Sternbau Lisi Kuttler
Übungen [05.01.2010]

Sternbau Lisi Kuttler

über den
Zaubergarten Lisi Kuttler.
Auf 33 gebuchten Stationen
die Verrohung des Albert Blum.

o1. Prägung durch Maria Pislig.
o2. Am Tümpel Bolde.
o3. Als Thomas Egge derer von Ritzer u. Schacht.
o4. Auf 13 Stacheln.
o5. Danach im Gebetsmantel Brauner am Eisbach.
o6. Zusätzlich die Strapstauche Schwanenweiher.
o7. Mit geschnapsten Zwangsbohnen, Aufschluss
o8. Rutengang der müpfigen Drei.
09. 11 Uhr 25 Jause, danach
10. die Grasjagd auf Fräulein Gnitzel,
11. und die Fesselung der Witwe Rauhreif Luise.
12. Robbmanöver auf die Sina Mari Sulzer- Pratt.
13. Bei Mannheimer Mönchen im Hochsitz Wiesel.
14. Stechweisen am Chorkreis Werra zu Gend.
15. Korkings der Ringlade Schub, Lisel und Brach.
16. Dann als Hörer zum Lesekreis Brigitte Toner.
17. Ein Zufälliges am Brücklein Zisig.
18. Beilager am Feuer der Wehrfrau Tine Sander.
18. Dabei. Überfall als Los Rätsler im Lilientorf.
19. Als Rotkreuzmeister auf Verbandsplatz Nuden.
20. Im Zwischenlicht als Nachtschatten, und
21. mit Schnappreflexen aus der Laube Chiemse.
22. Dame Kleinwurstig und Nesslige Uta.
23. Rosenhöhle Emma Drunsler.
24. Punkttechniken Hybris: Binden und Knoten.
25. Fr. Weselig u. die Peinbeichte ihrer Töchter.
26. Als Engelssatyr am Loch Gerber bei Britt.
27. Beutel f. Herrn Später. Sattelgeschichte.
28. Natürliche Zwitscherode im grünen Gestrüpp.
29. Knebellehrgang Fräulein an der Kür.
30. Im forschen Zug unter gestellten Kuhglocken.
31. Geführte Befragung der Mechthild Ranzer
32. Aus Stenogramm Fr. Runile Bürglein- Röchler.
33 Einsatzgruppe Hagen auf Rotte Rote Gmünder.
=============================
o2.
Am Tümpel Bolde

Überall das Wandergras,
altes Gebüsch und Hecken,
auf dem Weg zum Tümpel
aß Albert Blum gegrillte,
kleine Schnecken.
Ganz außer Atem, froh,
das es hier noch Wasser gab,
worin man sich abkühlen konnte.
Dort war einmal Libellenland mit
gesetzter Entengrütze,
und am Ufer eine Steinebank,
worauf man saß,
Tauchermaske, Fuchssirene,
lange Hakenschnur zum binden,
schmale Glocken und ne Menge Spaß,
hoffte er nochmals zu finden.
Er setzte sich und sah sich um,
überall nur Grün und
weiter vorn am Schlehendorn
saß ein Zwerg, der offen fragte,
warum der Blum so aggressiv,
und ob er das auch wirklich wollte.
=============================
10.
Die Grasjagd auf Fräulein Gnitzel.

Wird sie flüchten? Will sie Liebe?
Hinterher, nicht Blick zurück,
er möcht sie hetzen,
will sie kriegen,
schleicht er sich an von vorn,
oder besser über quer?
Geländeplan, rechts eine Wand
und dichte Hecke, krummer Ahorn,
roter Sand, da könnt er sie treiben,
rüber auf den Busch. Wenn sie schreit,
und im Grätkostüm
in ihren hohen Hacken fällt,
mit der Luftdruck sooft auf den Arsch,
bis sie weiter flieht, sie hat das Geld,
für das sie noch ums Leben rennt.
Wird der Himmel stoppen, wird er gnädig
sein? Er will ja nur den Rock zerreißen,
sie am End im Halter barfuss sehn,
will ihr vorher in die Nippel zwicken,
und an ihrem Ohre ziehn.
Würd sie gerne küssen, doch das versagt
er sich. Er wird sie immer wieder jagen,
bis sie zusammenbricht, ihr eine letzte
Chance bieten, bis sie nicht mehr weiß,
wie sie einst, sie ihre Mutter und ihr
Vater rief.
Er will sich nur noch an ihrer Panik
weiden, und liegt im Grase auf dem Bauch.
Sie wird gerad ins Gatter nun
getrieben als gebuchte Grasjagd
und Fräulein Gnitzel läuft.
===============================
11.
und nach Fräulein Gnitzels klein
Martyrium dreht Roh Blum sich
nochmals um, lädt die Luftdruck
für die neue Buchung, Witwe Rauhreif,
immer stier, ist ein rot Korsagenluder,
geil in ihrer hemmungslosen Gier.
Büstenhebe, große Titten,
die sehr straff gebunden
und wo der Vorhof lauert und
die steifen Nippel von ihr
selbst schön glanzgewichst.
Gummistrümpfe, hohe Hacken,
im schmalroten Mund ein Knebel,
woran sie in ihrer weißen Schminke
auf japanisch freudig lutscht,
und den sie später kann
ausspucken, auch ihre Krähenfüße
blinzeln, Besenreißer, die man sieht,
da, wo ein
Perser schön genoppelt steckt und
in der zähen Klammer Ring
locker in den Darm reindrückt,
Zellulitis hat er in ihrer Mappe
auf den 100 ersten Bildern keins
entdeckt, und sie würd auf
Nadelstiche stehen, auf Schmerzen
gegen hartes Geld, das ihre Welt
nach diesem Gang, ihre drei Zimmer
wieder etwas hellt, und er steht
mit einem Glas von Zeiß hinten
an der Surer Buche, an einer Holunder
Weißdornhecke gut versteckt,
sieht ihren gut
geformten Breitarsch zucken,
der von Lisi gnadenlos
gezurrt, und den sie beim laufen
keck, nach oben/hinten raus rausstreckt,
und sie sich mit den Nägeln ausgiebig leckt.
Das hat er so bestellt,
damit sie vorbereitet und beim
ersten Gangparcours im Französischem
Wechsel über seine aufgestellten Oxer
schnellt, denn wenn sie fällt
er wird zum Raser werden,
sie kann jetzt schon um Gnade betteln,
ausgiebig lutschig kosten,
und sie darf sich ja nicht fallen
lassen, er will den
Tätertrieb auskosten,
will sie zerstören, sich an
ihrem Winselrausch betören,
sie mit der Rut in Fetzen schlagen,
sie petzen und mit der Klinge ritzen,
bis sie nicht weiter weiß,
und sich ergibt, und in ihrer
geilen Mammonwelt, wo sich
alles dreht ums schnelle Geld,
er will sie auch als seine Pflegemutter
gern besitzen. Er will ihr in die
Lippen beißen, ihr die Korsage
runterreißen, sie wie eine Stute
reiten und ihr jeden Laut, gezischt,
gestöhnt vorschreiben,
er will noch mal zum Ende kommen,
diese elende alte Sau,
total verkommen,
genau wie vorhin Rita Gnitzel,
die zum Ende übers Grün gekrochen,
er will ihr auf die Titten spucken,
bis sie vom Speichel ganz durchnässt,
sie weiß, das gerad dadurch
ihre aufgeheizte Vulva lechzt
und er folgt ihr mit den Augen,
weil sie gerade stoppt.
Sie ist zum Höhepunkt gekommen,
sie keucht und schwitzt,
zuckt wie ein Abruzzenferkel,
schreit und wirft die schönen Haxen,
reibt sich immer schneller,
er sieht´s, zuerst
dann vehement, dann ganz spitz,
immer wilder schreit sie sich die Geilheit
raus, dann ruft und bettelt sie,
er muß als Mörderalfi kommen
die gebuchte Pein,
der erste Schuss wird´s bringen
und er rennt geduckt, die Fesselung
geht los.
===================
23.
Rosenhöhle E. Drunsler

Hinter der Mauer,
kurzer Schritt den Eingang rein,
Treppe hoch, ein Wendelgang,
großes Zimmer, enges Bad,
mit Tüchern kleines Zelt gemacht.
Oben drüber gelbes Schild,
Eintritt eine Mark,
Blum ging rein und setzte sich,
Schnaps, Kaffee und Tee gäb`s
nach Bedarf, und sie fragte ihn,
ob er etwas zum tauschen hätt.
Blum nickte und erklärte ihr,
das er gern sein Beutegut,
ein Plüschgetier gegen einen Rat
versetzen würd. Sie freute sich,
und nahm die Ratte aus,
bis purer Zellstoff
aus dem Bauch gerad so quoll,
dazu in leisem Ton
mahnte Emma Drunsler ihn,
er soll vor all dem Wichtigen
immer zuerst denken,
ohne groß ans weiter leben,
zu den Momenten seine Schritte lenken,
dann könne sich die nun gesammelt Zeit
zu seinem Vorteil wenden.
========================
33.
Einsatzgruppe Hagen
auf Rotte Rote Gmünder.

Blick in die Luft, die Lungen,
Eiskristall am Waffenlauf,
auch die Finger schmerzen,
gleich geht?s los,
er wartet drauf,
es wird zum Einsatz kommen,
Gruppe Hagen, Rufordonanz,
ein international gebuchter
Kameradenlauf.
In den neuen Stiefeln,
alle Orden an der Brust,
und er weiß, jeder in der
Einsatzgruppe wird
sein Bestes geben, er hat´s
Kommando sich als Ritzmajor
von Lisi Kuttler eingekauft
und nun kann er?s kaum erwarten.
16 Uhr 006 auf 7 und der bizarre
Anfang läuft.
Kameraschwenk durch Herbert Laider
auf die letzte Grupp
im Dorf,
der noch als Geisterort
verwahrlost wird.
Hier nun die Rotte Rote Gmünder
aus dem Sternbau.
Bremsen knirschen, auf dem Sand
im Käfertal, Waggontüren knallen auf,
Stukasirenen von Hand gedreht,
Hubschrauberlärm und vom Band Kartuschen,
Mörser, Salven, wahnhafte gellende Schreie, immens verstärkt, und scharfes Gebell.
Handgranatenlärm und schrilles
Kreischen, derbe Worte, Flüche,
Geifer, Weiber, die man sonst nur
in Hefner Pornos sieht.
Schlanke, Dürre und manch
Fette,
auch die Weiber der Gemeind
von nebenan, und besonders
gut gewachsne Schöne, Junge,
Alte, Mumien, Krüppel, Zwerge,
Kranke, Irre und total Verkommne,
für jeden ist etwas dabei.
Man hat ja vorher schon ausgesucht
und erst dann gebucht.
Jeder der Gruppe schnappt
sich am Ende eine,
die dann gesondert befragt
und abgeführt, zuerst gepeinigt
wird, auch gedrillte Doggenmöps
mit scharfe Zähn im Einsatz,
kommt die Einsatzgruppe
Luger Luftdruck und
auch der Kapo Reinhardt
Schuss für Schuss heut wortlos schießt,
die Mäuseköpf am Ende ausgekocht als
Souvenir dann mit nach Hause,
und er nimmt sich vor,
ich schreib von Blum,
das er genau auch jeden Straps
und jede Strumpfnaht einzeln prüft,
es gilt.
Schreie, Klagen, stummes Flehen,
wahnhafte Rufe nach der
Polizei, ausgestopfte Kinder,
die die geschminkten Damen
opfern wollen, gar nichts nützt,
so denkt Albert Blum,
ich mach?s für Mama,
so wird es gehen,
Griff an die Mütze
und es ging los.
================

17 gebuchte Episoden des Hobby-
Kaplans Heinz Riegler als
taoistischer Mensurmönch
in der Schutzzone Neuostheim unter
der Aufsicht der Stationsschwester
Lukrezia Seliger.




Herodesglacis

Die Zigli Kaltha aus Rink .
Ihre abenteuerlich- fast selbstlosen Dienste als Kaufmetze Gisela Spürig.

Stationen:
o1. Eine Dekade i. Laufhaus Lupinenstr.
02. In Pränas als Friesin Rose Harnis i. Ulm
03. Als Iris v. Flanell im Muskelbrett Füssli
04. Als Sopranstatist i. Haustheater Frauke Wiso
05. In gebundener langen Leine Abteizelle Worms
06. Auf der Hammelburg Salzer- Nussler
07. Als Aktmodell bei Stuffeli Günther
08. Als geschminkte Teilmumie nach Mailand
09. Als Handtechnikerin zu Dr. Zeigerle
10. 4 Jahre als dominante Geisha Hongkong
11. Als Filzin von Orach Flussboot Buber Henry
12. Im Thermalbad Seidel Max und Luise
13. Als stumme Begabung im Schreikreis Wegener
14. Angetrunken a. d. 3. Etage Linzer Kontrolle
15. Greifin z.Torsch Pokalgelage Bettener Buchter
16. Unterm Tisch bei 3 wildfremden Herren
17. Als 2. Kapo Privatlager Rolf Mopser
18. Als Gräfin Zwickeli Abbindeplatz Dr. Vogel
19. Als chinesischer Fuß in Madrid
20. Im Team Anne Fuchser als 1. Ansaugtakt
21. In der tunesischen Woche Gut Bensen
22. In 5 Grazer Wendellaufepisoden
23. Tagekutschfahrt zu Heini und Dorthe
24. Als Objekt zur Fotografen Clique Burschel
25. Im Reuekreis Josef Muller
26. 3 Jahre wegen Betrugs in Gotteszell
27. Als getupfte Resi Scharlach z. Dr. Renz
28. In der Werracher Biste der Edelgard Wurm
29. Bei Hilde Dobermann u. Grindula Luv betäubt.
30. Bei der Bezirksgruppe Sabine- Mari Posterle.
31. Als Lilli Grünbeins Zwickelkarree.
32. Als Köchin bei Gusti Knöchelis Brühe.
33. Als Kammerfrau Renate Pfalzel bei
-----Heimatforscher Adolf Kannegieser.
34. Der Ruwer Eierschluck.
35. Eine kühne Filzung bei Gyno Uterdorf.
36. Im Hatz- Raufer Verband Klausenweg 17
37. Auf Sargorgie bei Bestatter Wampl.
38. Im Mufticlub bei Sorga Üzmerel.
39. Als Kelsterbacher Spange in Rente.
40. Auf der Kutzerweiher Zuckerspur.
========
Passagen über die Arbeit der
Metzen Gisela Spürig als Erbtante
Erika Hortensie Stumpf,
und
Ira Glasig, Wursterin aus Brügge.
In kleinen Winkel in verschiedenen
Kölner Nischen.

Passagen über den Nebenerwerb
der Metze
Gisela Spürig als Handarbeiterin
und
entfernte Cousine der Freifrau
Regine Buda zu Sax.
Als emsiges Alsterwasser ein
einfaches Listenbuch in
gereimten Zeilen.

Passagen.
Mit Isolde Schussler im Saigoner
Hühnerbrett.
Stellauer Grabengeschichte in
einem Zagreber Totenschmaus.
==============