Aiishi Aikido

Clip  

Ehrenfried Köhler.
10.DAN

Schwertmeister.
Holz- Nadel- Fuß u. Bodentechniker.
Boxer.

Autodidakt.
Nichtraucher.


Definition:
ai
n. love, passionate attraction; fondness, affection; enthusiasm, interest;
one who is loved; object of one's enthusiasm; score of zero (in tennis,
etc.); term of endearment (i.e. "sweetheart")
n. Liebe, leidenschaftliche Anziehungskraft; Vorliebe, Neigung;
Begeisterung, Interesse; Ein, der geliebt ist; Objekt von einer
Begeisterung; Spielergebnis von null (in Tennis, usw.); Begriff der
Zärtlichkeit (ich. E. "Schatz")
n. l'amour, l'attraction passionnée ; l'affection, l'affection ;
l'enthousiasme, l'intérêt ; l'un qui est aimé ; l'objet d'un enthousiasme ;
le score de zéro (dans le tennis, etc.) ; le terme de mot tendre (le j'.e.
le « bien-aimé »)

• ai suru
v. love, enamor, inspire with love or delight
v. l'amour, enamor, inspirer avec l'amour ou le plaisir
v. Liebe nicht ein, nimmt, begeistert mit Liebe oder Freude

ishi
n. Intention, purpose, Goal, aim
n. Absicht, Zweck, Ziel, Ziel
n. l'intention, le but, le but, le desseinn.

INFORMATION

Die Basis des AIISHI AIKIDO ist die Kriegskunst!
Aus dem der Soldat Prof. Ueshiba
das philosophisch - technische Aikido
wie es gelehrt wird,
erforscht, geformt, entwickelt u. präsentiert hat.
_______________________________________________
Meine, in jungen Jahren erfolgte Vorbereitung waren u.a. auch die
Ringkämpfe als Knabe: das Wissen der Shoa und die
regelmäßigen 6 Monate langen Trainingszeiten 1972
in einer Aikido Schule bei Herrn Remp in K4.
Mit dem privaten Unterricht eines japanischen Iaido- Meisters.
Dazu das persönliche Training bis heute
mit den einfachsten Mitteln.

Ein Training, in der Hauptsache an der Wand.
Auch mit Tieren und Menschen.
Bei Herrn Remp fand auch die Meister Prüfung
eines Ursprungs Aikido DAN statt.
Aiishi Aikido:
Ein Verteidigungs- System
das zusätzlich zur Griff- Hör und Sehschule auch die Bio- Photonen, die
jeder
Aktion vorausgehen müssen, sichtbar macht. Und basierend auf der
Energielehre u.a. lähmen kann.

Insgesamt ein normales und abgestimmtes Beweglichkeits- Kraft u.
Schnellkrafttraining- mit der üblichen Fallschule- Nadel- Bodentechniken-
auch Stock- Schwert- Pistole, da Zivil oder Militär.
Vom (geistigen) primären Griff mit den dann weiterführenden Atem- Techniken-
von langsam bis ganz schnell- mit dem Studium der Nervenpunkte.
Aiishi System Aikido trägt darüber hinaus dazu bei, über die punktuelle
Unterstützung (http://de.wikipedia.org/wiki/Massage) und Ihrer eigenen
Geisteshaltung zu dem Bereich/ Areal vorzustoßen, wo beim (Normalmensch)
Gott im Hirn zu suchen und zu finden ist! (Siehe da die wissenschaftlichen
Medien).
Die Para- Phänomene hat man bei meiner Begleitung immer im Griff, um sicher
über den Nukleolus durchzustoßen, womit man dann weitere Kräfte zur
Verfügung hat. Außerdem:
AIISHI Aikido:
Eine Verteidigungstechnik
der üblichen Rundumverteidigung auf kleinstem Raum mit der Entwicklung eines
und in Gefahr Restlicht Sehens. Eines exzellenten Gehörs und des
körperlichen Wahrnehmens der Gefahr- auf Entfernung-ausgehend von Tieren
oder Menschen.
Es entwickelt das üblich/perfekte Zusammenspiel der Sinne und Fähigkeiten,
gerade im täglichen
Ernstfall, auch im Brennpunkt.
Zusätzlich auch außerdem mit der persönlichen Ausbildung der anderen
- schönen Künste – die immer mit zur Formung des Menschen wichtig sind.


The basis of the AIISHI AIKIDO is the war art!
End that the soldier Professor Ueshiba
that philosophically - technical Aikido how it taught becomes, investigated,
formed, developed and presented has.

My, in young years resulted preparation were among other things also the
ring battles as a lad: the knowledge of the Shoa and the regular for 6 month
training times 1972 in an Aikido school with
Mr. Remp in K4.
With the private instruction of a Japanese Iaido- master.
In addition the personal training until today with the simplest means.
Training, in the essential matter at the wall.
Also with animals and persons.
With Mr. Remp, test of an origin Aikido took place SERVED also the masters.
Aiishi Aikido:
A defenses system that in addition to the handle hear and visibly makes eye
training also that organic Photons that must precede each action.
And being based on the energy apprenticeship among other things paralyze
can.
Altogether a power normal and voted mobility and - Fast power Training with
the usual Throw technologies- needle Ground technology- also cane sword
pistol, there civilly or military. Of the (intellectual) primary handle
with the then continuing breath technologies of slowly until very quickly
with the study of the nerve points.

Aiishi system Aikido contributes in addition in addition, over that at
particular points support (http://de.wikipedia.org/wiki/Massage) and your
characteristic spirit bearing to the area where at the (normal person) God
in the brain to seek and to find is! (See there the scientific media). One
has the Para- phenomena in my accompaniment always in the handle in order to
penetrate certainly over the Nukleolus wherewith one has then further powers
to the decree. Moreover:

AIISHI Aikido: a defense technology of the usual all around defense on
littlest room with the development one and in danger remainder light seeing.
An excellent ear and the physical perceiving of the danger-outgoing on
distance coming from animals or persons. It developed the usually perfect
play together the senses and capacities, just in the daily emergency, also
in the focus. In addition also moreover with the personal education of the
other - beautiful arts – that always
with to the formation of the person are important.


Wahrheit ist-

ist, das eines Tages in den Achtzigern, im Cafe Landes als Eremit
uff klänschte Raum ich unterwegs wie eh und je im Kopfe, da-
ich einen Schimpansen, ausgewiesner neuer Führer
seiner Gruppe- im Geo Heft, Bericht ich sah.
Ich studierte diesen, überlegte weites Afrika,
vor langer Zeit und heut? Was wär, ich- er
müßte/wollte/durfte/sollte/könnte/würde meine Beute sein?
Wollt ich seine Weiber? Könnt ich mich selbst auffressen?

Der liebe Gott hat da zu dieser Zeit wie auch heut noch,
immer in meinem Kopf den größten Raum, ich also
unterwegs in Afrika und als ich durch Angst vor
dieser Bestie einen Tic zu lange in des Menschen
Vorfahr Augen sah, waren in beider Kopf vernetzt
durch Quantensprünge, die Fantasie der Urangst da.

Als ich in seinem Blick gefangen war, der mich als Feind
und Fleisch begriff und dem ich als Mensch auch eine Bestie-
mit voller Wucht (Aikido Krieger) entgegentrat,
aus tiefster Stelle meiner Seele, im Hirn- gemerkt, wo
fixierte Wellenbahn in Affen Augen, Strahl und Lichter,
der nicht mehr bewegen lies, ankam.

Ich danach die Welt um mich herum und auch alt Gesagt
Gedachtes nun auch noch durch Photonen sah, die jedes Ding
an sich als ist nur die Sprache der Sonne war.

Gelesen dann, das deutsche Forscher Gottes Nukleolus kannten-
doch bedauerten, das leider wären die Köpf von
Jesus, Petrus, Alchimäus, auch das Hirn von Hitler nicht mehr da.

Später kamen dann dazu, Bilder ohne hinzugucken, manchmal Restlicht,
Infrarot und scharfes Ohr, auch mal grüner Radarschirm, wir- ich war,
sind durch die Erfahr. Der 10. Sinn.


Bushido

Aiishi Lyrik:

Im Kapitel der Tataren
stand:
Auf Befehl.
Sucht nicht die Ehre
bleibt Tataren

Es ruft
nur noch der
weite Himmel. Und
darnieder Güte,
Milde, Mitleid u. Recht.

Wir ist die Wurzel
und
im Bogen liegt der Anfang.

Und
wie das Blatt
im Sturm gehoben
ist in Deiner Angst
das Heut vorm wir.

Sowie die Larve
ihre Grenze fühlt
will sie weg
bevor der Tod
sie in den Abgrund
zieht.

Du willst
und musst doch weichen.
Du kannst
und willst
und wirst genötigt
auch noch zu reichen.
Obwohl es langt.

Du wirst
und wirst
und wirst
im Tode wieder werden, um am End wie jedermann
am Sauerstoff zu sterben.

Und wie sie lachten
In ihrem Geiz zur Lust.
Im Haben, Müssen und im Wollen
lag ihr Glück und ihre Häme.
Nie Besinn, zurück- oder gar
verzeih.
Im schnellen Schnitt
rituell und feierlich.
Ich hör es schon es wird schön
fürchterlich.

Sie waren stark-
die ganze Stadt sah zu.
Barackengeld und eng gestellt.
Hört Ihr den Nachbarn husten?

Durch jedes Lachen
kroch die Laus heraus
kam
Elefanten Blut.

Im Zucken sah es
noch den Tod
bevor die Lichter brachen.
Im Nehmen waren alle
meisterlich und
in den höhnischen Spotten manche
sogar königlich.
Sie waren ganz normale Bürger.
Im Fraße Angesichts, ein jeder
noch der Todeswürger.
Durchgetrennt
die Stimm,
der Herzen Bänder.

Siehst du die Blüte
und den Stamm,
siehst du den Kirschbaum dort?
So wie der Kleiber kommt
so ist er fort.
Vom Wind getragen.

 

Logo der Zeitschrift 'Spektrum der Wissenschaften'

Dieser Artikel stammt aus der Zeitschrift ‘Spektrum der Wissenschaft’ 6/79 und wird mit freundlicher Genehmigung der Redaktion wiedergegeben. Der Artikel selbst lag mir nur als mäßige Fotokopie vor, so daß ich nur die Bilder wiedergegeben habe, die ich aufgrund der Vorlagen selbst erstellen konnte.


Michael S. Feld - Ronald E. McNair - Stephan R. Wilk

Die Physik des Karateschlages

Das Bild des Karatekämpfers, der mit der bloßen Hand dicke Platten aus Holz oder Beton zerschlägt, ist vertraut (Bild 1). Der Anblick ist dennoch so ungewöhnlich, daß viele Menschen glauben, eine Täuschung sei in Spiel. Das trifft jedoch nicht zu. Schon der Anfänger kann ein dickes Holzbrett zertrümmern, und bald ist er in der Lage, ganze Stapel davon zu zerschmettern. Wir haben untersucht, wie der Karatekämpfer (oder Karateka) mit der ungeschützten Hand Platten aus Holz oder Beton zerschlagen kann, ohne sich dabei zu verletzen. Wir fanden, daß die Hand des Karateka eine Spitzengeschwindigkeit von 10 bis 14 Meter pro Sekunde erreicht und eine Kraft von über 3.000 Newton auszuüben vermag. Diese Kraft entspricht dem Gewicht von 306 Kilogramm. Wird die Hand richtig gehalten, so übersteht sie den Aufschlag unversehrt.

Das japanische Karate entwickelte sich, als die Japaner im 17. Jahrhundert die Insel Okinawa eroberten. Sie nahmen den Besiegten alle Waffen ab und verboten deren Herstellung und Einfuhr. Nicht einmal Schwerter für zeremonielle Zwecke durften geschmiedet werden. Um sich dennoch verteidigen zu können, erinnerten sich die Bewohner der Insel alter Methoden des waffenlosen Kampfes, die ihnen von chinesischen Mönchen, Kriegern und Ärzten überliefert worden waren, und verfeinerten und vervollkommneten sie zum Karate. Ähnliche orientalische Kampfkünste sind Taekwon-Do, Kempo und Kung-Fu.

Obwohl es nicht zum Wesen des Karate gehört, Gegenstände zu zerstören, wollen wir uns hier damit befassen, denn wir wollen untersuchen, wieviel Energie ein gut geführter Karateschlag auf sein Ziel überträgt.

Für unsere Experimente benutzten wir Bretter aus trockenem, hellem Fichtenholz. Sie wogen 280 Gramm und hatten eine Länge von 28 cm, eine Breite von 15 cm und eine Dicke von 1,9 cm. Ihre Maserung lief ihrer Breite parallel. Außerdem verwendeten wir Betonplatten, mit denen sonst Gehwege gepflastert werden. Sie wogen 6,5 kg und waren 40 cm lang, 19 Zentimeter breit und 4 cm dick. Wir trockneten sie mehrere Stunden in einem Herd, damit sie sich in ihrem Bruchverhalten nicht unterschieden. Jedes Brett und jede Betonplatte legten wir auf zwei Stützen (Bild 2), so daß die effektive Länge um vier Zentimeter unter der tatsächlichen Länge lag.

Wenn der Karateka eine Holz- oder Betonplatte spalten will, muß er sie im Bereich der Mittellinie treffen. Der Einfachheit halber nehmen wir an, daß sich die Kraft in diesem Bereich gleichförmig verteilt. Der Aufschlag hat zur Folge, daß sich die Platte in der Richtung durchbiegt, in der sich die Hand des Karateka bewegt. Dabei verkürzt sich die Platte in ihrer oberen Hälfte. Die Längenänderungen sind zwar klein, wenn man sie mit den Abmessungen der Platte vergleicht, aber sie reichen aus, um die Platte zu zerbrechen. Da Holz und Beton Druckbelastungen besser aushalten als Zugbelastungen, beginnt die Platte an ihrer unteren Fläche zu reißen. Der Riß breitet sich schnell nach oben aus, während die Hand des Karateka fortfährt, die Platte nach unten zu stoßen.

Physikalisch gesprochen erzeugt die Hand des Karateka in der Platte eine Spannung, die parallel zur Längsrichtung wirkt und die untere Begrenzungsfläche der Platte dehnt. Überschreitet die Spannung einen kritischen Wert (die BruchspannungFormelbuchstabe Sigma), so reißt die Platte von unten her ein. Die Größe der Bruchspannung hängt von der Elastizität des Materials ab, aus dem die Platte besteht, und diese ist durch den Elastizitätsmodul E charakterisiert, der angibt, wieviel die Spannung im Material wächst, wenn man das Material dehnt.

Beim Schlag hat die Hand des Karateka eine Bewegungsenergie, die durch ihre Masse und ihre Geschwindigkeit gegeben ist. In dem Augenblick, in dem die Hand die Platte trifft, wird sie abgebremst und überträgt den größten Teil ihrer Bewegungsenergie auf die Platte. Wieviel Energie muß übertragen werden, damit die Platte bricht!

Zwischen der Hand des Karateka und der Platte, die auf sie schlägt, entwickelt sich ein kompliziertes System von Wechselwirkungen, das wir schrittweise analysieren wollen. Zunächst betrachten wir den einfachen Fall, daß die Hand auf die Plattenmitte eine Kraft ausübt, die sich mit der Zeit steigert, so daß die Platte schließlich bricht. Man findet dann zwischen der Größe der Kraft und der Durchbiegung der Platte den in Bild 3 dargestellten Zusammenhang, aus dem sich die Bruchspannung Formelbuchstabe Sigma und der Elastizitätsmodul E ermitteln lassen. Diese Größen stehen mit dem Volumen V der Platte und dem zum Bruch der Platte führenden Energiebetrag (der Bruchenergie) in folgender Beziehung:

Formel Bruchenergie

Die Formel besagt, daß man um so mehr Energie braucht, je größer die Platte ist, daß der Schlag um so kräftiger sein muß, je besser das Material der Platte einer Zugbelastung standhält, und daß Platten aus steifem Material (das heißt mit einem großen Elastizitätsmodul) schon unter schwachen Schlägen brechen.

Man errechnet auf diese Weise eine Bruchenergie von 32 Joule für eine Holzplatte der eingangs beschriebenen Art und von 10 Joule für eine Betonplatte. Ein Joule Energie wird verbraucht, wenn man ein Gewicht von einem Kilogramm um zehn Zentimeter hebt.

Nun übt aber die Hand des Karateka auf die Platte nicht nur einfach eine Kraft aus. Sie versetzt die Platte vielmehr in Schwingungen, was dazu führt, daß die Bruchenergie sinkt: Sie beträgt in Wirklichkeit nur 5,3 Joule für die Holzplatte und 1,6 Joule für die Betonplatte.

Allerdings sagen diese Zahlen nichts darüber aus, wie groß die Bewegungsenergie der Hand sein muß, denn diese Energie überträgt sich um so unvollständiger auf die Platte, je größer deren Masse relativ zur Masse der Hand ist. Die Holzplatte hat eine kleinere Masse und übernimmt die Bewegungsenergie der Hand wesentlich besser als die Betonplatte.

Eine weitere Komplikation besteht darin, daß ein Teil der Energie verbraucht wird, um die Hand beim Aufschlag zu verformen. Man erkennt das aus Bild 4: Wir versahen den Handrücken mit vier Markierungspunkten und photographierten den Schlag mit einer Frequenz von 1000 Bildern pro Sekunde.

Berücksichtigt man diese Verhältnisse, so ergibt sich, daß die Hand des Karateka eine Bewegungsenergie von 12,3 Joule haben muß, um eine Holzplatte der eingangs genannten Art zu zerbrechen, und daß der Wert für die Betonplatte 37,1 Joule beträgt.

Daraus wiederum berechnet man, daß die Faust eine Geschwindigkeit von 6,1 Metern pro Sekunde für die Holzplatte und von 10,6 Metern pro Sekunde für die Betonplatte erreichen muß. Liegen diese Geschwindigkeiten im Bereich des Möglichen!

Wir haben die Handbewegung eines Karateka photographiert, indem wir in einem dunklen Raum den Verschluß der Kamera öffneten, den Karateka baten, den Schlag auszuführen und gleichzeitig ein Blitzgerät in Gang setzten, das pro Sekunde 120 Blitze erzeugte. Bild 5 zeigt das Ergebnis für eine nach vorn gestoßene Faust, und Tabelle 1 faßt die Spitzenwerte zusammen, die wir für andere Karateschläge fanden. Man sieht, daß die zum Zerbrechen einer Holzplatte erforderlichen 6,1 Meter pro Sekunde von einem Anfänger aufgebracht werden können, daß aber 10,6 Meter pro Sekunde einige Übung verlangen.

Im Augenblick des Aufschlags ist die Hand des Karateka Kräften ausgesetzt, die dem vierhundertfachen ihres Gewichtes entsprechen. Wie kommt es, daß sie durch diese Kräfte nicht selbst zerschmettert wird! Zum Teil liegt das daran, daß Knochen widerstandsfähiger sind als Beton: ein Knochen hat eine mehr als vierzigmal so große Bruchspannung wie ein Betonstück. Legt man einen zylindrischen Knochen von zwei Zentimeter Durchmesser und sechs Zentimeter Länge an seinen Enden wie das Brett in Bild 2 auf zwei Stützen, so kann man ihn in der Mitte mit 25.000 Newton (etwa 2.500 kg) belasten, ohne daß er bricht. Das ist das Achtfache der Kraft, die die Betonplatte auf die Hand des Karateka ausübt. Tatsächlich kann die Hand weit größere Kräfte aushalten, denn ihre Knochen sind beweglich, können sich beim Aufprall gegeneinander verschieben und können einen Teil der Kräfte an die Muskeln und das Bindegewebe weitergeben. Beispielsweise schützt der Beugemuskel des kleinen Fingers, der sich versteift und verdickt, wenn man die Hand zur Faust schließt, den fünften Handwurzelknochen an der unteren Kante der Faust. Wie ein Polster fängt er einen Teil des Schlages ab. Als nächstes nehmen die Sehnen des Handgelenkes einen Teil der Kräfte auf, wenn die Faust im Handgelenk nach oben knickt. Und schließlich kommt auch die Armmuskulatur ins Spiel.

Entscheidend bei alledem ist, daß der Karateka die Hand (oder bei Fußschlägen den Fuß) richtig hält, nämlich so, daß die Kraft, die zum Bruch eines Knochens führen würde, wesentlich größer ist als die Kraft, die erforderlich ist, um dem Gegenstand zu zerstören, den der Schlag trifft.

Ein geübter Karateka kann auf diese Weise nicht nur eine einzelne Platte, sondern auch ganze Plattenstapel zerschlagen (Bild 6), sofern die Platten des Stapels durch dünne Holzstäbe voneinander getrennt sind. Trifft der Karateka die oberste Platte genau in der Mitte, so überträgt diese die Energie ihrer nach unten gerichteten Drehbewegung auf die nächste Platte und so fort, so daß insgesamt für einen aus acht Platten bestehenden Stapel weniger als das Achtfache der Kraft benötigt wird, die erforderlich ist, um eine einzelne Platte zu zerschlagen. Verfehlt der Karateka die Mittellinie der obersten Platte (Bild 6, rechts), so verschieben sich die Bruchstellen der folgenden Platten zwar zur Mitte, aber dabei geht Energie verloren, und es gelingt dem Karateka unter Umständen nicht mehr, den ganzen Stapel zu zerschlagen.


Bilder, Bildunterschriften und Tabellen


Tabelle 1

Spitzengeschwindigkeit einiger Karateschläge. Die Werte wurden in der Weise bestimmt, die in Bild 5 gezeigt ist. Beim Hand und Fußschlag werden der Fuß im Uhrzeigersinn und die entgegengesetzte Hand gegen den Uhrzeiger bewegt, während man beim Fußstoß mit Körperdrehung bei ausgestrecktem Bein den ganzen Körper dreht.
Karateschlag  Spitzengeschwindigkeit 
in Metern pro Sekunde

 Gerader Fauststoß 

 5,7 -  9,8

 Hammerfaustschlag 

10,0 - 14,0

 Handkantenschlag 

10,0 - 14,0

 Hand- und Fußschlag 

 9,5 - 11,0

 Fußstoß mit Körperdrehung 

 7,3 - 10,0

 Gerader Fußstoß 

 9,9 - 14,4

 Seitlicher Fußstoß 

 9,9 - 14,4