach seinen Angab und wo er stolz,
das es nur als Totschlag mit 10 Jahr
bei Gericht dann, mit Endstraf war.

Kurt O.
Mannheim, klein im Wuchs mit Käsefüß,
Pornohändler im Verleih und Ordner
zamgefügt wollte immer Wiederaufnahm
haben, hat seine einst Oma für 30 Mark,
die sie ihm nicht mehr geben wollt,
mit dem Kissen dann erstickt,
bereute nicht. 

Blum las in der FAZ
erinnert sich
das ein Manne damals
mit Säure im Museum 
gegen Gemälde schütt,
und der 
an einem erheblich Furor damals litt,
dann jeden Tag in der Psychiatrie
ein Bild gemalt und auch geschnitzt,
was als Kunst gesehen wurd,
und dann verhältnismäßig abgekürzt,
er eines Tags in Freiheit kam.
Und dann an einem anderen Tag las Albert
wieder in der FAZ, das der in Holland
dann dasselbe wieder tat und jetzt in
den Niederlande in der Forensik malt.

1997
Auf der 16 lernt er kennen einen netten,
mit rotem Haar, der zum Mörder war 
geworden, weil sein Bruder eines Tags
und dauernd auch
erwähnte, das er und seine Frau
gern erben würden, und er stieß die alte
Dame wie gelenkt die
große Treppe runter, würgte sie
bis ein Auge war herausgetret und
die Frau ganz blau, grausam wurd getöt.

Dann fuhr er an den Baggersee und sprang
zur Reinigung hinein und schwamm,
er dann verhaft und zur Untersuch, er erzählte
Blum davon, und außerdem machte er nen
Fluchtversuch, 
zuerst mal über die erste Mauer
wollte vom Baum wie eine
Katze dann über die Außen Mauer 
und
hinterließ
noch am Beton fünf Fingerspur,
er abgerutscht und wieder eingefangen 
und
all die Bäume wurden gleich entfernt.

Er fragte vorher Albert, was er am besten 
könne, ob Albert einen Rat, den dieser hatt.
Er solle rein Gewissen machen und seine
Tat gestehen, dann hätte er die bessre Chance
Die Anstalt würd ihn außerdem
auch später dann vor Gott, er würde sehn.

Er bekam ein Lebenslang 
und wie Blum dann
über Libor H. dann hörte, 
aus dem Asperg später,
er war symphatisch
und wenn er´s durchhält
auf dem rechten Weg.

Vor Bedburg Hau
auf Transport der Blum
in einer Gemeinschaftszelle,
lernte einen 
auf Entzug dort kennen,
und der
nicht viel sprach,
der gab zum Aufbewahren
Albert eine Stange Tabak,
die 
Blum auch hätt gebrauchen 
könnt,
am nächsten Tag Transport.
Blum nach Hau, der wo anderst 
und Blum wies darauf hin, und 
gab dem Mann, 
der am Anfang seines Weges stand
zurück die Stang, 
auf nach Bedburg dann.
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Bedburg Hau. Zellengang. Erdgeschoß
Bedburg Hau. Zellengang. Erdgeschoß
Zimmer PZN Wiesloch
Zimmer PZN Wiesloch
Zentrale JVA_ Manheim
Zentrale JVA_ Manheim
Zelle Bruchsal
Zelle Bruchsal